Verena in Thailand #9: Letzter Stopp – Bangkok

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Verenas Thailand-Aufenthalt ist beinahe vorbei. Zwei Monate hat sie das Land nun abseits der Touristenpfade kennengelernt und an zahlreichen Freiwilligenprojekten teilgenommen. Ihre letzte Woche verbringt Verena erst auf der Ferieninsel Koh Samui, um dann zum Sightseeing für einige Tage nach Bangkok zu fahren, bevor es für sie zurück nach Deutschland geht.

Ein paar Tage Relaxen auf Koh Samui

Nach meiner Rundtour durch den Süden Thailands mit dem Endziel Koh Samui, blieb ich die darauffolgenden Tage in einem Hotel direkt am Strand. Hier nahm ich mir die Zeit für ein paar Tage tatsächlichen Urlaub, statt Abenteuer. Koh Samui eignet sich bestens dafür einfach mal zu entspannen. Der Pool direkt vor dem Zimmer oder das Meer direkt vor dem Hotel boten die perfekte Möglichkeit für eine Abkühlung bei den heißen Temperaturen.

Strand auf Koh SamuiWem in der Sonne liegen oder baden gehen zu langweilig ist, hat auf der Insel vielfältige Möglichkeiten. An vielen Stränden werden Aktivitäten wie Bananenbootfahren, Wasserski oder Jet Ski fahren angeboten. Wer lieber im Trockenen bleibt, kann beispielsweise den Zoo besuchen. Zudem gibt es viele Angebote für Tagesausflüge: Safari-Touren, Angeltrips, Sightseeing auf der Insel und vieles mehr. Ich für meinen Teil entschied mich nach all den Wochen voller Programm die Ruhe zu genießen und ein wenig zu Faulenzen.

Mit dem Bus nach Bangkok

Mittwoch machte ich mich allerdings wieder daran, meinen Rucksack zu packen. Schon früh am Donnerstagmorgen wollte ich nämlich los nach Bangkok. Um halb acht fuhr der Bus zur Fähre. Nach der 90-minütigen Überfahrt ging es wieder zurück in den Bus. Von Koh Samui aus ist man bis nach Bangkok mit dem Bus etwa 13 Stunden unterwegs, deswegen sollte man nicht vergessen, sich etwas zur Beschäftigung einzupacken, da die Filme im Bus leider nur auf Thai sind.

In Bangkok habe ich in einem günstigen und zentral gelegenen Hostel übernachtet. Da ich erst Donnerstagnacht angekommen bin, hieß es erst einmal schlafen, bevor ich am nächsten Tag mit dem Sightseeing startete.

Sightseeing in Bangkok: Tag 1

Menschenmassen am Grand Palace

Gleich nach dem Frühstück machte ich mich auf den Weg zum Grand Palace (Königspalast). Wenn man sich ein Hotel oder Hostel nimmt, das halbwegs zentral liegt, sollte man alle Wege zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu Fuß bewältigen können, also ging ich auch zu Fuß.

Königspalast in BangkokDa ich bis jetzt hauptsächlich in abgelegenen Gegenden Thailands war und noch nicht viel in Touristengebieten, war die Flut an Touristen, die sich in den Grand Palace drängte ein wenig überfordernd und auch nicht sonderlich angenehm.

Rund um die Uhr kommen hier Busse voller Touristen an und das Gedränge auf dem gesamten Palastgelände ist recht groß, dennoch lohnt sich ein Besuch dieser beeindruckenden Bauwerke wirklich sehr.

Mit der Fähre zum Wat Arun

Fahrt über den Chao Praya in BangkokNachdem ich das ganze Palastgelände mit seinen prunkvollen Bauten angesehen hatte, ging meine Tour weiter zum Wat Arun. Zu Fuß ist man in nur fünf Minuten an einem Pier am Fluss und für schlappe 3 Baht kann man eine Fähre über den Chao Phraya nehmen. Für den Fluss gilt anscheinend dasselbe, wie für die Straßen: wo Platz ist, wird gefahren.

