Wencke in Norwegen #3: Die mit den Schafen tanzt

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Schafe vom Gelände vertreiben, »Kitchen Gossip« mit den Arbeitskollegen, ein Ausflug zum schönsten Fjord des Landes… Wenckes Work and Travel-Aufenthalt in Norwegen ist ganz schön vielseitig. Doch warum wird sie seit kurzem »Wencke Wencke« genannt und warum traut sie sich nicht, das »Staff Car« des Hotels zu nutzen?

Endlich Ruhe vor den Schafen

Unliebsame Nachbarn kennt doch eigentlich jeder. In unserem Fall jedoch, waren das unliebsame Schafe. Eine kleine Herde Schafe des umliegenden Bauern leisten uns hier auf dem Gelände gerne mal Gesellschaft und hinterlassen uns auch freundlicherweise einige… naja, Hinterlassenschaften.

Schafe vom Gelände vertreiben in NorwegenOkay, eigentlich wollen wir die Schafe schon gerne loswerden, vor allem da die Gruppe auch gerne mal bei den Gästen ins Zelt spaziert. Also was tun? Lösung: Ein Zaun muss her. Gesagt, getan. Endlich Ruhe vor den Schafen. Pustekuchen…

Unerklärlicherweise haben es die Schafe dann doch geschafft, über die elektrische Bodenschwelle zu laufen, sich vor unser Küchenfenster zu stellen und herumzublöken. Neue Aufgabe: Schafe raustreiben!

Autofahren in Norwegen

Wie schon in meinen vorigen Berichten erwähnt, wohnen wir hier ziemlich abgelegen und bis auf die Busse (die bis Anfang September zweimal am Tag fahren und danach gar nicht mehr) gibt es nur noch die Möglichkeit mit dem »Staff Car« zu fahren.

Das Problem ist jedoch, dass ich mit großer Wahrscheinlichkeit eine Panikattacke bekommen würde, wenn mir ein anderes Auto, geschweige denn ein Wohnmobil entgegen kommt. Nun ja, die Straßen hier sind – sagen wir mal – »speziell«… Sie sind ziemlich eng, ziemlich kurvig und für mich, ziemlich gefährlich!

Mein neuer Spitzname: Wencke Wencke

Damit wir alle einen Überblick über unsere Arbeitszeiten haben, hängt ein Arbeitsplan aus – mit Vor- und Nachnamen und dazugehörigen Arbeitszeiten. Nur bei mir irgendwie nicht. Anstatt meines normalen Namens, stand da merkwürdigerweise »Wencke Wencke«, sodass ich ernsthaft mehrere Male gefragt wurde, ob ich den gleichen Nach- wie Vornamen hätte.

Zwar wissen alle jetzt darüber Bescheid, aber in der Küche beim Arbeiten werde ich im Scherz immer noch »Wencke Wencke« gerufen. Das werde ich hier wohl nicht mehr los. :-)

»Kitchen Gossip« mit den Jungs

Apropos Küche. Interessant ist beim Arbeiten auch unser »Kitchen Gossip«. Was wir so am Tag gemacht haben, lustige Zwischenfälle oder merkwürdige Gäste – hier kommt alles zur Sprache.

Da ich bis auf die immer ein- und ausgehende Bedienung das einzige Mädchen in der Küche bin, ist es immer ganz witzig den Jungs zuzuhören, die z.B. darüber diskutieren, ob die gerade laufende ausländisch klingende Radiomusik nun aus Marcos (Viva Italia) oder Alberts Heimatland (Katalonien, Spanien wäre eine Beleidigung) stammt.

Freizeit, Freizeit, Freizeit…

Wencke frühstückt am Sognefjord in Norwegen… habe ich eigentlich ziemlich viel, da ich immer erst um fünf Uhr abends anfange zu arbeiten. Was ich dann so unternehme? Frühstücken gehen zum Beispiel. Als eine Art nachträgliches Geburtstagsgeschenk bin ich letztens mit Caroline, die auch aus Deutschland kommt, runter in den nächsten Ort gefahren.

Wir haben uns Zimtschnecken geholt und uns an den Sognefjord gesetzt – einer der schönsten und vor allem, blausten Fjorde Norwegens. Zusammen mit meinem Verpflegungspaket von zuhause, war dies eines der schönsten Geschenke! :-)

Bis bald,
Eure Wencke

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About Wencke

Wencke

Wencke ist 19 Jahre alt und kommt aus Ostfriesland. Nach ihrem Abitur hat sie sich 2016 für zwei Monate Farmarbeit nach Norwegen aufgemacht.


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