Irland – Land der Riesen und der Heiligen, Land der Musik, der Märchen und: Kaum ein europäisches Land ist so grün wie Irland. Selbst der Name deutet auf die Traditionsfarbe der Iren hin: »Ireland« hat sich aus dem keltischen Wort »Erin« entwickelt, was so viel wie »Grünland« bedeutet. Wer die Chance hat, am St. Patrick’s Day, den 17. März, in Irland zu sein, wird an diesem Tag (fast) alles grün eingefärbt finden: In manchen Städten werden sogar die Flüsse grün eingefärbt.

Irland hat sehr viele Sehenswürdigkeiten zu bieten und es ist schwierig, die zehn besten Plätze auszuwählen. Wir haben ehemalige Teilnehmer, die mit uns zum Work and Travel in Irland unterwegs waren oder während ihres Au-pair in Irland Kinder betreut haben gefragt. Hier sind ihre Top 10:

Dublin (Baile Átha Cliath)

Jede Reise durch Irland beginnt und endet in Dublin. Irlands Hauptstadt hat so viele schöne und geschichtsträchtige Sehenswürdigkeiten, dass diese allein die Liste füllen könnten. Wer mehr über die Geschichte Irlands erfahren möchte, der sollte sich Kilmainham Gaol (Príosún Chill Mhaighneann) anschauen, das Gefängnis, in dem die politischen Gefangenen des Osteraufstandes erschossen wurden. Die berühmteste Hochschule Irlands, das Trinity College (Coláiste na Tríonóide) besitzt die wohl schönste Bibliothek der Welt – für deren Eintritt man allerdings zahlen muss.

Hier steht es, das legendäre Book of Kells, eines der schönsten Exemplare der Buchmalerei aus dem 8. Jahrhundert. Verlässt man diesen magischen Raum und geht eine schmale Wendeltreppe hoch, gelangt man in den Rong Room im Trinity College – ein mystischer Ort: Ein 65 Meter langer Saal mit hohen Tonnengewölben voller Bücher und Geschichte.
Blick in den Long Room des Trinity Colleges

Hier werden neben vielen alten und wertvollen Büchern auch bedeutende griechische und lateinische Manuskripte aber auch die kostbarsten Schätze der Buchmalerei, wie die Bücher von Durrow und Armagh aufbewahrt. Sobald du den Hauptausgang des College verlässt und nach links abbiegst siehst du bereits die bekannsteste Einkaufsstraße Dublins, die Grafton Street (Sráid Grafton). Hier kommst du nach Fertigstellung der Straßenbahnlinie (ca. Ende 2017) wieder an der Statue der oft besungenen Molly Malone vorbei. Am Ende der Grafton Street lädt der St. Stephen’s Green Park (Faiche Stiabhna) zu einer kleinen Pause ein.

Ein Besuch wert ist ebenfalls das Guinness Storhouse in dem du alles über die Geschichte und Herstellung des bekanntesten Bieres Irlands erfahren kannst. Oben im Turm erwartet dich ein schöner Rundumblick über Dublin, sowie ein kleines Glas Guinness ;-). Nach dem Besuch lohnt es sich Temple Bar (Barra an Teampaill) zu besuchen, den Feierbezirk der Hauptstadt, mitten in seinem Herzen gelegen.

Dublin LiffeyHier gibt es einige Pubs und viel Livemusik. Solltest du dort sein, dann besuch doch auch ein weiteres Wahrzeichen Dublins, die Ha’penny Bridge (Droichead na Leathphingine) – eine wunderschöne Brücke, die 2016 ihren 200. Geburtstag feiert und ihren Namen von der Maut hat, die Fußgänger zwischen 1816 und 1916 zahlen mussten.

Für Ruhe und Entspannung sorgt der Phoenix Park (Páirc an Fhionnuisce), der nicht nur einer der größten innerstädtischen Parks der Welt ist, sondern nebenbei noch den Dublin Zoo beinhaltet. Wir könnten noch viele weitere Punkte aufzählen, doch auch der Rest Irlands hat viele schöne Orte zu bieten. Solltest du kein Auto mieten, dann kannst du viele der Punkte auch per Bus in Tagestouren von Dublin aus erreichen ;-).

Glendalough (Gleann Dá Loch)

Südlich von Dublin und westlich von Wicklow findest du, mitten in einem einsamen Tal mit zwei dunklen Seen, die ehemalige Mönchssiedlung Glendalough. Der 33 Meter hohe Rundturm und die vielen gut erhaltenen Überreste der im 7. Jahrhundert vom heiligen Kevin gegründeten Klosteranlage strahlen einen eigenartigen Zauber und eine erholsame Ruhe aus. Wer sich für alte Gräber und Ruinen aus der Zeit der Kelten interessiert, der wird sich nicht nur von der wunderschönen Landschaft faszinieren lassen.

Wanderfreunde kommen rund um Glendalough und in den Wicklow Mountains voll auf ihre Kosten. Neben dem Wicklow Way, der die Wanderer von Dublin bis Clonegal führt und auch an Glenadlough vorbei kommt, gibt es eben dort viele kleinere Wanderrouten. Ein schöner, aber längerer Weg in Glendalough ist zum Beispiel der Start am Visitor Center zum Upper Lake und dort herum. Hierbei kannst du den Schlafplatz des heiligen Kevin besichtigen oder die Aussicht von der »Spinc« genießen (doch Achtung, dorthin geht es über Holzbarren schnell und steil bergauf).

