Ein Drittel von Myrnas Zeit als Austauschschülerin in Neuseeland ist bereits vorbei. Aus Foxton hat sie uns in ihrem letzten Bericht ihre ersten Eindrücke von ihrem Leben bei einer neuseeländischen Gastfamilie und ihrem High School-Alltag geschildert. Inzwischen wird es in Aotearoa so langsam Frühling und Myrna genießt ihre Auslandszeit in vollen Zügen.

Ich habe jetzt schon tolle Freunde gefunden und freue mich unglaublich auf die bevorstehende Sommerzeit.

High School-Updates

Der dritte Term des Schuljahres endete am letzten Freitag mit dem Beginn der zweiwöchigen Ferien. Nach 10 Wochen gefüllt mit neuen High School-Erfahrungen, befinde ich mich jetzt also in meinen Frühlingsferien.

In den vergangenen Wochen mussten wir unsere Fächer für das kommende Schuljahr wählen. Ich habe mich entschlossen, vier meiner Fächer zu wechseln. Das bedeutet, ich werde weiterhin Englisch und Food & Catering belegen, jedoch Business Studies, Französisch, Sport & Leadership und Mathe dazu wählen.Myrna in Neuseeland

Zum Ende des Terms fanden Elterngespräche statt, um den Eltern und Schülern ein Feedback zu den schulischen Leistungen zu geben. Mein Report war sehr positiv und ich wurde für mein Englisch gelobt. Ich höre jetzt immer öfter, dass sich meine Englischkenntnisse sehr verbessert haben. Es freut mich total, dass schon nach 10 Wochen eine Verbesserung zu bemerken ist.

In Neuseeland kann man nach der 12. Klasse die High School verlassen, um zu arbeiten – ein Abschluss nach dem 13. Schuljahr ermöglicht es zu studieren. Wie sich herausgestellt hat, werden viele Schüler meines Jahrgangs abgehen. Das finde ich ziemlich schade.

Freizeit in Neuseeland

Meine Gastschwester hat Mitte September ihren 16. Geburtstag gefeiert. Wir sind mit Freunden und der Familie essen gegangen und am Wochenende sind wir nach Palmerston North gefahren, um dort den Tag zu verbringen. Ich habe das erste Mal Laser Tag gespielt und wir hatten alle total viel Spaß dabei.Landschaft in Neuseeland

Wir fahren in diesen Ferien nicht weg, da meine Gasteltern arbeiten müssen. Also werden meine Gastschwester und ich viel Zeit haben, Sachen zu unternehmen wie z.B. zum Strand zu laufen oder in andere Städte zu fahren. Wahrscheinlich werden wir auch wieder mit meinen Gasteltern nach Wellington fahren.

Sportliche Ferien

Ich habe für die Ferien von meiner Physical Education Class einen Trainingsplan bekommen, da wir am Ende des vierten Terms eine Prüfung in einer Sportart unserer Wahl absolvieren müssen. Ich habe Leichtathletik gewählt und werde nun jeden Tag laufen gehen und meine Work-outs machen. Manchmal wird in den Ferien auch Crossfit stattfinden. Sport ist eine gute Möglichkeit, neue Leute kennenzulernen und außerdem habe ich selbst bemerkt, dass ich bei der Ernährungsumstellung den Sport brauche.

Der Frühling ist da!

Letztes Wochenende haben wir unsere Uhren auf die Sommerzeit umgestellt und auch das Wetter wird immer besser – man merkt, es wird langsam Frühling. Obwohl die Temperaturen immer noch bei nur etwa 17°C liegen, fühlt es sich schon viel wärmer an und ich habe meinen ersten Sonnenbrand bekommen.Start des Piriharakeke Walkaway

Nach den Ferien haben wir nur noch vier Wochen Schule, bis die Prüfungen beginnen. Den ganzen November lang findet dann kein Unterricht statt und da ich nur an zwei Prüfungen teilnehme, werde ich ziemlich viel Freizeit haben und das schöne Wetter genießen. :-)

Neuseeländischer Alltag

Das Familienleben ist mittlerweile zum Alltag geworden. Ich fühle mich wirklich wie ein Mitglied der Familie. Es ist ziemlich traurig zu wissen, das 1/3 meines Auslandsjahres schon vorbei ist – die Zeit vergeht wirklich so schnell.

Nach der Schule treffe ich mich oft mit Freunden oder meiner Gastschwester und an den Wochenenden machen wir meistens etwas mit der Familie. Am liebsten gehe ich mit Freunden auf »adventures«, das bedeutet eigentlich nur, dass wir durch Foxton und Umgebung laufen und die Gegend erkunden.Myrnas Freunde in Neuseeland

Am besten gefällt mir der Wald am Ende der Stadt. Man hat von dort aus einen super Ausblick über die ganzen Felder bis hin nach Foxton Beach. Hier kann man spazieren gehen und auf einem Umweg über die  Dünen zum Strand gelangen.

Mit der Zeit fange ich erst an, zu realisieren, wie sich mein Leben hier von meinem Leben in Deutschland unterscheidet und dass mir manche Dinge fehlen. Trotzdem versuche ich – so gut es geht – mich nicht davon beeinflussen zu lassen und »mein neues Leben« voll und ganz zu genießen.

Ich habe jetzt schon tolle Freunde gefunden und freue mich unglaublich auf die bevorstehende Sommerzeit.

Bis bald,
Eure Myrna

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