Jede High School tickt anders
Der Schulalltag bei einem Schüleraustausch in den USA kann natürlich immer etwas unterschiedlich ausfallen. Denn jede Schule hat eigene Regeln, Abläufe und Angebote, und auch die Anzahl der Schüler:innen variiert stark, von ein paar hundert bis zu mehreren tausend.
Zur Schule kommst du oft mit dem Auto oder dem klassischen, gelben School Bus. Zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Schule zu kommen, ist in den USA eher untypisch. Je nach Region und Schulbezirk kann das aber ganz unterschiedlich sein.
Schüleraustausch in den USA
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Schüleraustausch USA
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Dein erster Tag an einer amerikanischen High School
Der erste Tag an deiner neuen Schule ist aufregend und vielleicht auch ein bisschen überwältigend. Aber keine Sorge: Du wirst vor Ort meist schnell abgeholt, eingewiesen und lernst direkt die ersten Leute kennen. Hier ist ein typischer Ablauf:
Bevor es in den Unterricht geht, bekommst du zunächst im Sekretariat oder Büro des »School Counselors« eine kurze Einführung und erfährst mehr über deinen Stundenplan. Mit deinem neuen Stundenplan in der Hand wirst du in der Regel von einem Schulmitarbeitenden oder einer anderen Ansprechperson zu deinem ersten Klassenraum begleitet und deinen Mitschüler:innen vorgestellt. Solltest du den Raum nicht auf Anhieb finden, frag einfach nach. Genau so entstehen oft schon die ersten Kontakte. Hast du den richtigen Raum gefunden, kann dein Schulalltag in den USA starten.
Kurswahl und Stundenplan: So stellst du dir deinen Schultag zusammen
Bei der Kurswahl wird dir meist der »School Counselor«, also die schulische Beratungsstelle, mit Rat und Tat zur Seite stehen. Dabei gibt es Pflichtfächer und Wahlfächer. U.S. History oder Government sind an vielen Schulen typische Bestandteile des Stundenplans. Es kann auch sein, dass dir deine Heimatschule einige Fächer vorgibt, damit sie dir nach deiner Rückkehr angerechnet werden können. Darüber hinaus gibt es oft richtig spannende Wahlfächer. Je nach Schule kannst du dich zum Beispiel in Schauspiel, kreativem Schreiben, Kochen oder Fotografie ausprobieren.
Die Wahlfächer solltest du auf jeden Fall nutzen, um dich auszuprobieren und deine Komfortzone zu verlassen. Denn hier kannst du ganz praktisch testen, was dir liegt und was vielleicht später einmal zu dir passen könnte. Außerdem geht es bei deinem High School-Aufenthalt nicht nur ums Lernen, sondern auch darum, eine richtig gute Zeit zu haben. Gerade in den Wahlfächern findest du schnell Anschluss, weil du dort auf Leute mit ähnlichen Interessen triffst.
So ist der Unterricht in den USA
An den meisten amerikanischen High Schools beginnt der Unterricht morgens zwischen 7:30 und 8:30 Uhr. Pünktlichkeit spielt dabei eine wichtige Rolle und wird genauso erwartet wie in Deutschland. Der Unterricht ist klar organisiert und wird regelmäßig von Hausaufgaben, Quizzes und kleineren Tests begleitet. Wie interaktiv die Stunden gestaltet sind und ob viel in Gruppen gearbeitet wird, kann je nach Fach, Schule und Lehrkraft unterschiedlich sein.
Im Gegensatz zu Deutschland haben die Lehrer:innen in der Regel eigene Klassenzimmer, während die Schüler:innen je nach Fach den Raum wechseln. Zur Mittagszeit gibt es dann oft eine längere Pause in der Cafeteria. Hier kannst du dir Essen kaufen oder deinen mitgebrachten Lunch essen und mit deinen Freund:innen quatschen. Nach der Schule, gegen 15 Uhr, beginnen dann die Nachmittagsaktivitäten.
Extracurricular Activities: Freizeit in der Schule?