Cliffs of Moher (Aillte an Mhothair)

An der irischen Westküste in der Grafschaft Clare findest du die berühmtesten Klippen Irlands. 2014 bestaunten über 1 Millionen Besucher die Aussicht auf die rauen Felsen.

Die Cliffs of Moher fallen auf einer Strecke von 7,5 km ungefähr 200 Meter steil in den Atlantik ab und bieten den immer zahlreicher werdenden Besuchern ein einmaliges Naturspektakel. Papageientaucher, Alke und Kormorane haben hier ihre Nistplätze. Früher konnte sich jeder Besucher, der mutig genug war, bis an den Rand der Klippen hervor wagen.

Cliffs of Moher

In Folge unvorsichtiger Touristen wurde mittlerweile eine Schutzwand entlang des Weges aufgebaut, so dass man die Klippen nun sicherer besichtigen kann. Auch hier kommen Wanderfreunde auf ihre Kosten, denn mittlerweile kann man die Klippen auf 20 km zwischen Liscannoer und Doolin entlangwandern. Doch vorsicht, nicht alle Wege sind so geschützt wie die Stelle am Besucherzentrum. Vielen Kino- und Harry Potter-Fans dürften die Klippen bekannt vorkommen, da sie Drehort des 6. Teils (Harry Potter und der Halbblutprinz) waren.

Die Burren (An Bhoireann)

Neben den Cliffs of Moher erstrecken sich die Burren. Der Name »Burren« ist aus dem irischen Wort »bhoireann« abgeleitet und bedeutet »steinig«. Die Landschaft im Norden der Grafschaft Clare trägt diesen Namen zu Recht. Das steinige Karstplateau ist von Erdspalten durchzogen.

Irlands BurrenEine Wanderung durch die Burren ist für Blumenliebhaber ein Abenteuer, denn obwohl die Landschaft trocken und dürr erscheint, wachsen hier Blumen, die sonst eher in den Alpen zu finden sind. Das Geheimnis: Unter der Oberfläche befinden sich ausgedehnte Höhlensysteme und Flüsse. Unter Anderem kann man hier die Bärenhöhle (Ailwee Cave), eine Tropfsteinhöhle, in Ballyvaughan besichtigen.

Newgrange (Sí an Bhrú)

Im wunderschönen Boyne-Tal, westlich von Drogheda, befindet sich das bekannteste Ganggrab Irlands. Newgrange wurde vermutlich um 2.500 v. Chr. erbaut, 1962 vollständig wiederhergestellt und ist seit 1993 eingetragenes Weltnaturerbe. Nach Newgrange gelangst du nur mittels Shuttlebus vom Besucherzentrum. Die Busse fahren ebenfalls zu einem weiteren (kleineren) Ganggrab nach Knowth, wobei die jeweiligen Fahrten nicht lange dauern.

Weltneugier Irland: Newgrange

Solltest du Newgrange besuchen, dann erhältst du die Möglichkeit bei einer Lotterie mitzumachen, bei der die Gewinner eingeladen werden sich zur Sonnenwende in Newgrange einzufinden. Viel Glück ;-)!

Bei einer Führung durch das Grab, dessen Gang 19 Meter lang ist und das 43 Tragesteine enthält, verliert man das Gefühl für Raum und Zeit. Der Gang ist allerdings nichts für Menschen mit Platzangst, denn es wird immer enger, bis man in der kleinen Halle steht.

Besonders eindrucksvoll ist die Demonstration eines Sonnenaufgangs zur Wintersonnenwende. Man steht in diesem uralten Grab, das Licht wird ausgeschaltet, man schweigt und plötzlich geht über dem Türbogen an der Mittellinie ein Licht durch den dunklen Raum, wie bei einem Sonnenaufgang. Ein unvergessliches Erlebnis, das nur ausgewählte Besucher bestaunen dürfen.

Ring of Kerry (Mórchuaird Chiarraí)

Der Ring of Kerry, eine Rundstraße, die rund um die Halbinsel Iveragh führt, zählt zu den schönsten touristischen Highlights in Irland. Gut zwei Drittel des 179 km langen Weges führt direkt am Atlantik entlang und bietet grandiose Ausblicke. Begünstigt durch die Lage am Golfstrom ist das Wetter hier für irische Verhältnisse fast mild und die Vegetation überraschend und vielfältig.

Landschaft Ring of KerryDie Straßen sind nicht sehr breit, so dürfen Busse den Ring nur gegen den Uhrzeigersinn befahren, da sie nicht aneinander vorbei kämen. Wer auf dem Ring unterwegs ist, der wird traumhafte Aussichten vorfinden. Aber es auch im Inneren einiges zu sehen.

Außerhalb des Ring of Kerry gibt es eine kleine Insel, die vor kurzen sehr berühmt wurde und die jedem Film-Fan sofort bekannt vorkommen sollte. The Skellig (Na Scealaga) – deren Insel Skellig Michael (Sceilg Mhichíl) Wohnort von Luke Skywalker in »Star Wars: Das Erwachen der Macht« ist. Solltest du die Insel besuchen wollen, dann sei früh vor Ort, denn es dürfen nur täglich ca. 180 auf diese kleine Insel.

