Während eines Auslandsjahres erlebt man viel Neues – aber irgendwann wird auch das Neue zum Alltag und ein bisschen Abwechslung tut gut. So ging es auch Tom, der während seines High School-Jahres in England eine Reise ins schöne Schottland machen durfte. Wie der Trip verlaufen ist und warum ihn Edinburgh so überrascht hat, das erzählt er in unserer Jubiläumsreihe »25 Auslandsmomente«.

Schon als Kind habe ich viele Urlaubsreisen ins Ausland gemacht, sodass sich meine Lust zu reisen immer mehr verstärkt hat. Bereits 2019 habe ich dann den Entschluss gefasst, einige Zeit im Ausland zu verbringen, bis mein Traum dann im Sommer 2021 endlich Realität wurde.

Die Wahl fiel schnell auf England, da mir das Land besonders gut gefällt, seitdem ich einmal dort auf Klassenfahrt und einmal im Familienurlaub war. So war es auch nicht vollkommenes Neuland für mich, aber trotzdem ein komplett neues Erlebnis, dort für viereinhalb Monate zu leben und zur Schule zu gehen.

Mich nun auf ein besonders schönes Erlebnis zu fokussieren, fällt mir schon ein wenig schwer, da es so viele Momente gab, an die ich gerne zurückdenke. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir allerdings der Trip nach Schottland mit unserer englischen Partnerorganisation InterStudies.

Da meine Anreise nach Schottland mit einer Übernachtung in London verbunden war, startete der Kurzurlaub mit einem ersten Highlight. Ich hatte so die Möglichkeit, gleich zwei Hauptstädte in fünf Tagen zu besuchen, was für mich bis heute ein unvergessliches und einzigartiges Erlebnis ist. Nach einem ausgiebigen Sightseeing und Shopping Day in London flog ich weiter nach Edinburgh, der Hauptstadt von Lothian.

Zuerst waren meine Erwartungen an die Schotten nicht sonderlich hoch, da meine Schwärmerei für London noch voll im Gange war. Dies änderte sich aber bereits in den ersten fünf Minuten, als ich realisierte, wie schön Edinburgh wirklich ist.

Der erste Tag begann dann sofort mit einem Trip in die Highlands — zu diesem Zeitpunkt wollte ich dann schon nicht mehr nach England zurück. An diesem Abend habe ich dann auch meine neuen Freunde für diese Zeit kennengelernt, mit denen ich die anderen Tage verbracht habe. Die folgenden Tage bestanden aus ausgiebigen Sightseeing-Touren, einem Dudelsack Workshop und dem Kauf von unzähligen Andenken in Edinburgh.

Edinburgh ist einfach eine so schöne Stadt und im Gegensatz zu London auch nicht so überfüllt, man kommt überall zu Fuß hin und ist nach zehn Minuten im Zentrum, egal, wo man gerade ist. Den letzten Abend haben wir dann noch ganz klassisch mit Kartenspielen ausklingen lassen, bevor wir uns dann schlussendlich voneinander verabschieden mussten. Am nächsten ging es dann für mich zurück nach Südengland.

Jeder, der während seiner Zeit im Ausland die Möglichkeit hat zu reisen, vielleicht auch mal weiter weg, kann ich es nur empfehlen, da es einem noch einmal die Möglichkeit gibt, aus seinem »daily business« auszubrechen und etwas Neues zu erleben. Es war einfach so eine schöne Erfahrung, auch während eines komplett neuen Lebens in England noch einmal andere Menschen und eine für mich bis dahin unbekannte Kultur kennenlernen zu dürfen, da sich die schottische dann von der in England doch noch einmal grundlegend unterscheidet.

Außerdem habe ich auf dieser Reise allgemein so viele neue und unglaublich nette Menschen kennengelernt, mit denen ich auch bis heute, nach meiner Zeit im Ausland, immer noch Kontakt habe.

Allen, die noch vor ihrem Auslandsjahr stehen wünsche ich alles Gute, sammelt viele neue Erfahrungen und genießt die Zeit.

Euer Tom


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