20 Bands aus Neuseeland, die man unbedingt kennen sollte

20 Bands aus Neuseeland, die man unbedingt kennen sollte

Neuseeland ist klein: 4,36 Millionen Einwohner auf 268 676 Quadratkilometern. Und wenn man ehrlich ist, weiß man relativ wenig über die dortige Musikszene. Tatsächlich verfügte das Land am anderen Ende der Welt für lange Zeit über eine recht überschaubare Anzahl international relevanter Künstler bzw. war abhängig von den US- und UK-Importen.

Dies hat sich in den letzten Jahren zum Glück aber geändert und Kiwi Country ist inzwischen Heimat zahlreicher Bands und Musiker, die ein breites Spektrum an Genres abdecken. Die Palette reicht von Hip Hop über Roots Reggae bis hin zum Post-Rock. Damit ihr neben der Musikszene in Australien auch den den »Kiwi Way of Life« kennenlernt, ist hier eine Liste von 20 Bands und Musikern aus Neuseeland, die man sich unbedingt anhören sollte:

1. Lorde

Mit ihrem Song »Royals« landete die ehemalige Talentwettbewerbs-Gewinnerin als erste neuseeländische Interpretin auf Platz 1 der US-Single-Charts und bleibt dort neun Wochen lang an der Spitze. 2014 trug die junge Popsängerin mit »Yellow Flicker Beat« zum Soundtrack von dem Film Die Tribute von Panem bei.

2. The Naked and Famous

»Passive Me, Aggressive You« heißt das Debütalbum der Electropop-Band, welches 2010 erschien und direkt auf Platz 1 der neuseeländischen Album Charts landete. Zahlreiche Songs der Band tauchen auch im TV auf, unter anderem »Young Blood«, welches nicht nur in der Serie »Gossip Girl« zu hören ist, sondern auch in der weltweit ausgestrahlten Werbung für die Canon EOS 600D.

3. Kimbra

Die neuseeländische Singer-Songwriterin ist vor allem durch den Song »Somebody that I used to know« bekannt, den sie mit dem australischen Künstler Gotye 2011 aufnahm. Mit diesem Lied gewannen sie 2013 auch den Grammy Award. In ihren Musikstücken arbeitet sie mit Soul-, Rock- und Jazzelementen.

4. Ladyhawke

Phillipa »Pip« Brown, bekannt unter dem Namen Ladyhawke, macht eine Mischung aus Elektropop, Indie Rock und New Wave. Die Sängerin spielt mehr als 10 Instrumente und lässt sich bei ihren Songs von Musik aus den 80ern inspirieren. Ihre bekannteste Single ist »Paris Is Burning« (2008).

5. Brooke Fraser

Die Sängerin macht eine Mischung aus Folkpop und christlicher Musik. Ihr erfolgreichstes Album ist »Flags« (2011) mit der Single »Something In The Water«, die auch in den deutschen Single Charts landete.

6. Mt Eden Dubstep

Jesse Cooper und Harley Rayner haben sich 2009 durch den Song »Sierra Leone« einen Youtube-Erfolg gesichert. Wie ihr Name schon sagt, lassen sie sich der Musikrichtung Dupstep und Electronic zuordnen.

7. Gin Wigmore

Mit einem Lied, das sie für ihren verstorbenen Vater geschrieben hatte, gewann Gin Wigmore als 17-jährige die International Songwriting Competition in den USA. Ihr Debutalbum »Holy Smoke« landete 2009 auf Platz eins in den neuseeländischen Charts.

8. Split Enz

Eine der erfolgreichsten neuseeländischen Bands um die Brüder Tim und Neil Finn. Die Band war in den 70er und 80er Jahren aktiv und vereinte verschiedene Genres wie New Wave, Rock und Pop. Sie vereinten sich mehrmals unter verschiedenen Namen wieder. Als Crowded House veröffentlichten sie Hits wie »Don’t Dream It’s Over« (1986) und »Weather With You« (1991).

9. Bic Runga

Die Künstlerin hat chinesisch-malayische, sowie neuseeländische Wurzeln und teilt sich ihr musikalisches Talent mit ihrer Familie, die ebenfalls Erfolge feiern. Bic Rungas bekanntester Song ist wohl »Sway«, welcher als Soundtrack für den Film American Pie diente. Bic Runga setzt sich für die Māori-Kultur in Neuseeland ein und arbeitet immer wieder mit Māori Musik-Elementen.

10. Flight of the Conchords

Das Comedy-Duo, bestehend aus Jemaine Clement und Bret McKenzie, macht nicht nur Folkmusik mit lustigen Texten. Die beiden Kiwis sind auch die Protagonisten einer gleichnamigen Fernsehserie, die von 2007-2009 im US-Fernsehen ausgestrahlt wurde.

Bret McKenzie ist außerdem Mitglied von The Black Seeds: Mit einer Mischung aus Dub, Reggae und Funk hat die Band aus Wellington bereits mehrfach Platin für ihre Alben »Solid Ground« (2008) und »Into The Dojo« (2006) bekommen.

11. Opshop

Eine Alternative-Rock-Band, die aus den Mitgliedern Jason Kerrison, Bobby Kennedy, Matt Treacy und Clint Harris besteht. Gemeinsam mit Annika Moa, einer neuseeländischen Künstlerin, veröffentlichten sie 2008 die Single »Beside you«, welcher zu ihrem dritten Top-10-Hit wurde.