Dingle Halbinsel (Corca Dhuibhne)

Die Dingle Halbinsel steht für eine wunderschöne Landschaft, für viele abwechslungsreiche Freizeitmöglichkeiten und für lange Sandstrände. Golfplätze, Wandertouren, Fahrradausflüge und vieles mehr werden hier angeboten. Der Ring of Dingle gilt als der kleine Bruder des Ring of Kerry und bietet wie dieser wunderschöne Landschaften entlang der Küstenstraße. Die Stadt Dingle, die der Halbinsel den Namen gab, besitzt den größten Fischereihafen in ganz Irland.

Eine besondere Attraktion ist jedoch ein Bootsausflug zum Delfin Fungie, den wohl berühmtesten Bewohner der Halbinsel. Fungi »zog« 1984 nach Dingle. Fungie hat keine Angst vor Schwimmern und ist seit Jahren der Held von Gedichten und einer Fernsehdokumentation.

Rock of Cashel (Carraig Phádraig)

Der Rock of Cashel ist ein isolierter Felshügel in der Grafschaft Tipperary. Auf dem Felsen befinden sich bemerkenswerte Ruinen, die größtenteils aus dem 12. und 13. Jahrhundert stammen. Der Rock of Cashel  war ungefähr ab 1200 für einige Jahrhunderte lang sogar der Sitz des Königs der südlichsten der drei Grafschaften Irlands, Munster und auch Bischofssitz.

Giant’s Causeway (Clochán an Aifir)

Nicht wirklich in Irland, aber trotzdem auf der Insel und sehr sehenswert, liegt er, der »Damm der Riesen«. Diese spektakuläre Küstenlandschaft in der Nähe der nordirischen Stadt Derry gehört seit dem Jahr 1987 zum Weltkulturerbe. Über 37.000 unterschiedlich hohe Basaltsäulen mit einer sechs- bis zehneckigen Form sind hier zu finden.

Giants CausewayVor ca. 60 Millionen Jahren aus Vulkanen entstanden fügen sich die Säulen wie Stufen ineinander und fallen zum Meer hin ab. Der Legende nach hat sich hier der Riese Fionn mac Cumhaill einen Weg gebaut, um sich mit einem Widersacher aus Schottland messen zu können. Eine wirklich gute Geschichte, die du dir im Touristenzentrum anhören kannst.

Blarney Castle (Caisleán na Blarnan)

Die ehemalige Holzburg befindet sich nördlich von Cork und besitzt den Stein der Sprachgewandheit. Wer diesen Stein küsst (so die Legende), der erhält die Gabe des freien Sprechens. Wer nun grinst und sich denkt, dass so etwas niemand mehr glaubt, der sollte unbedingt Blarney Castle besuchen und sehen, wie viele Menschen in der Reihe stehen um diesen Stein zu küssen. Vielleicht ist dir auch der englische Begriff »Blarney«, der für unnötiges Gerede steht, bekannt.

Deine Möglichkeiten in Irland

27 KOMMENTARE

  1. Hallo Thomas! :-)

    Zuerst einmal: toller Artikel. Ich möchte mit meiner Mama für eine Woche nach Irland reisen, da Irland schon immer ein großer Traum von ihr war. Zu welcher Zeit ist es denn am besten nach Irland zu reisen? März, April, Mai? Ist es denn empfehlenswert in der Woche vom St. Patricks Day? Ich kann mir vorstellen, dass zu der Zeit hoher Tourismus herrscht und man sich Sehenswürdigkeiten und Orte nicht in Ruhe ansehen kann. Und falls doch zu St. Patricks Day, dann wo am besten? – Dublin, oder doch lieber ein kleinere Ortschaft?
    Ich dachte 3 Tage in Dublin zu verbringen und dann weiterzufahren. Doch jetzt sehe ich, dass 7 Tage viel zu wenig sind und es im Süden als auch im Norden wunderschön ist. Wohin soll ich am besten die anderen 4 Tage in Irland verbringen? Mir ist es wichtig zumindest einmal schöne Klippen und eine kleine irische Stadt zu sehen. Wie ist Galway und Belfast denn so?
    Außerdem bin ich mir unsicher, ob ich mir tatsächlich ein Mietwagen nehmen soll, da Linksverkehr herrscht. Ist es möglich von Ort zu Ort mit Büssen zu reisen?

    Ich weiß – viele Fragen. Ich bedanke mich jetzt schon für eine Antwort.

    Beste Grüße,
    Teodora

    • Hallo Teodora,

      vielen Dank für das Lob :-)

      Wenn ihr nur eine Woche Zeit habt, dann würde ich tatsächlich die Woche rund im St. Paddy´s Day eher nicht empfehlen und die Feierlichkeiten für einen weiteren Besuch reservieren ;-)
      Ich buche für längere Aufenthalte immer einen Leihwagen, da man damit deutlich flexibler ist und es gibt einige Preisvergleichseiten im internet, wo man günstige Leihwagen finden kann (ich buche immer Tank voll/voll und Vollkasko ohne Selbstbeteiligung). Der Linksverkehr ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber man kommt gut zurecht. Du musst nur immer bedenken, dass alles andersrum ist, also auf vierspurigen Straßen die langsamen Autos ganz links am Rand fahren etc. ;-)
      Aber es gibt auch Busse für Tagestouren oder um an andere orte zu gelangen (auch Züge). Nur ist man damit nicht so flexibel.

