Vincenza in Australien #1: G’day from Down Under

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Einen Monat ist Vincenza aus Köln nun schon zum Schüleraustausch in Australien. Somit ist es Zeit für ihren ersten Zwischenbericht: über die Ankunft in Sydney, den Einzug bei der Gastfamilie, die neue Schule und natürlich erstes Sightseeing.

Australien ist aufregend, unglaublich schön und wundervoll? Nein, das ist es nicht. Es gibt nämlich keine Worte, die das, was ich hier erlebe, beschreiben könnten.

Vincenza vor dem Sydney Opera House

Aber ich fange mal ganz vorn vorne an. Nach jeweils einem 7-  und einem 14-stündigen Flug sind wir (alle deutschen Australien-Austauschschüler plus Stepin-Betreuerin Sandra Bomholt, die uns auf dem Flug begleitet hat) in Sydney angekommen. Zwischenstopp und Zeitverschiebung sind in der Reisezeit jetzt nicht inbegriffen, sonst würden wir auf fast 2 Tage kommen!

In Sydney hatten wir dann drei Tage lang mit anderen Austauschschülern aus der ganzen Welt Orientation Days, wo wir Sydney besichtigt haben und auf die Zeit in unseren Gastfamilien etc. vorbereitet wurden. Es war sehr schön, andere Austauschschüler zu treffen, mehr über sie zu erfahren und mit ihnen in einer Sprache zu sprechen, die nicht unsere Muttersprache ist.

Weltneugier: Die Sydney Harbour Bridge

Nach diesen 3 Tagen bin ich mit einigen anderen Austauschschülern nach Brisbane geflogen und dort angekommen wurde ich von Alex, meiner 16-jährigen Gastschwester, und von meinem Gastvater abgeholt. Ich habe mich sofort gut mit ihnen verstanden und auf der Autofahrt die ganze Zeit mit ihnen gequatscht.

Im Verlauf der Woche habe ich dann auch den Rest der Familie kennengelernt. Ich bin wirklich glücklich, dass ich bei dieser Familie leben darf, weil ich unglaublich viel Spaß mit ihnen habe und zum Glück auch noch kein Heimweh hatte! Ich fühle mich auch hier schon wie zu Hause – wobei das nicht ganz richtig ist. Es IST jetzt mein Zuhause. Auf Zeit.

In der erste Woche hier hatte ich zum Glück noch Ferien, was unglaublich gut war. In dieser Zeit konnte ich nämlich schon einiges in Brisbane sehen und war unter anderem in einem Vintage-Laden frühstücken, war zum ersten Mal bowlen, kletterte auf einem riesigen Baum (ja man kann auch noch mit 15 noch auf Bäume klettern), war in einer Shopping Mall und – habe australische Tiere gesehen! Ich bin nämlich mit meiner Gastmutter in das Lone Pine Koala Sanctuary gefahren und dort gibt es neben anderen Tieren natürlich ganz viele Koalas und Kängurus!

Nach dieser Woche hatte ich dann meinen ersten Schultag. Ich gehe hier auf eine private Mädchenschule. Ich trage hier auch eine Schuluniform und wie ihr ihr wisst, ist das in Deutschland größtenteils anders. Und für mich ist es definitiv anders!

Vincenza in SchuluniformIn Deutschland gehe ich nämlich nicht auf eine private Mädchenschule und ich trage auch keine Schuluniform. Es ist aber schön, mal was neues auszuprobieren und ich war sehr positiv überrascht, wie gut alle miteinander umgehen. In meinem Jahrgang, also 10. Klasse, sind alle miteinander befreundet und hier herrscht ein unglaublicher school spirit. Es macht auch wirklich Spaß, hier zur Schule zu gehen, weil die Leute zu mir richtig nett sind und ich mich auch schon wie ein Teil der Schulgemeinde fühle.

Ich habe hier auch angefangen, Hockey zu spielen und bin in einem Anfängerteam. Ich habe jeden Montag und Mittwoch Training und am Samstag haben wir immer ein Spiel gegen eine andere Schule. Ich war schon bei zwei Spielen dabei. Beim ersten Mal gab es ein 0:0 unentschieden und im zweiten Spiel haben wir leider 4:2 verloren, was aber nicht schlimm ist, denn das Team war schon erfahrener als wir. Ich mag aber trotzdem unser Hockey-Team, weil wir wirklich gut zusammenarbeiten und sich alle sehr gut verstehen.

Außerdem spiele ich jeden Dienstag Badminton und stehe jeden Donnerstag um 5:15 morgens auf, um in der Schule Fitnesstraining zu machen! Wie man sieht, mache ich also sehr viel Sport (zumindest für meine Verhältnisse), was aber sehr gut ist, weil ich hier viel esse! Naja, mehr als in Deutschland. Das Essen ist hier einfach zu gut, um nicht gegessen zu werden! :-D

Ich kann kaum glauben, dass schon fast ein Monat rum ist und irgendwie macht mich der Gedanke jetzt schon traurig, dass ich hier nur noch 4 Monate bleibe. Ich habe mich nämlich jetzt schon in Australien verliebt und kann mir nicht mehr vorstellen, nach Deutschland zurückzukehren. Das ist wirklich etwas, was ich vor Beginn des Austausches nie gedacht hätte…

>> Weiter zu Vincenzas zweitem Artikel <<

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About Vincenza

Vincenza

Vincenza aus Köln war eine von vier Stipendiatinnen, die in der Saison 2014/15 mit der Unterstützung von Stepin die Welt bereisen durfte. In ihrer neuen Heimat auf Zeit – einem Vorort von Brisbane im sonnigen Queensland – hat sie fünf Monate eine australische High School besucht. Hier auf der Weltneugier hat sie regelmäßig von ihren Eindrücken berichtet.


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