Working Holiday in Irland: Annikas aufregende Backpacker-Zeit

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Annikas absolute Lieblingsfarbe ist grün – wo wäre sie da besser aufgehoben, als auf der »Grünen Insel«?! Voller Vorfreude auf atemberaubende Landschaften und freundliche, offene Menschen machte sich die 22-Jährige im Frühjahr 2015 zu ihrem Work and Travel in Irland auf und wurde nicht enttäuscht…

»Irland hat es mir wirklich angetan!«

Ein perfekter Start in Irland

Die ersten fünf Nächte in einem Hostel in Dublin hatte Stepin bereits für mich reserviert. Die Unterkunft lag sehr zentral an der Liffey und es war immer viel los. Gleich nach meiner Ankunft nahm mich meine spanische Zimmernachbarin mit auf die andere Seite des Flusses ins Stadtviertel Temple Bar.

Temple Bar in Dublin bei NachtEs war Liebe auf den ersten Blick! Wir liefen von Pub zu Pub und ich sog die Atmosphäre in mich auf. In jedem Pub gab es Livemusik und überall wurde ausgelassen mitgesungen. Die Stimmung war einfach perfekt. Ich freute mich riesig auf das, was mich noch erwarten würde.

Am nächsten Morgen staunte ich nicht schlecht, als ich feststellte, dass das Partnerbüro von Stepin direkt gegenüber von meinem Hostel lag. In Dublin lässt sich allgemein so gut wie alles ganz einfach und praktisch zu Fuß erreichen. Ich erfuhr, dass das Partnerbüro für meine gesamte Zeit in Dublin eine Art Anlaufstelle sein würde. Zu Beginn fand eine Einführungsveranstaltung statt und zwei Ansprechpartner stellten sich vor, die ich jederzeit mit Fragen löchern konnte. Es gab ein schwarzes Brett mit Jobangeboten und PCs mit Internet und Drucker, die ich als Work and Traveller kostenlos benutzen durfte.

Live-Musik in Irland - The King HeadBei der Einführungsveranstaltung lernte ich einen Deutschen und eine Amerikanerin in meinem Alter kennen. Zusammen erkundeten wir Dublin mit all seinen Sehenswürdigkeiten, kochten zusammen in unseren Hostels und verbrachten viel Zeit im Fitzgeralds, einem Pub direkt neben dem Partnerbüro, der ein günstiges Backpacker-Menü anbietet.

Reisen…

Fahrrad in IrlandZwei Wochen später machte ich mich mit meiner amerikanischen Freundin auf nach Galway, einer kleine Hafenstadt im Westen Irlands. Dort verbrachte ich rückblickend die schönste Zeit meiner ganzen Reise. Die Atmosphäre im Hostel war familiär und wir lernten dort viele interessante Menschen kennen.

Wir ließen es uns einfach gut gehen, verbrachten die Nächte in den Pubs und machten tagsüber verschiedene Ausflüge wie zum Beispiel eine Inselradtour auf einer der Aran Islands.

… und arbeiten

Dann wurde es Zeit, ein bisschen Arbeitserfahrung zu sammeln. Da ich insgesamt nur 2,5 Monate in Irland verbracht habe, entschied ich mich nicht nach einem »festen« Job zu suchen, sondern ging WWOOFen (WWOOF = World Wide Opportunities on Organic Farms). Ich fand schnell die erste Familie, die mich bei sich zuhause aufnahm. Die Familie bestand aus einer offenherzigen Mutter mit zwei Töchtern und einem Hund, die zusammen in einem kleinen Health Center und Spa leben. Um die Gartenarbeit kümmerte sich ein anderer WWOOFer aus Portugal. Ich war dafür verantwortlich, die Massageräume sauber zu halten und im Haushalt zu helfen. Dazu zählten Putzen, Geschirr spülen, Wäsche waschen und auf die Mädchen aufpassen.

Es war ein Irischer Eselanstrengender Vollzeitjob, aber dafür durfte ich jederzeit mit der Familie zusammen essen und bekam sogar ein eigenes Zimmer mit Bad. Wir machten auch ein paar sehr schöne Tagesausflüge, zum Beispiel besuchten wir ein kleines Schloss und eine Eselfarm. Ganz zum Schluss bekam ich eine Massage als Dankeschön für meine Arbeit.

Das Leben auf einer Öko-Farm

Im Mai machte ich einen kurzen Abstecher nach Cork, eine etwas modernere Stadt im Süden Irlands, die mir empfohlen wurde. Meiner Meinung nach hat sie allerdings lange nicht so viel Charme wie Dublin oder Galway. Ich verbrachte also nicht viel Zeit dort und reiste weiter zu meiner nächsten Gastfamilie.

Ökofarm in IrlandAls ich dort ankam, war ich zuerst einmal geschockt, denn die 6-köpfige Familie lebt in einem selbst gebauten Haus mit Plumpsklo mitten im Nirgendwo. Kein Fernseher, kein Internet, keine Süßigkeiten, dafür frisches Gemüse aus dem Garten, leckeres vegetarisches Essen, glückliche Tiere, gemeinsame Abende mit Musik und tiefsinnigen Gesprächen am Lagerfeuer, und und und… Ich musste mich erst an diesen Lebensstil gewöhnen, aber letztendlich bin ich sehr dankbar für die Zeit, die ich dort verbracht habe. Ich habe so viel gelernt, vor allem über die Arbeit auf dem Feld. Ich durfte zum Beispiel Brokkoli pflanzen. Mein Highlight war der Konzertbesuch einer irischen Band zu dem die Gastfamilie mich einlud.

Um meine Reise abzurunden, verbrachte ich am Ende noch eine Woche in Dublin, traf dort alte Freunde wieder und gewann in kürzester Zeit neue dazu.

Mein Fazit

Wenn ich heute an meine Zeit in Irland zurückdenke, werde ich sofort melancholisch. Irland hat es mir wirklich angetan. Ich kann euch eine Work and Travel-Zeit auf der »Grünen Insel« von Herzen weiterempfehlen!

Eure Annika

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