      Wenn ihr einen Leihwagen holen wollt, würde ich euch empfehlen erst übers Land zu fahren (Galway, Westport, Cork oder Limerick) und Dublin zum Abschluss zu machen. Ihr könnt dann auch den Leihwagen nach 4 Tagen abgeben und vom Flughafen mit dem Bus nach Dublin rein fahren, dann habt ihr den Streß mit Autofahren in der Stadt nicht. Allerdings lohnt es sich auch das Umland von Dublin mit dem Auto zu erkunden.

      Wenn du Klippen sehen möchtest, dann lohnt sich eine Fahrt auf die andere Seite der Insel zu den Cliffs of Moher. Daher würde ich empfehlen direkt rüber nach Galway (ca. 2,5 Stunden) und von dort die Küste runter zu fahren. Eine typische kleine irische Stadt kann ich dir jetzt nicht nennen, denn die Erwartungen sind immer anders, denke ich mal. Galway ist schon eine größere Stadt (nach irischen Verhältnissen). Cork wurde zu einer der lebenswertesten Städte Europas bestimmt, liegt nur weit weg von Galway und Dublin, daher wäre es in 4 Tagen nicht zu schaffen alles zu sehen. Wenn du die Cliffs of Moher anschauen möchtest, dann würde ich euch empfehlen in dem Teil der insel zu bleiben und die Strecke zwischen Galway und Limerick zu fahren und dann nach Dublin zurück zu kommen. Dort erst das Umland zu besichtigen (Glendalough, Newgrange, Malahide) und dann den Leihwagen für die letzten 2 Tage Dublin City vorher abzugeben und mit dem Bus nach Dublin rein zu fahren und dort in Ruhe die Innenstadt anzuschauen.

      Bezüglich der Reisezeit: Ich war schon oft im Mai in Irland und hatte immer gutes Wetter (wobei ich den typischen irischen Regen auch mal als gutes Wetter ansehe ;-))

      LG
      Thomas

    • Hallo Teodora, ich bin vor ca. 3Wochen erst aus Irland heim, am 19. 09. um genau zu sein und wie Du schon richtig vermutest, 1 Woche reicht bei weitem nicht, um dieses faszinierende Land zu erkunden. Aber für den Anfang ist es erstmal okay. Wir waren eben im September und vom Wetter her, war es toll, nicht zu warm, nicht zu kalt und von allem etwas. Dickere Jacke oder Pullover ist also immer ratsam, obwohl Du dort sehr tolle dickere Sachen kaufen kannst – also meine Kreditkarte hat geglüht! Also Wetter war für mich perfekt! Ansonsten, was gibt es über dieses schöne Land zu sagen? Eigentlich nichts, weil man nicht weiß, wo man anfangen soll, über so ein tolles Land! Kultur, Menschen, Essen, Landschaft, Städte, Mystik, Irland vereint alles, was ich liebe! Ich weiss, in welches Land ich definitiv zurückkommen werde, es ist ja auch nicht weit von Deutschland, ca.2 Stunden von Tegel nach Dublin.
      Wäre ich, jetzt 52 Jahre, 20 Jahre jünger würde ich auswandern, ohne Witz! Dieses faszinierende Land kann man nicht in Worte fassen. Nur so zum Abschluss, mein Körper ist wieder nach Deutschland gekommen, aber mein Herz ist in Irland geblieben!
      Ich kann jedem nur empfehlen, dieses wunderschöne Land kennenzulernen!

  2. Hallo Thomas,
    Toller Artikel :-) ich reise für eine Sprachreise nach Galway, lande in Dublin, möchte mir dann Dublin ein paar Stunden anschauen und mit dem Bus nach Galway fahren. Dort habe ich zwar Mo-Fr den Sprachkurs aber höchstens bis 15 Uhr – möchte dann nachmittags/abends und am wochenende Irland soweit es geht erkunden.
    Bin noch unschlüssig ob ich am Wochenende ein Auto mieten soll, Fahrrad Ausleihe oder was ich am besten ansehe soll. Gehe sehr gerne wandern und Radfahren und möchte viel von der tollen Natur sehen.
    Hast du ein paar Tipps für mich, was ich sehen sollte und würdest du ein Auto empfehlen oder kommt man mit den öffentlichen auch gut zurecht
    Freue mich über eine Antwort :-)
    Lg Kathrin

    • Hallo Kathrin,

      vielen Dank ;-)

      Ich war bisher in Irland immer mit einem Leihwagen unterwegs und war nie einttäuscht, denn die Insel sieht zwar relativ klein aus, aber die Wege sind dann doch sehr lang. Mit dem Rad wirst du nur Galway City besichtigen können und vielleicht etwas das nahe Umland. Für einen Trip in andere Orte, wie zum Beispiel Limerick, kannst du auf Bus Eireann zurück greifen. Wenn du lieber in die Natur möchtest, dann empfehle ich einen Leiwagen, denn so kannst du eine kleine Rundfahrt machen und aussteigen wo du möchtest.

