Ab ins Auslandsjahr: Stepin beim Sat.1-Frühstücksfernsehen

Stepin Team wird interviewed

Am 22. Juli 2024 wurde im Sat.1-Frühstücksfernsehen eine Reportage zum Thema Schüleraustausch ausgestrahlt, die in Zusammenarbeit mit Stepin entstanden ist. Das Fernsehteam begleitete unsere Teilnehmer:innen bei der Verabschiedung von ihren Familien und Freund:innen am Flughafen. Emotionale Szenen und tiefergehende Einblicke in das Thema bekamen die Zuschauer:innen auch Dank des Interviews unserer Mitarbeiterin Lisa Rotteck.

Rund ein Jahr nach dem tränenreichen Abschied zeigt der zweite Teil der Reportage das emotionale Wiedersehen am Frankfurter Flughafen. Im Fokus stehen dabei die persönliche Entwicklung der Jugendlichen, ihr Umgang mit Heimweh und das, was sie während des Auslandsjahres am meisten vermisst haben

Wie kam es zu der Zusammenarbeit?

Die Zusammenarbeit mit Sat.1 entstand eigentlich rein zufällig. Unsere ehemalige Teilnehmerin Mathilda arbeitet für das Sat.1-Frühstücksfernsehen und unterstützt uns nebenbei regelmäßig auf Veranstaltungen. In einem Gespräch mit ihr kamen wir darauf, dass das Thema Schüleraustausch eine coole Idee für eine Reportage wäre. 2 Tage später hatte Matilda bereits das »GO« und 6 Wochen später erschien auch schon der erste Beitrag. Ein Jahr später folgte schließlich der zweite Teil, der die Rückkehr der Austauschschüler:innen dokumentierte.

Ablauf der Dreharbeiten

Die Dreharbeiten der Reportage fanden im Juli in den Jahren 2024 und 2025 am Frankfurter Flughafen statt. Bereits eine Woche vor der Ausreise wurde unsere Mitarbeiterin in Berlin an der Fernsehwerft interviewt. Über den Dreh am Flughafen haben wir unsere »Steppies« und deren Eltern vorab informiert. Einige von ihnen haben sich daraufhin bei uns gemeldet und direkt ihr Interesse geäußert, vor Ort ein Interview zu geben. Und so interviewte das Sat.1-Team Eltern und Teilnehmende kurz vor dem Abflug und dem Start in das Auslandsjahr. Auch bei der Rückkehr wurden erneut Interviews geführt, um die Erfahrungen und Gefühle der Jugendlichen und ihrer Familien festzuhalten.

Ausreise der Austauschschüler:innen

Die Schüler:innen aus der Reportage sind nach Australien und Neuseeland ausgereist. Natürlich gibt es Ausreisen in viele weitere Länder wie USA, Kanada, England und Irland. Ein spannendes Thema, auch für künftige Austauschschüler:innen. Somit haben wir im Folgenden die Ausreise aus dem Beitrag einmal beschrieben.

Ein Gruppe an Austauschschüler

Verabschiedung der Familien am Flughafen

Bei der Ausreise mit Stepin gab es einen festen Treffpunkt, an dem sich alle Austauschschüler:innen getroffen haben, um dann gemeinsam mit zwei unserer Mitarbeiter:innen durch den Check-in zu gehen. In der Empfangshalle des Flughafens konnten sich die Schüler:innen von ihren Familien verabschieden.

Schüleraustausch in Australien & Neuseeland: So erfolgt die Ausreise mit Stepin

Wie es nach dem Check-in für unsere Austauschschüler:innen weiterging, haben wir dir kurz und knapp zusammen gefasst:

  • Gemeinsam mit unseren beiden Kolleg:innen, die die Ausreise begleitet haben, wartete die Gruppe am Gate auf den Flug.
  • Der erste Flug ging für alle gemeinsam nach Dubai.
  • In Dubai angekommen, teilte sich die Gruppe und die Teilnehmenden flogen mit unseren Kolleg:innen weiter – entweder in Richtung Sydney, Australien oder Auckland, Neuseeland.
  • Während der gesamten Reisezeit waren unsere Kolleg:innen Ansprechpartner:innen für das erste Heimweh und die Angst vor der Einreise. Gut zu wissen, dass immer jemand da ist, sollte es Probleme geben.
  • Die Gruppen verabschiedeten sich nun und gingen an ihre jeweiligen Gates. Natürlich nicht ohne nachzuzählen, ob alle dabei sind und ob alle auch ihre Papiere griffbereit haben.
  • Daraufhin folgte das »Boarding« für den letzten Teil der langen Anreise.
  • Zu guter Letzt: Ankunft im Gastland – müde, aber glücklich, dass es nun endlich richtig losgeht.