Wat Arun in BangkokVon der kleinen Fähre aus kann man den Wat Arun schon sehen. Leider wird er momentan restauriert, doch der Tempel bleibt trotz Gerüst beeindruckend und sehr schön. Wenn man auf dem Weg zum Eingang ein wenig aufmerksam ist, erkennt man den Eingang zu einem weiteren Tempel direkt daneben. Auch hier lohnt sich die Zeit kurz hineinzugehen. Abgesehen davon, dass auch dieser Tempel sehr schön anzusehen ist, spendet einem im Inneren ein Mönch seinen Segen in Form eines Armbandes, das er einem umbindet.

Hiernach ging es weiter zum Wat Arun selbst. Die vielen Mosaik-Verzierungen sehen wunderschön aus und es lohnt sich, dem Tempel einen Besuch abzustatten, um einmal eine Runde um ihn herum zu laufen.

360°-Aussicht auf Bangkok vom Golden Mount

Anschließend ging es mit der Fähre wieder zurück und ich machte mich auf den Weg zum Golden Mount. Auf dem Weg zu dieser Sehenswürdigkeit kommt man an der »Giant Swing« vor dem Wat Suthat vorbei. Dieses riesige rote Wahrzeichen Bangkoks wurde früher für religiöse Zeremonien genutzt. Auch der Wat Suthat ist sehenswert. Vor allem das Innere des Tempels beeindruckt mit den aufwendigen Wandmalereien.

Aussicht über Bangkok vom Golden MountAm Golden Mount, auch »Wat Saket« genannt, muss man erst einmal Treppen steigen. Doch oben angekommen, kann man nicht nur die goldene Spitze bewundern, sondern auch die 360°-Aussicht über die gesamte Stadt.

Mein letztes Ziel an diesem Tag war ein Nachtmarkt nahe den »Rooftop-Bars«, die definitiv ein Muss sind. Man sollte sich jedoch auf einen gewissen Dresscode einstellen.

Mein letzter Tag in Thailand

Nun war es auch schon Samstag, mein letzter Tag in Thailand. Mein Rucksack war zwar schon fertig gepackt und den Shuttle zum Flughafen bestellt. Doch bevor ich die Heimreise antreten würde, wollte ich noch zum Chatuchak Market. Dieser ist mit seinen ca. 10.000 Ständen der weltweit größte Markt unter freiem Himmel. Was schon groß klingt, ist in der Realität noch um einiges beeindruckender. Nicht nur, dass man sich in den verwinkelten Gassen ständig verläuft, die Auswahl ist auch absolut überwältigend und ein ganzer Tag würde vermutlich nicht reichen, um alles gesehen zu haben.

Vehrkehrschaos in der Innenstadt BangkoksDort kaufte ich noch letzte Souvenirs, doch nach einigen Stunden verging mir in der Hitze die Lust zum Laufen. Da ich noch Zeit hatte, besuchte ich das Sea Life in Bangkok und schloss damit meine Zeit in Thailand ab. Mit dem Shuttle ging es nun zum Flughafen und schon bald darauf ging mein Flieger zurück nach Deutschland.

Mein Fazit

Ich hätte gerne noch mehr Zeit in Thailand verbracht, es hätte auf jeden Fall noch genug zu sehen gegeben. Die zwei Monate waren ein wunderschönes Abenteuer, ich habe das Land und die Leute vor allem außerhalb der Touristengebiete kennengelernt und mir fällt nicht viel ein, was mir an meiner Reise nicht gefallen hat (vielleicht die vielen Moskitos und manchmal die Hitze).

Für alle, die mit dem Gedanken spielen ebenfalls nach Thailand zu reisen, ich kann es euch nur empfehlen, meine Zeit war super!

Eure Verena

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About Verena

Verena

Verena ist 19 Jahre alt und kommt aus Bayern. 2016 hat sie ihr Abitur bestanden und ist direkt am Tag nach ihrem Abiball in den Flieger nach Thailand gestiegen, um über verschiedene Freiwilligenprojekte Land und Leute besser kennenzulernen.


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