Superfreundliche Menschen, sehr viel Schnee und Pancakes mit Ahornsirup zum Frühstück – was gibt es sonst noch zu Kanada zu wissen? Ob du deinem Ausreisetermin schon längst entgegenfieberst oder du noch überlegst, ob Kanada dein Traumland ist, diese sieben Dinge solltest du wissen, bevor dein Auslandsjahr losgeht.

1. Kanada ist nicht gleich Kanada

Wenn man mit dem Auto einmal quer durch Kanada fahren würde, dann wäre man ohne Pause zweieinhalb Tage unterwegs – und dabei würde man ein paar sehr verschiedene Gebiete zu sehen bekommen. Kanada ist eben ein sehr vielfältiges Land und was einen erwartet, hängt stark von der jeweiligen Region ab, in der man lebt.

In Nova Scotia bist du immer in Küstennähe. Wer Berglandschaften mag, wird sich in die Canadian Rockies verlieben. Mit Englisch kann man sich in Kanada überall gut verständigen, aber wer in der Gegend um Québec landet, dem schaden ein paar Grundkenntnisse in Französisch nicht. Es lohnt sich also, wenn du dich vorher über Kanadas verschiedene Regionen informierst und schaust, welche am besten zu dir passen, was Sprachen, Landschaft und Wetter angeht. Eines ist aber sicher: Bei so viel Vielfalt ist die perfekte zweite Heimat für dich auf jeden Fall dabei.

2. Die Natur wird dich staunen lassen

Kanadas Natur lässt sich nicht anders beschreiben als mit dem Wort atemberaubend. Egal wohin es dich in diesem Land verschlägt, die Landschaft wird dich umhauen. Und egal ob du von kristallklaren Seen, steilen Bergen oder dichten Wäldern umgeben bist, noch eine Sache ist überall in Kanada gleich: Sich regelmäßig draußen in der Natur aufzuhalten gehört in jedem Alter zum Leben mit dazu.

Die Kanadier:innen sind sehr stolz auf „ihre“ Natur – was aber auch heißt, das mit der Freude an den schönen Landschaften bestimmte Regeln verbunden sind. Wenn du dich in der kanadischen Umwelt bewegst, solltest du also unbedingt darauf achten, dass du dich respektvoll verhältst und versuchst, die Natur zu schützen, in dem du zum Beispiel keinen Müll draußen liegen lässt.

3. So kommst du von A nach B

Sich von einem Ort zum anderen zu bewegen, funktioniert in Kanada ein bisschen anders als in der Heimat. Während man sich zu Hause ganz gut mit Bus und Bahn fortbewegen kann, ist man in Kanada sehr viel mehr aufs Auto angewiesen. Öffentliche Verkehrsmittel gibt es außerhalb der größeren Städte eher wenige und es gibt nur einen Zug, der von Ost nach West durchs Land fährt.

Aber keine Sorge: Von deiner Gastfamilie wird es für gewöhnlich nicht als Belastung angesehen, dich mit dem Auto irgendwo hinzufahren. Das gehört zum Leben in Kanada einfach dazu, also scheu dich auf keinen Fall, danach zu fragen.   

4. Sind die Kanadier:innen wirklich so freundlich?

Manche Klischees stimmen eben auch: Die Kanadier:innen sind sehr herzliche Menschen. Besonders als Austauschschüler:in wird dir diese Freundlichkeit immer wieder begegnen. Die Kanadiener:innen sind anderen Kulturen gegenüber sehr aufgeschlossen und freuen sich, etwas über dich und deine Heimat zu erfahren. Genauso sehr sind sie aber jederzeit bereit, deine Begeisterung für ihr Land mit dir zu teilen. Keine Frage: Bei der positiven Lebenseinstellung, die dich überall umgibt, wirst du dich in Kanada schnell wie zu Hause fühlen.

5. First Nations, Métis und Inuit – wer wohnt in Kanada?

Über die Geschichte der USA weißt du bestimmt ein wenig, vielleicht habt ihr sie teilweise sogar in der Schule behandelt – aber was weißt du über die Geschichte Kanadas? Wenn du dich vor deiner Reise ein wenig informieren willst, dann wollen wir dir ein Thema besonders ans Herz legen: die First Nations.

Die First Nations, die Métis und die Inuit sind die indigenen Völker Kanadas – also die Nachkommen der Menschen, die schon vor der Kolonialisierung des Landes dort gelebt haben, sozusagen die Ureinwohner:innen. Ungefähr eine Million von ihnen wohnen heute im ganzen Land verteilt, in vielen Regionen sind sie sehr präsent und hoch geschätzt. In der Schule kannst du vielleicht sogar »First Nation Studies« als Unterrichtsfach oder am Nachmittag als AG wählen. Wenn du die Möglichkeit hast, empfehlen wir dir, dich mit dem Thema schon vor deiner Reise auseinanderzusetzen – und dann vor Ort die wunderbare Chance zu nutzen, respektvoll an der Kultur der First Nations teilzuhaben.

6. Das Café, in dem du die meiste Zeit verbringen wirst

Unsere Steppies berichten es uns immer wieder: Wenn du Austauschschüler:in in Kanada bist, dann wird Tim Hortons zu deinem zweiten Zuhause. Tim Hortons ist eine Kette von Cafés, die du in kanadischen Städten überall finden wirst. Hier gibt es Kaffee und andere Getränke, aber auch süße und herzhafte Snacks. Besonders beliebt: Timbits, mundgerechte Teigbällchen, die so schmecken wie Donuts.

Einer der Gründe, warum unsere Steppies hier so gerne Zeit verbringen (teilweise vier bis fünf Besuche pro Woche) ist sicher, dass das Essen hier relativ preiswert ist – sonst kann es in Kanada nämlich schon mal etwas teurer werden. Lass dir diese leckere Erfahrung also auf keinen Fall entgehen.

7. Deine zweite Heimat

Noch eine letzte Sache solltest du wissen, bevor du in dein Auslandsabenteuer aufbrichst: Wenn du dich einmal in Kanada verliebt hast, wirst du immer wieder dorthin zurückkehren wollen. Unsere Steppies finden in ihrem Gastland oft eine zweite Heimat, in die es sie immer wieder zurückzieht – entweder um ihre Freund:innen und Gastfamilie nochmal zu besuchen oder um einen anderen Teil des Landes zu entdecken. Denn eines ist garantiert: Sobald du Kanada einmal in dein Herz geschlossen hast, wird dich die Vielfalt dieses Landes nicht mehr loslassen.


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