Vorbereitungsseminar in Sydney: Sicherer Start ins High-School-Jahr

  • Vorbereitungsseminar in Sydney: Sicherer Start ins High-School-Jahr
  • Vorbereitungsseminar in Sydney: Sicherer Start ins High-School-Jahr
  • Vorbereitungsseminar in Sydney: Sicherer Start ins High-School-Jahr
  • Vorbereitungsseminar in Sydney: Sicherer Start ins High-School-Jahr
  • Vorbereitungsseminar in Sydney: Sicherer Start ins High-School-Jahr
  • Vorbereitungsseminar in Sydney: Sicherer Start ins High-School-Jahr
  • Vorbereitungsseminar in Sydney: Sicherer Start ins High-School-Jahr
  • Vorbereitungsseminar in Sydney: Sicherer Start ins High-School-Jahr

Zweimal im Jahr fliegen unsere Schüler als »Steppies« zum Schüleraustausch nach Australien. Damit sie auf dem langen Weg nach »Down Under« nicht alleine reisen müssen und nach der Ankunft genug Zeit zum Akklimatisieren haben, bieten wir begleitete Gruppenausreisen mit anschließendem Vorbereitungsseminar in Sydney an. Anfang Februar war es wieder soweit und eine Gruppe High School-Schüler des Australien Classic-Programms flog dem australischen Sommer entgegen.

Dann waren wir also da – Welcome to Australia – dem fünften Kontinent, so weit weg von zu Hause und so geheimnisvoll. Jeder hat bereits Bilder gesehen oder Geschichten gehört, aber das Land einmal persönlich zu erfahren, das ist dann doch ein anderes und aufregendes Erlebnis.

Not better, not worse – just different.

Sydney University Women's CollegeWegen der langen Flugzeit und gefühlt ebenso langen Wartezeiten bei Pass- und Gepäckkontrolle konnte man eine gemischte Stimmung aus Müdigkeit und Aufregung spüren. Alle waren froh, angekommen zu sein und konnten es trotz Erschöpfung kaum erwarten, ihr neues Zuhause zu sehen.

Da niemand wusste, was sich hinter der Gepäckkontrolle und der letzten Tür zwischen Flughafen und australischem Boden verbarg, war es beruhigend zu wissen, wer dort wartete: Ein Mitglied des Teams unserer Partnerorganisation und ein Bus, der uns zu unserer Unterkunft auf dem Campus der Universität Sydney bringen würde.

Wer mit einer Jugendherberge gerechnet hatte, der wurde mehr als überrascht, denn das Women’s College ist ein ehrwürdiges und fantastisch eingerichtetes Gebäude, in dem es an nichts mangelt.

Tag 1 – Wachbleiben so lange es geht

Da wir morgens gelandet sind und der Jetlag so schnell wie möglich vorbei sein sollte, war das Motto des Tages: »Bleib wach bis heute Abend«. Nach einer kleinen Stärkung wurden alle Schüler im großen Versammlungsraum begrüßt. Neben unserer Gruppe gab es Schüler aus Finnland, Schweden, Dänemark, Italien, Japan, Kanada und den USA. Ein bunter Mix, der schnell zu einer harmonischen Einheit wurde.

Sydneys Skyline vom Tauranga ZooZusammen machten wir einen kleinen Spaziergang zu einem Einkaufszentrum, begleitet von strahlendem Sonnenschein und den ersten Kontakten zur heimischen Tierwelt.

Fazit des ersten Kontakts mit der einheimischen Bevölkerung war, dass Australier nette, höfliche und sehr hilfsbereite Menschen sind – für manche Deutsche ein erster kleiner positiver Kulturschock. Schon an diesem Tag ist bei vielen die Aufregung und Nervosität gewichen.

Die Vorhersage der Orientation-Mitarbeiter »um 19 oder 20 Uhr werden die alle schlafen« traf zu – leider auch die Befürchtung, dass das Wetter schlechter wird und so setzte nachts Regen ein.

Tag 2 – Sydney, Manly und warmer Regen

Am zweiten Tag sollten die Schüler Sydney und Manly kennen lernen. Leider hatte der Regen nicht aufgehört und so wurde das Programm geändert. Da ein Spaziergang durch Sydney im Regen kein schönes Erlebnis gewesen wäre, wurde dieser Punkt leider gestrichen, was besonders für die Schüler schade war, die nach der Orientation in andere Regionen flogen. Der Ausflug nach Manly, inklusive Strandbesuch, fand allerdings statt. Dank einer kleinen Busrundfahrt durch Sydney und der ersten Fahrt mit einer Sydney Ferry konnten wir doch viele Sehenswürdigkeiten der Stadt sehen.

Sydney Skyline, Sydney Opera and Sydney Harbour BridgeNeben der Erkenntnis, dass die Oper nicht so groß ist, wie wir dachten, fanden wir Sydney alle wunderschön. Da der Regen mittlerweile aufgehört hatte, wurde der Besuch von Manly Beach zu einem schönen Erlebnis und dank der noch dichten und schützenden Wolkendecke konnten die Schüler auch bedenkenlos ins Wasser springen.

Nach der Rückfahrt und dem Abendessen wartete noch ein weiteres Highlight des Tages auf die Schüler: die Uniformparade. Heimische Schüler und Gastschüler präsentierten und erklärten ihre Schuluniformen. Durch die Präsentation und die abschließenden Gespräche konnte eine weitere gedankliche Hürde genommen werden: Schuluniformen sind nicht so schlecht, wie viele denken.

Tag 3 – Info-Tag

Der dritte Tag wurde genutzt, um den Schülern den Schulalltag und das Leben in Australien näher zu bringen. Neben Präsentationen gab es ebenfalls Gruppenarbeiten.

GruppenarbeitHierbei wurde den Schülern erklärt, dass in Australien eigentlich alles (das Schulsystem, das Klima, die Natur) anders ist als in der Heimat.

Hierbei wurde allerdings auch geklärt, dass vieles nicht unbedingt schlechter oder besser als zu Hause ist, es ist einfach nur anders: »Not better, not worse – just different«.

Tag 4 – Abschied nehmen

Am Tag der Abreise wurde deutlich, dass trotz der kurzen Zeit aus kleinen nationalen Schülergruppen eine große Gruppe geworden war. So gab es neben der Reisehektik auch die ersten Abschiede, da manche Schüler zum Flughafen mussten, während die Schüler, die in Sydney und Umgebung blieben, im College auf ihre Gasteltern warteten.

Fazit

Gruppenbild AustauschschuelerSo schön Australien (und Sydney) ist, so weit weg von Deutschland und dem geborgenen Umfeld der Familie ist es auch. Umso schöner ist es, wenn man während des Fluges und nach der Ankunft nicht auf sich allein gestellt ist. Der Gedanke, dass immer jemand für einen da ist, an den man sich bei Fragen wenden kann, beruhigt sehr.

Ebenso haben die sehr netten Mitarbeiter unserer Partner in Australien es geschafft, dass die Schüler Land und Leute vom ersten Tag an positiv kennen lernen konnten und mögliche Ängste oder Vorurteile (zum Beispiel bei der Schuluniform) innerhalb kurzer Zeit verblasst waren. Innerhalb kürzester Zeit waren alle Schüler gut auf das Leben in Australien vorbereitet und gespannt, ihre Gastfamilien zu treffen.

Mehr Infos zum Programm

Share this Story

Verwandte Artikel

Hinterlasse einen Kommentar (mind. 10 Zeichen)

Deine E-Mail wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>