Während Emilys Auslandsjahr in Kanada gab es für sie viele Highlights – aber eines war definitiv der Camping-Trip, den sie mit ihrer Gastfamilie machen durfte. Was sie unerwarteterweise während dieses Ausflugs gelernt hat und warum der Trip sie nochmal mit ihrer Gastfamilie zusammengeschweißt hat, das verrät Emily in unserer Jubiläums-Reihe »25 Auslandsmomente«.

Das Leben meiner Träume zu leben, war eins meiner größten Ziele während meines Auslandjahres. Von unzähligen Highlights eins auszusuchen, scheint wie eine unmögliche Entscheidung, jedoch ist der Camping-Trip mit meiner Gastfamilie über die Osterferien eins der Erlebnisse, die ich nicht so schnell vergessen werde.

Abgesehen davon, dass wir auf unserer Reise konstant von Kanadas atemberaubender Natur umgeben waren, ist die Beziehung mit meiner Gastfamilie so unfassbar stark geworden, dass ich sie jetzt als meine zweite Familie bezeichne.

Nachdem wir mein zweites Zuhause – Victoria – verlassen hatten, ging es für uns als Zwischenstopp nach Nanaimo, wo wir die Familie meiner Gastmutter besucht haben. Nachdem ich diese kennenlernen durfte, habe ich mich noch mal mehr wie ein Familienmitglied gefühlt. An diesem Tag durfte ich wieder die Freundlichkeit und Warmherzigkeit der Kanadier erfahren, da mich meine Gastgroßeltern direkt als ihr Gastenkelkind bezeichnet und umarmt haben, obwohl ich sie noch nie zuvor getroffen hatte. Der ganze Trip hatte mit diesem Besuch somit einen perfekten Start.

Am nächsten Tag ging die Reise für meine Gasteltern, meine Gastgeschwister und mich weiter in Richtung Tofino, wo wir einige Tage verbracht haben. Nach einigen Stunden Autofahrt durch Sonnenschein, Regen, Hagel und Schnee sind wir am Campingplatz angekommen. Dort konnte ich nochmal eine andere Seite des typischen Kanadas kennenlernen. Lange Strände mit zahlreichen Surfern. Dass ich in Kanada surfen lernen würde, hätte ich bei meiner Ausreise nicht gedacht – aber so konnte ich es von meiner lebenslangen Bucket List streichen.

Neben dem Surfen war Tofino auch ideal fürs Campen. Fünf Tage lang mit meiner Familie auf engstem Raum zu wohnen, erschien mir im Voraus etwas beängstigend, aber im Endeffekt war es eine so tolle Erfahrung, die uns als Familie sehr zusammengeschweißt hat. Des Weiteren wurde ich dem typischem Camperleben vorgestellt – der morgendliche Kaffee beim Spaziergang auf dem Strand, Gesellschaftsspiele im Camper als es dunkel wurde, S’mores und Hotdogs am Lagerfeuer und mit Leuten den Abend verbringen, die man zuvor noch nie gesehen hat (typisch Kanadier). Nach dem unvergesslichem Camping Trip trafen wir uns mit einigen Freunden, die meine Familie aufgrund der Pandemie seit längerem nicht gesehen hatte, was natürlich für alle total schön war.

Rückblickend auf mein Auslandsjahr würde ich sagen, dass der Campingurlaub mit meiner Gastfamilie eins der tollsten Erlebnisse war, da ich super viel erlebt habe. Vom Surfen bis zu gemütlichen Kreisen am Lagerfeuer war wirklich alles dabei. Außerdem ist mein Verhältnis mit meiner Gastfamilie in dieser kurzen Zeit noch einmal sehr gewachsen, weshalb mir auch der Abschied von ihnen so schwergefallen ist.

Im Endeffekt kann sich womöglich kein Austauschschüler je für EIN einziges Highlight im Auslandsjahr entschieden. Sei es mit Freunden essen gehen, an seinem 16. Geburtstag einen Bungeejump zu machen oder mit der neuen Familie um Mitternacht noch spazieren zu gehen. Jeder einzelne Moment hat eine besondere Bedeutung für mich, die ich lebenslang in meinem Herzen trage werde, weshalb ich rückschauend auf mein Auslandsjahr in Kanada nur positive Erinnerungen habe und immer bis über beide Ohren strahle, wenn ich über meine Zeit dort rede.

»The biggest adventure you can take is to live the life of your dreams« – Oprah Winfrey

Eure Emily


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