      Durch Galway führt der Wild Atlantic Way, leicht zu erkennen an den Schildern, die aussehen wie ein doppeltes W und einem (N) oder (S) dahinter, je nachdem, ob es nach Süden oder Norden geht. Dem kannst du gerne folgen. Im Süden warten sicherlich die Cliffs of Moher, die sind ca. 80km entfernt, leider sehr viel besucht. Nur wenn du schon mal da bist, dann kannst du sie gerne besuchen, auch da fahren Busse hin. 80km im Norden (wenn man direkt fährt) liegt Kylemore Abbey, was (wenn man auf dem Weg dahin hin und wieder die Landschaft betrachtet und nicht nur direkt hin und zurück fährt) auch einen Tagesausflug wert ist.
      Du kannst auch einen Tag auf das Auto verzichten und mit dem Boot auf die Aran Islands fahren, die von Galway aus zu erreichen sind.

      Ich kenne es auch von unseren Sprachschulen so, dass dir dort viele Aktivitäten empfohlen werden und Touren angeboten werden oder andere Teilnehmer sicherlich auch gute Tipps geben können ;-) Sicherlich könnt ihr euch auch als Gruppe ein Auto mieten und somit deutlich günstiger alles besuchen. Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Spaß :-)

      LG
      Thomas

  3. Hallo Thomas!
    Ich fahre demnächst eine Woche nach irland, genauer gesagt nach Howth. Meinst du, man kann es in einer Woche schaffen, so viel es geht von dem Land zu sehen? Primär möchte ich auch einfach mal meine Ruhe haben und viel wandern…und noch eine Frage: benötigt man einen Reisepass, um nach Irland/Nordirland einzureisen?

    Danke und LG
    Laura

    • Hallo Laura,

      aktuell benötigst du keinen Reisepass für Irland und Nordirland, da Irland in der EU ist und Nordirland zum Vereinigten Königreich gehört und (aktuell) ebenfalls noch in der EU ist. Es reicht dein Personalausweis. Das einzige, was du beachten musst, ist, wenn du nach Nordirland fährst, dass dort mit britischen Pfund bezahlt wird.

      Howth ist wunderschön und kann kann selbst auf der kleinen Halbinsel Ruhe finden und spazieren gehen. Wenn du Ruhe haben möchtest und wandern willst, dann wirst du nicht so viel von Irland sehen können, denn eine Woche ist sehr wenig Zeit und du willst ja auch irgendwo mal aussteigen und etwas anschauen ;-)

      Ich würde dir empfehlen dich auf Howth/Dublin und Umland zu konzentrieren. Dublin ist von Howth mit der Dart (Zug) zu erreichen, genau so wie Dún Laoghaire und Bray oder Malahide. Alles Orte, woe man schön spazieren gehen kann und wo (außer Dublin City) es nicht zu viel Trubel gibt.

      Wenn du ein Auto hast, dann fahr gerne auch in die Wicklow Mountains, dort kann man auch sehr gut wandern. Nach Glendalough fahren auch Busse ab Dublin, falls du keine Leihwagen haben wirst.

      LG
      Thomas

  4. Hey Thomas,

    ich möchte eine längere Reise nach Irland machen. Für 3 Wochen.. Wichtig ist für mich, alleine zu sein und mich erholen zu können. Welche Stadt, oder welchen Ort kannst du empfehlen, wo man sich wiederfinden kann? Es soll keine „tote“ Gegend sein, also wo man CouchSurfer auffinden kann, wo es aber keinen Trubel gibt.
    Ich war noch nie vorher in Irland, aber mich zieht es aus irgendeinem Grund dorthin.
    Bin dir für jeden Tipp dankbar!

    • Hallo Parissa,

      ruhige Orte findest du in Irland eine Menge. Irland hat ca. 4 Millionen Einwohner, davon leben in Dublin allein ca. 530.000. Cork kommt noch an ca. 125.000, Galway an 80.000 und danach sinkt es rapide ab. Es gibt also eine Menge kleinere Städte, wo du deine Ruhe finden kannst, wenn wir die Anzahl der Bewohner betrachten.

      Es kommt auch ein wenig darauf an, was du in den 3 Wochen machen möchtest und ob du lieber am Meer oder im Innenland bist und wandern möchtest. Und ob du ein Auto mietest oder mit Bus/Bahn unterwegs bist.

      Ich würde die Touristenspots meiden, denn da gibt es teilweise mehr Touristen als Einwohner und Ruhe findest man eher nicht oder nur abends, wenn der letzte Reisebus abgefahren ist.

      Wenn du in der Nähe von Dublin bleiben möchtest, sind Malahide oder Bray mit der Dart zu erreichen, dann benötigst du kein Auto und kannst mal nach Dublin rein fahren. Wenn du wandern möchtest kann ich die Gegend um Glendalough empfehlen, da gibt es auch den Wicklow Way, einen Wanderweg.

      Sonst ist die Küstengegend um Cork (zum Beispiel Kinsale) schön, aber eher mit dem Auto zu empfehlen, ebenso der Nowr-Westen, wo es sehr ruhig ist. Westport ist schön, dann würde ich dir empfehlen vorher das irische Tagebuch von Heinrich Böll und die „Neuauflage“ von Hugo Hamilton (Die redselige Insel) zu lesen, dann kannst du die darin vorkommenden Orte live besichtigen.

