Wencke in Norwegen #4: Das Ende ist nah

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Über zwei Monate hat Wencke nun in einem Hotel in Norwegen gejobbt und dabei jede Menge neue Freunde gefunden und Erfahrungen gesammelt. Bevor es für sie mit dem Reisen losgeht, wird das Hotel gebohnert und sich gebührlich von der Crew verabschiedet.

»Mein Fazit für ein Work and Travel-Abenteuer in Norwegen: Do it! Auf jeden Fall eine der besten Entscheidungen meines Lebens.«

Ein Hotel geht in Winterpause

Hotel in NorwegenDonnerstag ist es so weit. Das Ende. Das Hotel, in dem ich die letzten Monate gearbeitet habe schließt bis April. Alle Mitarbeiter schauen dem Ende entgegen, für manche nur ein kurzer Abschied bis zum nächsten Jahr, für andere der letzte Besuch.

Bis dahin jedoch, heißt es putzen, aufräumen und noch mehr putzen. Kann man ja schlecht alles so lassen. Mit so vielen Leuten ist man aber schnell mit den Aufgaben fertig. Jetzt sitze ich hier mit Bety und Tereza aus Tschechien und wir können außer Kleinigkeiten nicht mehr viel machen.

Theoretisch hätten wir schon früher gehen können, aber wir haben unseren Bus schon für Donnerstag gebucht. Naja, zu dritt alleine in einem Hotel ist es einerseits ein wenig gruselig, aber andererseits auch nicht übel. Auch wenn man ab und zu Touristen abwehren muss, die nicht verstehen, dass das Hotel bereits geschlossen ist.

Der letzte Abend

Champagner in zum Abschied in NorwegenSonntag war der letzte offizielle offene Tag des Hotels. Zur Feier des Tages sind wir abends runter in den Ort in ein anderes Hotel zum Essen gefahren. Champagner, 3-Gänge-Menü und ein fantastischer Ausblick… Nur wenn man mit Hotel-Leuten in einem anderen Hotel essen geht, wird immer irgendwas kritisiert: Sauberkeit, Servicekräfte oder eben das Essen, alles wurde analysiert und festgestellt: Also bei uns ist das ja besser!

Was noch eine Art Tradition hier ist, ist die Verlosung der Sachen, die über die Saison hier vergessen wurden. Unter anderem auch Sachen von Louis Vuitton, teure Jacken oder Marken-Sporttaschen. Ob ich was gewonnen habe? Ja. Ob ich Glück hatte? Nein. Ich bin jetzt Besitzerin einer pinken Trinkflasche.

Mein Fazit

Das Gefühl, hier jetzt nach zweieinhalb Monaten wegzugehen ist merkwürdig. Schön, aber auch traurig. Ich habe hier viele gute Freunde gefunden, hatte sehr viel Spaß und habe mich auch irgendwie zuhause gefühlt. Definitiv komme ich nächstes Jahr wieder!

Landschaft in NorwegenAuch wenn ich jetzt privat noch länger in Norwegen bleibe, freue ich mich natürlich, wie alle anderen, auf zuhause. Aber was ich an Norwegen so lieb gewonnen habe? Die freundliche, offene und vor allem positive Art der Norweger.

Auch wenn die Norweger nicht gerade für ihre soziale Kompetenz bekannt sind (bei nur 5 Millionen Menschen ist man Leere gewöhnt), macht das ihre liebe Art wieder wett. Norwegen ist auf jeden Fall ein, zwei oder auch ein dutzend Besuche wert.

Mein Fazit für ein Work and Travel-Abenteuer in Norwegen: Do it! Anfangs hatte ich ein paar Zweifel, wie das in einem anderen Land mit fremder Sprache so ist, doch nun bin ich so froh, dass ich es durchgezogen habe. Man sammelt so viele Erfahrungen, wird unabhängiger und lernt eine Menge neue, interessante Menschen kennen. Auf jeden Fall eine der besten Entscheidungen meines Lebens.

»Takk for alt og ha det bra!« (Vielen Dank für alles und auf Wiedersehen!)
Eure Wenke

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About Wencke

Wencke

Wencke ist 19 Jahre alt und kommt aus Ostfriesland. Nach ihrem Abitur hat sie sich 2016 für zwei Monate Farmarbeit nach Norwegen aufgemacht.


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