12. Dave Dobbyn und Th’Dudes

»Wenn Neuseeländer sich irgendwo auf der Welt treffen, ist es wahrscheinlich, dass sie Lieder von Dave Dobbyn singen, wenn sie an ihre Heimat denken.« So heißt es über den Künstler, der als neuseeländisches Kulturgut bezeichnet wird. Bevor Dobbyn seine Solokarriere 1979 begann, war er Mitglied der Band Th‘ Dudes, von welchen die Songs »Walking In The Light« und »Right First Time« (1979) stammen.

13. Anika Moa

Die  Māori-Sängerin und Songschreiberin aus Christchurch wurde in Deutschland bekannt durch den Song »Anchor Me«, der gleichnamigen Greenpeace Single, welche zum 20. Jahrestag der Versenkung der Rainbow Warrior erschien.

14. Moana

Die »Diva der Māori-Musik« ist als Solokünstlerin, mit ihrer Gruppe »Moana & the Tribe« und als Repräsentantin in Māori-Angelegenheiten in Neuseeland bekannt. Mit einer Mischung aus Hip Hop, Pop und traditionellen Māori-Elementen und ihren charismatischen Liveshows hat die Künstlerin schon in zahlreichen Ländern auf der ganzen Welt performt.

Māori-Musik zeichnet sich vor allem durch die Bedeutung des Gesanges in den Liedern aus. Es existieren verschiedene Gesangsstile, welchen jeweils verschiedene Merkmale zugewiesen werden können. Zu den klassischen Māori-Musikinstrumenten zählen Flöten, Muscheln und Trommeln.

15. Tiki Taane

Der Experimental-Musiker stammt von einer Māori Familie ab. Sein Song »Always on my mind« schaffte es auf Platz 1 der neuseeländischen Single Charts. Immer wieder verwendet er Māori- Instrumente und -Melodien für seine Lieder.

Tiki Taane war Mitglied von Salmonella Dub. Die Band aus Kaikoura wurde 1992 gegründet, ihre Musik ist eine Mischung aus Drum’n’Bass und Dub. Die Band tourte schon einige Male durch Neuseeland, Australien und Europa.

16. King Kapisi

Bill Urale, alias King Kapisi, war der erste polynesische Hip Hop-Künstler, der den Silver Scroll Award von der APRA (Australasian Performing Rights Association) erhielt: Für seine Single »Reverse Resistance« (1999) wurde er als Songwriter des Jahres ausgezeichnet.

17. The Chills

Gegründet wurde die Band 1980 von Martin Phillipps, der die Band als einziges beständiges Mitglied am Leben erhielt. Das erste Album »Brave Word« erschien 1987, der Sound der Band lässt sich als eine Mischung aus Pop und Rock beschreiben.

18. Fat Freddy’s Drop

Die siebenköpfige Band aus Wellington zeichnet sich durch eine Mischung aus Dub, Reggae, Soul und Jazz aus und legt sehr viel Wert auf Improvisation. Inspiriert wird die Band vor allem durch ihr gemeinsames Heimatland Neuseeland, obwohl die Bandmitglieder sowohl europäische als auch samoanisch-neuseeländische und Māori Wurzeln haben.

19. The Phoenix Foundation

Indie Rock aus Wellington. Bis jetzt hat die Band vier Alben rausgebracht, ihr jüngstes Album »Buffalo« erschien 2010 und erhielt eine 5-Sterne Bewertung von der britischen Tageszeitung The Guardian.

20. Katchafire

Die Reggae-Band aus Hamilton begann 1997 als Bob Marley Tribute Band bis sie begann eigene Lieder zu schreiben. Neben dem Roots-Reggae-Sound der Band ist ein Māori-Einfluss unverkennbar.

Wenn wir rein musiktechnisch schon »Down Under« sind, dann schau dir doch auch gleich unsere Liste über Musiker aus Australien an.

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6 Kommentare

  1. Ralfocska

    13. Juli 2016 at 22:33

    Ich denke, dass Gin Wigmore auch aufgenommen werden müsste.

    Antworten

    • Miriam (Stepin)

      Miriam (Stepin)

      14. Juli 2016 at 12:18

      Stimmt, guter Tipp! Werden wir bei der Überarbeitung der Liste ebenfalls berücksichtigen.

      Beste Grüße aus Bonn,
      Miriam vom Stepin Online-Team

      Antworten

  2. Meredith

    9. Januar 2016 at 17:53

    Da fehlt ja Lorde!
    Die mischt teilweise ganz oben mit, gehört also ebenfalls auf die Liste!

    Antworten

    • Miriam (Stepin)

      Miriam (Stepin)

      11. Januar 2016 at 17:01

      Hallo Meredith,

      das stimmt natürlich, danke für den Tipp!
      Den Artikel werden wir demnächst überarbeiten und Lorde ist dann auf jeden Fall mit dabei.

      Beste Grüße aus Bonn,
      Miriam vom Stepin Online-Team

      Antworten

  3. Martina

    24. März 2012 at 14:51

    und was ist mit Opshop? Die fehlt hier im Sortiment sollte man aber wirklich unbedingt kennen.

    Antworten

    • Sven

      26. März 2012 at 11:02

      Martina, nehmen wir mit für die nächste Version der Liste auf. :-)

      Antworten

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