      LG
      Thomas

  5. Hallo Thomas,
    Vielen Dank für die vielfältigen Tips. Wir werden zu zweit für 5 Tage Ende August im Norden von Irland mit einem Mietwagen sein. Hast du noch besondere Tips für diese Region und fürs erste Mal auf irischem Boden zu sein?
    Lg Jan

    • Hallo Jan,

      wenn du sagst, dass du im Norden Irlands unterwegs bist, dann nehme ich an du meinst die Regionen Sligo, Leitrim und Donegal? Die tauchen in dieser Liste noch nicht auf, was ich in nächster Zeit noch ändern werde ;-)

      Vom Norden aus gesehen kann ich den Glenveagh National Park empfehlen, dort kann man das Auto parken und entweder mit dem Bus oder zu Fuß zu einem kleinen Schloss gelangen. Von dort führen verschiedene Wanderwege weiter.

      Interessant ist sicherlich auch ein Abstecher nach Derry (Nordirland), wo es verschiedene Spuren des Nordirlandkonfliktes gibt, wie zum Beispiel die „Free Derry Corner“.

      Solltet ihr das Zeichen des Wild Atlantic Way sehen, dann könnt ihr den Zeichen gerne folgen, sie führen meistens ab von den größeren Straßen bis hin zu teilweise sehr engen einspurigen Wegen. Es lohnt sich trotzdem, da man so die Küste entlang fährt und Sehenswürdigkeiten aufgezeigt werden.

      Weiter südlich in der Nähe von Donegal City gibt es die „Slieve League“, Klippen, die noch etwas höher sind als die Cliffs of Moher und touristisch noch nicht so bekannt. Wenn ihr etwas Zeit habt, könnt ihr (noch ist der Weg nicht abgesichert) auf den Klippen wandern. Ihr könnt dazu zum „Bunglass Point“ fahren – Tipp: Ihr werdet zu einem Parkplatz mit Touristeninfo kommen. Dort könnt ihr parken und ca. 30 Minuten laufen der ihr fahrt durch das Gatter links am Haus, dann geht es mit dem Auto noch weiter.

      Ich würde für die Tour empfehlen die B&B entlang der Strecke zu buchen oder bereits in Donegal City, denn die Strecken sehen zwar relativ kurz aus, allerdings gibt es eine Geschwindigkeitsbegrenzung und viele Kurven. So schnell kommt man da nicht durch (will man auch nicht, denn die Aussicht ist toll).

      LG
      Thomas

  6. Hallo Thomas,
    wir planen eventuell ganz kurzfristig am Samstag nach Dublin zu fliegen und bis Donnerstag zu bleiben. Gebucht ist noch gar nichts. Was können wir uns in den paar Tagen ansehen wenn wir einen Mietwagen nehmen und wo kann man mit 3 Personen am besten übernachten?

    • Hallo Doris,

      ich tippe mal, dass ihr die ersten Tage Dublin anschauen und danach im Umland rumfahren wollt?

      Es kommt darauf an, ob ihr lange Autofahrten mögt oder lieber spazieren gehen wollt. Bei letzterer Option würden sich die Punkte rund um Dublin anbieten, die zwar teilweise auch mit Bus/Bahn zu erreichen sind, aber ein Mietwagen ist dann doch etwas bequemer ;-)

      Nördlich von Dublin würde ich Newgrange, Malahide Castle und Howth (Parkplatz am Hafen, von dort geht ein Wanderweg ab) vorschlagen. Alles Punkte, wo das Auto stehen gelassen werden kann und sich Spaziergänge anbieten.

      Südlich sicherlich Glenadlough mit den Wicklow Mountains und die Küstenregion, zum Beispiel Dún Laoghaire und Bray.

      Bis Galway und den Cliffs of Moher sieht es zwar auf den Landkarten nicht so weit aus, durch die Geschwindigkeitsbeschränkung dauert es trotzdem einiges. Dann würde es sich empfehlen dort zu übernachten und via Limerick zurück nach Dublin zu fahren.

      Liebe Grüße
      Thomas

  7. Hallo Thomas,
    ich war schonmal dienstlich in Dublin und plane den Sommerurlaub mit Familie irgendwann zwischen 1.7.-10.8.2018 für 14-18d in Irland. Ursprünglich hatten wir neben Dublin noch zwei weitere feste Quartiere geplant, von dort aus dann Ausflüge. Inspiriert durch deine Artikel denken wir auch über eine halbe Rundreise mit einem Mietfahrzeug ohne fixe Unterkunfts-Vorausbuchung nach. Linksverkehr hatten wir schon auf Malta, sollte also gehen. Die Fragen sind eher zu den praktischen Dingen, wenn man mit 2 Kindern unterwegs ist (11 – 14J). Gibt es dann Einschränkungen mit B&B-Verfügbarkeit oder sind andere Limitationen zu beachten; mit welchen „bequemen“ Budget pro Tag ist zu rechnen, welche Orte eignen sich auch mal für „Pausen“?
    Danke und Beste Grüße,
    Joachim

    • Hallo Joachim,

      den Linksverkehr hat man (aus meiner Sicht) schnell begriffen, besonders, wenn ihr es schon von Malta gewöhnt seid.

