Volunteer in Asien – unsere Koordinatorin Lara war vor Ort

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Unsere Volunteer-Koordinatorin Lara Lehnen hat vor kurzem ein paar unserer Freiwilligenprojekte in Asien besucht. Von Pandabären über Thaiboxen bis hin zum Waisenhaus-Projekt hat sie sich vor Ort einen persönlichen Eindruck von Land und Leuten verschafft. Heute berichtet sie uns in einem kurzen Interview von ihren Eindrücken aus China, Thailand und Vietnam.

Volunteer in Asien: Panorama in ThailandWann genau warst du weg und für wie lange? Welchen Zweck hatte deine Reise?
Ich war von Ende Mai bis Anfang Juni für zwei Wochen unterwegs. Ich wollte mir einen persönlichen Eindruck unserer Projekte verschaffen. Ich finde es wichtig, dass ich weiß, wo meine Teilnehmer wohnen, wie die Projekte aussehen und natürlich auch die Betreuer vor Ort kennenzulernen.
Natürlich war ich auch neugierig, wie die Arbeit selber aussieht und inwiefern den Projekten durch die Volunteers auch wirklich geholfen wird.

Zwei Wochen sind recht wenig Zeit für eine Reise quer durch Asien. Wie genau sah dein Reiseplan aus?
Die erste Woche habe ich unsere Projekte in Thailand besucht: Vom Bangkok ging es über Singburi nach Wang Nam Khiao und zurück nach Bangkok. Im Anschluss war ich zwei Tage in Ho Chi Minh City in Vietnam und dann noch fünf Tage in China (Chengdu, Guillin und Guanghzou).

Wie war dein Gesamteindruck? Was waren die Highlights? Erzähl uns von deiner Reise!
Es war eine unglaublich spannende und aufregende Reise. Ich habe so viel erlebt, dass es schwierig wird, ein paar Highlights heraus zu picken. Der Besuch in Ayutthaya, der alten Hauptstadt des alten Königreiches, der Ausblick aus meinem Zimmer in Wang Nam Khiao und das Füttern einer schwangeren Pandadame sind aber so Momente, die ich sicherlich nicht so schnell vergessen werde.

Transfers, Verpflegung, Unterkünfte: Wie funktioniert das alles organisatorisch?
Der Sonntag ist immer der Anreisetag. Ein Mitarbeiter vor Ort empfängt die Teilnehmer am Flughafen und sorgt dafür, dass sie sicher zu ihrer Unterkunft gelangen. Die Unterkünfte variieren je nach Standort. Fast überall teilen sich maximal vier Teilnehmer gleichen Geschlechts ein Zimmer und das dazugehörige Bad. Die Unterbringung ist einfach aber zweckmäßig. Von Montag bis Freitag erhalten die Teilnehmer drei Mahlzeiten am Tag (Frühstück, Mittag-, Abendessen) und am Wochenende zwei Mahlzeiten (Brunch und Abendessen). Das Essen ist landestypisch, und auch für mich als Vegetarier war immer etwas Leckeres dabei.

Was bleibt dir von deiner Tour besonders in Erinnerung? Hat dich irgendetwas überrascht? Welche Stadt oder Region war dein Favourite und warum?
Auf meiner gesamten Reise wurde ich überall sehr freundlich Willkommen geheißen. Da unsere Projekte hauptsächlich in nicht-touristischen Orten gelegen sind, lernt man die Länder von einer ganz authentischen Seite kennen. Es war außerdem spannend, internationale Freiwillige zu treffen und mit ihnen stundenlang über die unterschiedlichen Reiseerfahrungen und -pläne zu sprechen.

Interessant war es natürlich zu sehen, wie den einzelnen Projekten nicht nur durch körperliche Arbeit, sondern auch durch finanzielle Unterstützung der Partnerorganisation geholfen wird. Kurz vor meiner Ankunft wurden im Waisenhaus in Sinburi z.B. Stockbetten für den Mädchenschlafsaal gesponsert, das nächste Projekt ist die Sanierung der Grundschule, die bei der Flut 2011 vollkommen zerstört wurde.
Sehr überrascht hat mich das sehr gute Englisch-Niveau in China. Hätte ich zu Beginn meiner Reise dort noch am ehesten Schwierigkeiten mit der Sprache erwartet, sprachen dort jedoch die meisten ein einwandfreies Englisch.

Wem würdest du welches Land empfehlen und warum?
Für die erste Reise nach Asien würde ich definitiv Thailand empfehlen. Die Betreuung ist dort am intensivsten, die Unterkünfte dem deutschen Standard noch am ähnlichsten und das Land touristisch auch am meisten erschlossen. Thailand ist zudem bereits für 17-jährige Teilnehmer geeignet. Das gute Englisch-Level in China macht es dort ebenfalls einfach zu reisen, die kulturellen Unterschiede sind hier aber noch ausgeprägter und manchmal auch sehr gewöhnungsbedürftig. Für Vietnam sollte man meines Erachtens schon einige Reiseerfahrung mitbringen.
In jedem Fall sollte man sich vor der Reise ausführlich über das gewählte Zielland informieren.

Insider-Tipps: Worauf sollten sich Volunteer-Teilnehmer in Asien einstellen?
Als durchorganisierter Deutscher erwartet einen in Asien manchmal ein ganz schönes Chaos. Aber das ist ja auch oft ein Grund, warum es meine Teilnehmer gerade dorthin zieht. Kultur, Mentalität, Religion, Wetter – alles ist da ein bisschen anders. Es ist wichtig, dass man sich dessen vor Antritt der Reise bewusst ist und aufgeschlossen gegenüber den Unterschieden ist.

Last but not least: Deine letzten Worte?
Thailand, Vietnam, Asien – alle drei Länder waren auf ihre eigene Art und Weise spannend und aufregend. Ich hätte mir gewünscht, mehr Zeit an den einzelnen Stationen zu haben, um mich auch selbst bei den Projekten einbringen zu können.
Leider habe ich es auch nicht geschafft, alle Projekte zu besuchen, ich werde also definitiv wiederkommen müssen ;-)

Lara, vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, heute mit uns über deine Reise zu sprechen.

Alle Infos zu diesen und vielen anderen Stepin Volunteer-Programmen findest du auf www.stepin.de/freiwilligenarbeit/

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