Vor-Ort-Check: Norwegen und Island – Mitarbeiterin Nina hoch im Norden

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Stepin-Mitarbeiterin Nina hat sich für eine Woche auf eine Dienstreise nach Norwegen und Island begeben, um unsere dortigen Partnerorganisationen persönlich kennenzulernen. Doch sie hat nicht nur unsere Partner, sondern auch einige Teilnehmer besucht und konnte sogar eine neue Teilnehmerin auf ihren ersten Schritten begleiten.

1. Tag

Abends in OsloAm ersten Tag meiner Dienstreise hatte ich morgens um 9 Uhr ein Meeting mit unserer norwegischen Partnerorganisation in ihrem Büro in Oslo. Das Team besteht aus insgesamt fünf Personen und nach einer kurzen Vorstellungsrunde haben wir über die in Norwegen angebotenen Programme gesprochen. So ging es also vor allem um Farmarbeit und Au-pair.

Momentan versucht das Team mehr Farmen und Familien anzuwerben Teilnehmer aufzunehmen, denn die Plätze auf einer Farm oder in einer Familie sind sehr begehrt und nur in Maßen vorhanden.

Au-pair Meeting

Die meisten Au-pairs in Norwegen werden in Oslo plaziert, deswegen gibt es auch nur hier regelmäßige Au-pair Meetings. Je nach dem, wie viele Au-pairs sich zu einem Treffen anmelden, findet das Treffen immer in unterschiedlichen Cafés und Orten statt. Ich konnte bei meinem Besuch in Oslo auch gleich an einem dieser Treffen teilnehmen. Die Themen, die während des Meetings angesprochen werden, können die Au-pairs selbst wählen. Es können Erfahrungen, Organisatorisches, die Kinder, die man betreut, oder auch etwas völlig anderes besprochen werden. In diesem Meeting ging es vor allem um Handyverträge (die in Norwegen leider nicht besonders günstig sind), Bankkonten und Tipps für einen erfolgreichen Au-pair Aufenthalt.

2. Tag

Das Sole Hotel in NorwegenAm nächsten Tag besuchte ich eine Teilnehmerin, die bei uns das Hotelarbeits-Programm macht.

Sie ist im Sole Hotel in Noresund platziert worden und ist sehr zufrieden mit dem Hotel, den Mitarbeitern und ihrer Arbeit. Ich hatte auch noch die Chance mit dem Chef des Hotels zu reden, der von deutschen Teilnehmern immer sehr begeistert ist.

3. Tag

Blick auf die Skyline von ReykjavikDer folgende Tag war ein reiner Reisetag für mich. Ich machte mich auf den Weg von Noresund zurück nach Oslo und von dort aus flog ich nach Island, genau gesagt nach Reykjavik. Dort angekommen machte ich mich auf den Weg ins Guesthouse Sunna, in dem unsere Teilnehmer in der Regel untergebracht werden.

Die Unterkunft ist wirklich sehr gemütlich und einladend. Neben Einzel- und Doppelzimmern, teils mit eigenem, teils mit Gemeinschaftsbad, gibt es einen Frühstücksraum mit reichhaltigem Buffet, einen Bücherschrank und eine Gemeinschaftsküche.

4. Tag

Hotspring an den GulfosswasserfällenNun ging es auf zum Gulfosskaffi an den Gulfosswasserfällen, wo wir jedes Jahr viele Teilnehmer platzieren. Auch aktuell haben wir zwei Teilnehmer vor Ort und ich hatte die Möglichkeit mit unserem Teilnehmer Ocke zu sprechen. Ocke machte den Eindruck, dass er sehr viel Spaß an der Tätigkeit hat und den Kontakt zu den vielen internationalen Mitarbeitern schätzt. Den Teilnehmern dort steht auch ein Auto zur Verfügung, sodass sie an freien Tagen etwas unternehmen können.

Auch hier hatte ich die Gelegenheit mit einem Manager zu sprechen, der sympathisch und motiviert erschien. Er hat einen guten Umgangston mit den Teilnehmern und plant momentan das Café auszubauen und ein weiteres Staff House am Café zu bauen, damit alle im Betrieb unterkommen können.

5. Tag

Am nächsten Morgen durfte ich Pauline, eine neue Teilnehmerin, auf ihren ersten Schritten in Island begleiten. Dazu gehört vor allem die Orientation im Büro unserer Partnerorganisation. Diese Einführungsveranstaltung läuft ganz anders ab, als man es von unseren anderen Programmen gewöhnt ist. Die Leiterin Svanborg legt viel Wert darauf, dass sie ein möglichst persönliches Gespräch mit den einzelnen Teilnehmern führen kann. In diesem Gespräch erklärt sie den Teilnehmern welche Dokumente sie wann ausfüllen müssen und beantragt die Sozialversicherungsnummer für die Teilnehmer.

Wenn alles Organisatorische geklärt ist, lernen die Teilnehmer das isländische Alphabet und ein paar Floskeln kennen und bekommen noch ein paar hilfreiche Websites mit auf den Weg.

6. Tag

Kälbchen im StallAn meinem letzten ganzen Tag in Island habe ich Gina auf ihrer Farm besucht. Auf der Farm wurde ich sehr nett – auf isländische Art und Weise – von dem Farmbesitzer willkommen geheißen. Die Farmerin hatte sogar die Reste vom Nachmittagskaffee für uns auf dem Tisch stehen lassen. Dies ist für Isländer, wenn Besuch erwartet wird, normal. Während des Kaffees sprach ich mit Gina über ihre bisherige Zeit auf der Farm, ihre Arbeit und noch ein paar andere Dinge.

Später hat sie mir noch den Schaf- und Kuhstall gezeigt, sodass ich Gelegenheit hatte, ein paar Fotos zu schießen.

Fazit

Die Reise war für mich sehr lehrreich, da ich viele offene Fragen klären und sehen konnte, wie die Teilnehmer leben und was sie an den Ländern reizt. Außerdem war es hilfreich, die Partner persönlich kennenzulernen und einen Einblick in ihren Alltag zu erhalten. An den rau klingenden Umgangston der Isländer und ihre eher kalte Art, kann ich mich noch nicht gewöhnen, dennoch weiß ich, dass sie im Grunde ein fröhliches, herzliches Volk sind.

Eure Nina

Farmarbeit Norwegen Au-pair Norwegen Farmarbeit Island

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