      Wenn ihr als Familie reist, dann müsst ihr, wie in anderen Ländern auch, schauen wie ihr übernachten wollt. 1 Zimmer mit mehreren Betten oder 2 Zimmer. Da B&Bs meistens Wohnhäuser sind, wäre es für die Kinder vielleicht interessant im eigenen Zimmer zu schlafen und trotzdem sind sie nah nebenan. Da die Preise sich nach der Anzahl der Zimmer richten, sollte es nicht übermäßig teurer sein (besonders wenn ihr 1 Zimmer für 4 Personen bucht).

      Ihr könnt euch natürlich eine Route überlegen und schon mögliche Schlafmöglichkeiten anschauen. Da es in Irland, dank den neuen Roaming-Richtlinien, ohne Probleme möglich ist ins Internet zu kommen, könnt ihr auch unterwegs einzelne B&B-Seiten (zum Beispiel https://www.bandbireland.com/) anschauen.

      Bezüglich der Route, wenn ihr die Sehenswürdigkeiten des Artikel besichtigen wollt, dann würde ich empfehlen in Dublin anzufangen und Richtung Süden über die Wicklow Mountains – Kilkenny – Waterford nach Cork zu fahren (gerne auch mit Abstechern zur Küste (Dungarvan). Interessant ist vielleicht auch Dursey Island – eine Insel, die nur mit der Seilbahn zu erreichen ist. Etwas Zeit wird der Ring of Kerry benötigen, bevor es den Wild Atlantic Way Richtung Norden geht. Je nach Zeit werdet ihr dann in Galway wieder Richtung Dublin abbiegen und von dort noch hoch Richtung Nordirland fahren oder ihr fahrt über Westport Richtung Nordirland. Nordirland wäre jetzt vor dem Brexit sicherlich gut, denn noch ist es unsicher, wie es nach dem Brexit mit der Grenze aussieht.

      LG
      Thomas

  8. Moin Thomas,

    ich hab mal ne Frage. Ich fahre mit einer Freundin im März nach Irland und wir verbringen 2 Tage in Dublin und sonst sind wir mit einem gebuchten Caddy unterwegs in dem man schlafen kann. Kann man in Irland theoretisch an Parkplätzen schlafen oder kann es auch i.wo gefährlich sein bzw. verboten (außerhalb der Städte). Wir haben für 7 Tage diesen Caddy. Würde es sich lohnen über die Cliffs of Moher Richtung Süden zu fahren? Oder würde dadurch zu viel Zeit verloren gehen für den Ring of Kerry etc. um halt das drumherum zu genießen :)?

    Vielen Dank für deine Antwort!

    LG
    Norman

    • Hallo Norman,

      ich persönlich war noch nie zum Campen in Irland, daher kann ich dir die erste Frage nicht vollständig beantworten, sorry. Es gibt in Irland auf jeden Fall mehrere Campingplätze, die du anfahren könntest und dort sollte es sicher sein ;-)
      Wildes Campen ist in Irland nicht erlaubt, es gibt an manche Stellen Barrieren für Wohnmobile, auch wenn ihr mit dem Caddy da durch kommt, solltet ihr es nicht riskieren Strafe zaheln zu müssen.

      Die Strecke von Galway über die Cliffs of Moher bis zum Ring of Kerry ist ein Teil des Wild Atlantic Way (http://www.wild-atlantic-way.de/) und ich kann sie nur empfehlen. Wenn ihr von Dublin direkt rüber fahrt, dann reichen 7 Tage aus um die Strecke ohne Streß zu besichtigen, wobei ihr auch dann wahrscheinlich noch nicht alles gesehen habt ;-)

      Wenn ihr den Ring of Kerry sehen wollt, dann schaut auch ruhig noch den Ring of Dingle an, der ist etwas kleiner, aber ebenso schön :-)

      LG
      Thomas

  9. Hallo Thomas,

    ein großes Lob für deinen Bericht und deine Anworten auf die Anfragen. Ich fliege seit 12 Jahren nach Irland miete ein Auto und befahre das Land. Wir hatten noch nie Probleme ein B&B
    zu finden.
    Mein Tip: einfach mal treiben lassen und das Land und die Leute auf sich wirken lassen. Dann wirds ein Urlaub ohne Stress.

    Gruß
    Peter

    • Hallo Peter,

      vielen Dank für das Lob :-)
      Deinen Tipp kann ich nur bestätigen, denn wenn man zu viel plant, dann übersieht man schnell die schönen Dinge abseits der Strecke und man hat nur unnötig Streß. Dann lieber mehrmals hin und genießen.

      Liebe Grüße
      Thomas

  10. hallo Thomas,
    wir (2pers)möchten im juli ca. 10d mit einem leihwagen irland erkunden.
    ist es anzuraten, quartiere vorzubestellen?
    danke im voraus
    Hans

    • Hallo Hans,

      es freut mich, dass ihr Irland erkunden wollt :-)

      In Dublin ist es sicherlich ratsam, da man so die Preise und Lage vergleichen kann.

      Bei einer Rundreise würde ich B&Bs (mein Tipp als Unterkunft) nicht unbedingt vorab buchen. So seid gezwungen einen Zeitplan einzuhalten und könnt die Sehenswürdigkeiten und schönen Momente nicht ohne tickender Uhr im Hinterkopf genießen.