Ankunft im Gastland

In Australien angekommen, wurden unsere »Steppies« entweder von den Gastfamilien am Flughafen von Sydney abgeholt oder sind noch zum finalen Ziel weitergeflogen.

In Neuseeland wartete schon traditionell unsere langjährige Partnerin Michelle Klaassen auf die neuen Austauschschüler:innen. Sie begleitete die Gruppe bei der dreitägigen Orientation in Auckland – mit Sightseeing und reichlich Zeit, den Jetlag zu überwinden. Die Teilnehmer:innen mit Gastfamilien auf der Nordinsel wurden in Auckland abgeholt, die anderen flogen weiter auf die Südinsel, um dort von ihren Gastfamilien in Empfang genommen zu werden.

Zwischen Fernweh und Heimweh

Auch wenn die ersten Tage im Gastland ungewohnt sein können, berichten viele Austauschschüler:innen, dass sich das Heimweh überraschend schnell legt. Der Alltag mit der Gastfamilie, neue Freundschaften und gemeinsame Aktivitäten helfen dabei, sich rasch einzuleben.

Im Interview erzählt Hannah, dass für Heimweh kaum Zeit blieb – sie hat von Anfang an viel mit ihrer Gastfamilie unternommen. So rückte die Sehnsucht nach Zuhause in den Hintergrund und machte Platz für neue Eindrücke und Erfahrungen.

Was während des Austauschs vermisst wird

Viele Austauschschüler:innen sehnen sich während ihres Auslandsjahres nach ihrer Familie und dem vertrauten Essen aus der Heimat. Vor allem das deutsche Brot wird oft schmerzlich vermisst, da es im Ausland nur selten in der gewohnten Qualität zu finden ist. Oft wird ihnen jedoch erst nach der Rückkehr bewusst, wie sehr sie auch das Leben im Gastland vermissen: die Menschen, die Kultur und die vielen neuen Freundschaften, die sie dort geschlossen haben. Ein Auslandsjahr bleibt daher oft ein Leben lang in Erinnerung.

Persönliche Weiterentwicklung nach einem Jahr im Ausland

Ein Jahr in einer anderen Kultur zu leben, bedeutet viel mehr als nur den Schulalltag in einem anderen Land kennenzulernen. Viele Austauschschüler:innen berichten nach ihrer Rückkehr, dass sie gelernt haben, sich schneller auf neue Menschen und Situationen einzulassen – eine Fähigkeit, die ihnen in vielen Lebensbereichen zugutekommt.

Der Alltag in einer Gastfamilie, das Leben in einem fremden Umfeld und die Kommunikation in einer anderen Sprache fordern und fördern zugleich. Viele Teilnehmende entwickeln in dieser Zeit mehr Selbstständigkeit und Selbstvertrauen, weil sie lernen, Herausforderungen eigenverantwortlich zu bewältigen.

Beratung zu deinem Auslandsjahr

Du hast Fragen zu deinem Schüleraustausch? Wir haben die Antworten und freuen uns darauf, dich kennenzulernen! Lass uns gemeinsam dein einzigartiges Auslands-Abenteuer planen.

Ist ein Besuch der Familie während des Austausches möglich?

Ob ein Besuch der Familie während des Auslandsjahres möglich ist, hängt von der jeweiligen Partnerorganisation ab. Manche erlauben es, viele allerdings nicht, weil dadurch deine Entwicklung in der neuen Umgebung und deine Integration in die Gastkultur beeinträchtigt werden könnte. Häufig kommt es im Anschluss an einen solchen Besuch nämlich zu Heimweh.

Ein viel bessere Option ist es, am Ende des Schüleraustausches von den Eltern abgeholt zu werden. Gemeinsam können dann im Gastland noch ein paar gemeinsame Tage verbracht werden.

Fazit zum Dreh mit dem Sat.1-Frühstücksfernsehen

Nach Drehschluss und finaler Ausstrahlung im Sat.1-Frühstücksfernsehen fühlen wir uns wieder einmal bestätigt in dem, was wir tun: Jungen Menschen, wie vielleicht auch dir, den Weg ins Auslandsjahr zu ebnen und sie auf dem Weg zu begleiten. Wir hoffen, dass diese Reportage bei vielen Jugendlichen und Erziehungsberechtigten die »Weltneugier« geweckt hat. Wenn du Fragen zum Thema hast, dich weiter informieren möchtest und vielleicht auch bald ein »Steppie« werden willst, dann sprich uns gerne an.

Lisa im Interview
Sat1 Crew
Stepin Team im interview
Stepies auf einer Rolltreppe

Hier kannst du dir den Sat.1 Frühstücksfernsehen-Beitrag ansehen:

Mädchen verabschiedet sich von ihrer Mutter

Dein Auslandsjahr in …

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