Die letzten Wochen ihres Auslandsjahres in Neuseeland hätte Myrna nicht besser nutzen können: Sie hat so viel Zeit wie nur möglich mit ihren Kiwi-Freunden und ihrer Gastfamilie verbracht. Außerdem bestand sie ihre CACTUS-Prüfung, von der sie bereits in ihrem letzten Blogpost berichtete und nahm am »Tongariro Crossing« teil – eines der besten Dinge, die sie in Neuseeland erlebt hat. Dies und mehr beschreibt Myrna heute in ihrem letzten Bericht aus Down Under.

Mein Auslandsjahr hat mir so viel Neues gezeigt und ich bin unglaublich glücklich, dass ich die Möglichkeit hatte, die letzten neun Monate hier in Neuseeland zu verbringen.

»Tongariro Crossing«

Morgens um 6:00 Uhr habe ich mich mit zehn weiteren Schülern meines Colleges auf den Weg zum Tongariro Nationalpark gemacht. Dort sind wir gegen 9:00 Uhr angekommen und haben die 19,4km lange Wanderung begonnen. Das Wetter war wunderbar, strahlend blauer Himmel und Sonne – die perfekten Voraussetzungen für unseren Tagesausflug.Tongariro-Crossing Wandersgruppe Neuseeland

Für mich war es das erste Mal durch Wolken hindurchzugehen oder überhaupt eine längere Wanderung zu unternehmen. Am Ende taten mir zwar die Füße weh und ich war die Woche danach leider krank, aber das war es auf jeden Fall Wert.

Erfolgreiche CACTUS-Prüfung

Außerdem habe ich zusammen mit 22 anderen Teilnehmern erfolgreich ein Sport-Programm namens »CACTUS« abgeschlossen. Acht Wochen lang waren wir dreimal wöchentlich um 5:00 Uhr aufgestanden, um zu trainieren.

Die Prüfung war ein 10-stündiger Sporttag, den wir zum Glück erfolgreich hinter uns brachten und zusammen mit Freunden, Familie und der Gemeinde gefeiert haben. Wir sind als Gruppe so unglaublich gut zusammen gewachsen und ich bin so glücklich, dass ich die Möglichkeit hatte, ein Teil dieses Programmes zu sein.CACTUS-Graduation in Neuseeland

Goodbye everyone!

Auch mit meiner Gastfamilie habe ich die letzte gemeinsame Zeit genutzt: Wir waren im Kino und haben den Sonntag mit Brunch, Brettspielen und Filmen zusammen als Familie verbracht. Mein Koffer ist gepackt und ich muss »Goodbye« zu meinen drei Hunden, meiner Gastschwester und meinen Gasteltern sagen. Ich freue mich unglaublich auf Deutschland, aber über die letzten neun Monate ist alles hier zu meinem Zuhause geworden und ich habe mich noch nicht mit dem Gedanken angefreundet, das alles so bald hinter mir zu lassen.

Letztes Wochenende habe ich zusammen mit meiner »Business Studies«-Klasse in der Schule übernachtet. Wir haben Singstar gespielt, Pizza gegessen, Filme geschaut und alle zusammen die Nacht in unserem Klassenzimmer verbracht. Am nächsten Morgen sind wir in ein Café gegangen und haben gefrühstückt. Dies war ein unglaublich schöner Abschied von meinen neu gewonnenen Kiwi-Freunden und Lehrern. Es ist komisch zu wissen, dass ich nun nicht mehr zurück in mein College kommen werde – dass meine Zeit hier jetzt einfach zu Ende ist.Meine Kiwi-Freunde

Die kommenden drei Wochen werde ich nicht mehr Teilnehmerin des Stepin Neuseeland Classic-Programmes sein, sondern mit der Erlaubnis meiner Eltern, alleine Freunde auf der Nordinsel besuchen und Ende April noch zu meinem Schulball gehen. Das bedeutet, ich werde alle meine Freunde noch einmal wieder sehen, was den Abschied erst einmal wesentlich einfacher macht.

Mein Fazit

Ich werde die Gelassenheit in der Schule, die unglaublich guten Beziehungen zwischen Lehrern und Schülern, die Pausen mit meinen Freunden in der Sonne am Pool und die kleine, ruhige Stadt Foxton vermissen.

Myrna beim Tongariro Crossing in NeuseelandIn den letzten neun Monaten hat sich nicht nur mein Englisch um einiges verbessert, ich habe jeden Tag ein bisschen mehr über mich selbst gelernt sowie unglaublich viele Erfahrungen gesammelt. Das Auslandsjahr hat mir so viel Neues gezeigt und ich bin unglaublich glücklich, dass ich die Möglichkeit hatte, die letzten neun Monate hier in Neuseeland zu verbringen.

Dies waren die letzten Wochen meines Auslandsjahres. Ich kann es jedoch kaum erwarten, euch von meiner Reise, meinem Schulball und meinem Weg zurück nach Deutschland zu berichten.

Liebe Grüße,
Eure Myrna

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