Für viele in Deutschland klingt es erst mal ungewohnt, die Freizeit in der Schule zu verbringen. In den USA gehört genau das aber zum typischen »High School-Spirit« dazu. Nach Schulschluss kannst du an vielen Schulen noch an zahlreichen Freizeitaktivitäten, den Extracurricular Activities, teilnehmen.
Sport
Zu den beliebtesten Angeboten zählen sportliche Aktivitäten wie American Football, Basketball, Leichtathletik oder Cheerleading. Für manche Teams gibt es sogenannte »Try-outs«, bei denen du dich zunächst qualifizieren musst.
Clubs
Auch Clubs wie Theater, Debattieren, Schulband oder Robotics sind an vielen High Schools fester Bestandteil des Schullebens. Ob deine Lieblingsaktivität im laufenden Semester angeboten wird und ob du teilnehmen kannst, erfährst du meist über den »School Counselor«.
Team-Spirit und Gemeinschaft
Besonders Sportveranstaltungen sorgen für starken Team-Spirit, nicht nur bei den Spieler:innen, sondern auch auf den Rängen. Viele Schüler:innen tragen dann die Schulfarben, feuern gemeinsam mit den Cheerleadern ihre Mannschaft an und feiern zusammen. Genau solche Momente schaffen ein echtes Gemeinschaftsgefühl und helfen dir dabei, schnell Anschluss zu finden.

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Besonderheiten an den Schulen in den USA
An amerikanischen Schulen gibt es je nach Bundesstaat, Schulbezirk und High School teilweise ganz eigene Regeln und Besonderheiten. Einige davon können dir im Schulalltag immer wieder begegnen:
- An manchen Schulen darfst du den Klassenraum während des Unterrichts nur mit einem sogenannten »Hallway Pass« verlassen. Auch für das Verlassen des Schulgeländes während der Unterrichtszeit gibt es oft klare Vorgaben.
- Wenn gegen Schulregeln verstoßen wird, kann das mit »Detention«, also Nachsitzen, geahndet werden. Aber keine Sorge: Solche Abläufe und Regeln werden dir in den ersten Tagen genau erklärt.
- Teil deines Stundenplans kann außerdem eine »Study Hall« oder »Study Period« sein. In dieser Zeit kannst du Hausaufgaben machen, lernen oder Organisatorisches erledigen. Viele Schüler:innen nutzen die Stunde aber auch, um kurz durchzuatmen oder sich mit Freund:innen auszutauschen.
- An vielen Schulen wird regelmäßig der »Pledge of Allegiance« aufgesagt, also ein Treueschwur auf die USA und die amerikanische Flagge. An anderen Schulen spielt das kaum eine Rolle. Auch die Nationalhymne »The Star-Spangled Banner« kann bei besonderen Anlässen gesungen werden.
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FAQs
Ein Schultag in den USA dauert in der Regel zwischen 6 und 7 Stunden, beginnend meist zwischen 7:30 und 8:30 Uhr und endend zwischen 14:30 und 15:30 Uhr. Die genaue Dauer kann je nach Bundesstaat und Schulbezirk variieren.
An einer High School in den USA können Schüler:innen eine Vielzahl von Fächern wählen, darunter Kernfächer wie Mathematik, Englisch, Naturwissenschaften und Sozialkunde sowie Wahlfächer wie Kunst, Musik, Theater, Fremdsprachen und Informatik. Zusätzlich gibt es oft Advanced Placement (AP) Kurse für fortgeschrittene Schüler:innen in verschiedenen Fachbereichen.
Amerikanische Schulen unterscheiden sich durch ein breiteres Angebot an außerschulischen Aktivitäten wie Sport, Musik und Clubs, sowie durch das System der Wahlfächer, das den Schüler:innen mehr Freiheit bei der Gestaltung ihres Stundenplans gibt. Zudem ist das Schulsystem in den USA stark dezentralisiert, sodass Schulen und Schulbezirke viel Autonomie bei Lehrplänen und Regeln haben.









