Ein Weltenbummler, der sein junges Herz an Island verloren hat

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Seit Thilo Kirsch in der elften Klasse mit Stepin eine High School in Kanada besuchte, hat ihn das Fernweh nicht mehr losgelassen. Der heute 25-Jährige aus Bergisch Gladbach, der sich in Stralsund auf seinen Master in Tourism Development Strategies vorbereitet, ist zum Weltenbummler geworden. Rund zweieinhalb Jahre hat er seither auf verschiedenen Kontinenten gelebt. Stepin-Redakteur Gerd Dreßen hat seine Geschichte aufgeschrieben:

Thilo Kirsch in KanadaGerne erinnert sich Thilo Kirsch an seinen ersten großen Auslandsaufenthalt, auch wenn der ein wenig holprig begann. Wie viele junge Leute absolvierte er ein High School-Halbjahr in der kanadischen Provinz Nova Scotia: „Mit 16 war ich damals noch nicht ein so wirklich weit entwickelter Junge. Anfangs war ich fast täglich bei meinem Koordinator in der Schule, weil ich irgendwie nicht zurecht kam.“ Doch nach kurzer Zeit wurde alles besser: „Ich war endlich selbstständig! Meine erste große Horizonterweiterung war, als ich merkte, dass man überall auf der Welt Spaß haben kann!“ Und die bleibende Erinnerung aus jener Zeit ist seine damalige Gastfamilie.

Zum Work and Travel nach Ozeanien
Thilo war auf den Geschmack gekommen. So sehr, dass es ihn nach dem Abi für viele Monate nach Australien und Neuseeland zog. Auch hier vertraute er auf die Expertise von Stepin: „Ich wollte die Sicherheit, dass alles organisiert ist für einen guten Start.“ Die erste Unterkunft war gebucht, alles war vorbereitet und das Organisationsbüro in Australien hatte eine gute Kontaktbörse. Thilos Tipp: „Wenn du so etwas noch nie gemacht hast, mach’s beim ersten Mal mit einer Orga.“ Noch heute schwärmt Thilo von der tollen Reise und den guten Jobs: „Ich habe auf den Feldern Limetten gepflückt, in einem Hostel Betten gemacht und in Melbourne Werbeflyer mit dem Rad verteilt.“ Den perfekten Job aber fand er auf einem Tauchboot am Barrier Reef. Er betreute Touristen und konnte dreimal am Tag gratis in einem der schönsten Unterwasser-Paradiese der Welt tauchen.

Praktikum in Chile
Auch sein 2010 begonnenes Geographie-Studium nutzte er, um auszubüchsen. Ein Pflichtpraktikum führte ihn für viereinhalb Monate nach Chile auf die Lodge „Fundo Laguna Blanca“, die von deutschen Auswanderern betrieben wird. Er arbeitete mit in der Landwirtschaft, half bei der Gästebetreuung und kümmerte sich ums Marketing und die Pflege der Website. Und weil er schon einmal in Südamerika war, hängte er gleich eine vierwöchige Backpacking-Tour durch Bolivien und Peru dran. Thilo HaifischtauchgangDie Website pflegt er noch heute. Auch hat er die Lodge schon auf der Internationalen Tourismusbörse ITB in Deutschland vertreten.

Praktikum auf Fidschi
Thilo weiß, wie es geht. Wenn über Deutschland die dunkle Jahreszeit herein bricht, zieht es ihn schon mal gerne in warme Gefilde. So verbrachte er den Winter 2014/15 bei einem Praktikum auf den Fidschi-Inseln in der Südsee. Hier lernte er die Südsee-Mentalität aus einer tieferen Perspektive, eben nicht nur als Urlauber kennen: „Diese Warmherzigkeit und Glückseligkeit ist einfach ansteckend!“ Ein lebendiges Dorfleben, hohe Berge, Flüsse & Canyons, Unterwasserwelt – und als besonderes „Hai-Light“ Haitauchen. Thilo hat herausgefunden, dass Fidschi weitaus mehr als nur Palmen und Strände zu bieten hat.

thilo-kirsch-island-snæfellsjökull-gipfelZum Studium nach Island
Sein Herz verloren hat er aber nicht an Neuseeland, Australien, Kanada oder die Südsee, sondern an: Island! Ende 2013 studierte er für einige Monate an der Uni in Reykjavik und arbeitet parallel in einem Reisebüro. Am Wochenende blieb genügend Zeit, um sich die atemberaubende Natur der Insel anzuschauen. Es sind die Menschen, die ihn faszinieren: „Die Isländer sind aufgeschlossen, tolerant und meist gut drauf – wenn auch nicht so dauer-fröhlich wie die Fidschianer.“ Thilo mag die gemütliche Kultur: „Abends trifft man sich in einer heißen Quelle, um zu quatschen. Und die Hauptstadt Reykjavik ist ein überschaubares Plätzchen und ich kein Großstadt-Mensch.“

Wer bereits in jungen Jahren so viel in der Welt herumgekommen ist, kann recht fundiert die Mentalitäten der Menschen vergleichen in den Ländern, die er bereits bereist hat.

Hier Thilos kleine Typologie:

  • Die Fidschianer sind fröhlich, freundlich und einfach nicht unterzukriegen.
  • Die Neuseeländer sind lässig-cool, extrem entspannt und lieben es, in der Natur sportlich aktiv zu sein.
  • Die Australier sind einfach einzigartig! Ihr Prinzip: „no worries.“ – mach dir keine Sorgen. So lässt es sich leben im Surfer-Paradies.
  • Kanadier sind freundlich und höflich. Sie lieben wie ich den Winter – und natürlich Eishockey.
  • Mit den Chilenen verhält es sich so: Wer im Paradies lebt, der muss einfach freundlich und umgänglich sein.
  • Und die Isländer? Die sind außen nordisch-kühl und haben innen drin ein warmes Herz wie eine heiße Quelle!
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