      Es gibt in fast jedem Ort der Insel ein B&B, wo man einfach nachfragen kann. Mir ist es auch schon passiert, dass das B&B voll war, da hat die B&B-Mutter nach dem Budget für die Nacht gefragt, ein anderes B&B im Ort angerufen und dort nachgefragt, ob noch etwas frei ist.

      Ihr könnt euch natürlich im Vorfeld bereits eine kleine Route überlegen und im Internet ein paar Adressen von verschiedenen B&Bs raussuchen, die entlang der Route liegen, dann spart ihr etwas Zeit bei der Adressensuche.

      Liebe Grüße
      Thomas

  11. Hallo :)

    der Artikel hat mich dazu inspiriert selbst eine Reise nach Irland zu machen und wollte fragen ob das möglich ist diese 10 Orte zu besuchen wenn man in Dublin in einem Hotel ist?

    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.:)

    Mit freundlichen Grüßen

    Linda

    • Hallo Linda,

      es freut mich, dass dir unser Artikel gefallen hat und er dich inspirieren konnte :-)

      Wenn du fest in Dublin übernachten möchtest, dann kannst du Tagestouren von Dublin aus zu den einzelnen Punkten buchen. Allerdings kann es dann passieren, dass du pro Tag nur eine Sehenswürdigkeit besichtigen kannst und von morgens bis abends unterwegs bist. Da würden sich die Sehenswürdigkeiten nah bei Dublin anbieten (Newgrange, Glendalough) oder auch Malahide Castle und Dún Laoghaire (sonntags gibt es dort einen netten food market), die du mit der DART besuchen kannst.

      Es gibt auch Anbieter, die kleiner Rundreisen anbieten, so dass du vielleicht Dingle, die Cliffs of Moher und den Ring of Kerry in einer Rundtour besichtigen kannst. Das ist deutlich gemütlicher.

      Wenn du keine Angst vor dem Linksverkehr hast, dann lohnt es sich auch einen Leihwagen zu nehmen, denn Irland ist auch außerhalb Dublins wunderschön und so könntest du dort halten, wo es dir gefällt ;-). Und in vielen Orten gibt es nette B&Bs in verschiedenen Preisklassen.

      Liebe Grüße
      Thomas

  12. Hallo Thomas,wir sin Anfang März in Irland und würden gerne eine private Tour buchen und bei dir anfragen ob du so etwas überhaupt machst.?Ich würde mich über eine Nachricht von dir freuen.
    Lieben Gruss Tobiesen

    • Hallo Elvira,

      unser Unternehmen bietet keine Pauschalreisen an, aber Irland kann jeder sehr gut mit dem Leihwagen oder auch mit dem Fernbus erkunden. So könnt ihr individuell reisen und auch mal abseits der üblichen Wege schauen.

      Je nachdem, wie lange ihr unterwegs seid, würde ich euch 1-3 Tage in Dublin (zum Start oder Ende der Tour) und eine kleine Rundreise durch den Süden Wicklow Mountains – Wexford – Waterford – Cork – Ring of Kerry – Dingle – Limerick bis Galway empfehlen, da könnt ihr viele der oben genannten Orte sehen. Wenn ihr über den 17. März (St. Patrick’s Day) in Irland seid, dann nehmt euch für diesen Tag grüne Kleidung mit ;-)

      Liebe Grüße
      Thomas

      • Hallo Thomas,
        Meine Familie und ich haben auch vor den Süden von Irland zu bereisen. Diese Rundreise hört sich sehr gut an. Wir haben 14 Tage zur freien Verfügung. Deshalb meine Frage: An welchen Orten kann man auch mehrere Tage bleiben? Jetzt würden nur 10 Tage genutzt werden und die 4 weiteren müsste man noch irgendwo reinplanen. Haben Sie in der Hinsicht Vorschläge?
        Danke für eine Antwort
        MfG Felix

        • Hallo Felix,

          erstmal, die 14 Tage werdet ihr voll ausnutzen, da bin ich mir sicher ;-)
          Allein in Dublin lohnen sich 2-3 Nächte, damit man nicht durch die Stadt durchhetzen muss und vielleicht auch kleine Abstecher (geht auch per Dart) nach Howth, Malahide (Malahide Castle) oder Dún Laoghaire (sonntags Food market) machen kann. Wenn ihr gerne wandert, dann lohnt sich auch Glendalough für 1-2 Tage. Ich kenne eure Route jetzt nicht, aber auch am Ring of Kerry / Dingle kann man mehrere Tage bleiben. Oder ihr besucht Valentia Island. Wenn ihr durch den Süden fahrt und in B&Bs übernachtet, dann fragt dort gerne mal die Besitzer nach interessanten Routen und schon fahrt ihr eine Strecke, die ihr vielleicht nicht geplant hattet. Verlängern kann man die Nächte in B&Bs meistens kurzfristig, daher müsst ihr da keine Angst haben nichts mehr zu finden. Lasst euch Zeit die Insel zu entdecken und fahrt nicht nur durch ;-) Ich wünsche euch viel Spaß

          LG
          Thomas

HINTERLASSE EINEN KOMMENTAR

Please enter your comment!
Please enter your name here