Verena in Thailand #7: Rundtour durch den Norden des Landes

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Nach sechs spannenden Wochen in verschiedensten Freiwilligenprojekten in Thailand gönnt sich Verena mit einer organisierten Rundtour etwas Entspannung. Aber natürlich wird es auch hierbei nicht langweilig: Von Singburi führt sie ihr Road Trip mitten durchs Land über Uttaradit bis in die Hauptstadt des Handwerks: Chiang Mai. Unterwegs unterrichtet sie in einer Schule, besucht zahlreiche Tempel und Märkte und macht Halt in einem Elephant Sanctuary.

Singburi – Bang Mul Nak: Besuch eines Agricultural Learning Centers

Führung durchs Learning Center in ThailandLetztes Wochenende legte ich wieder einen kurzen Stopp in Singburi ein, bevor ich zusammen mit 15 anderen Volunteers ein letztes Mal Richtung Norden zu einer Rundtour bis nach Chiang Mai aufbrach. Diese Woche kann man sich als eine Art Road Trip mit dem Zug vorstellen.

Der erste Stopp auf der Strecke war Bang Mul Nak. In dem kleineren Ort machten wir uns auf den Weg zum Agricultural Learning Center. Hierher kommen nicht nur ausländische Besucher, sondern hauptsächlich Thais, um zu lernen, wie sie mit Landwirtschaft und Viehzucht ihren Lebensunterhalt verdienen können. Wir konnten dort sehen wie Frösche gezüchtet werden, einen Kuh-Stall, der ein wenig das Gefühl von Heimat vermittelt, gab es auch und natürlich jede Menge verschiedener Pflanzenarten. Vom Kürbis bis zum Zitronenbäumchen ist dort alles vertreten.

Da wir erst am nächsten Tag weiterfuhren, blieben wir über Nacht als Gäste im Learning Center. Die dünnen Matratzen, die am Boden als unsere Betten dienen sollten, sorgten erst einmal nicht für Begeisterung, erwiesen sich doch bequemer als erwartet. Als Gast muss man sich eben mit den Standards der Einheimischen zufriedengeben.

Bang Mul Nak – Uttaradit: Schulbesuch & Abkühlung im Wasserfall

Am nächsten Tag ging unser Trip weiter nach Uttaradit. Von nun an waren unsere Unterkünfte nur noch Hotels mit Klimaanlage, was unsere Herzen höherschlagen ließ. Da die Fahrt etwas länger dauerte, begann unser Programm hier erst am nächsten Tag.

Gruppenfoto nach dem UnterrichtenMorgens fuhren wir zu einer örtlichen High School. Hier unterrichteten wir je in kleineren Gruppen eine Klasse von ca. 80 Kindern. Anfangs standen wir zwar ein wenig überfordert mit dem Mikrofon in der Hand vor den Schülern, doch das Eis war schnell gebrochen und wir hatten eine Menge Spaß.

Was uns alle überraschte war die gute Ausstattung der Schule mit modernen PCs, Projektoren und sogar einem 3D-Kinosaal. Nach zwei Stunden wechselten wir zwischen den Gruppen und kamen zu den älteren Schülern, die kaum jünger waren als wir selbst. Deshalb wurde der Unterricht kurzerhand in eine Frage-Antwort-Runde umgewandelt und wir unterhielten uns mit unseren thailändischen Altersgenossen über Hobbys und den Alltag, was für einige interessante Gespräche sorgte.

Wasserfall in ThailandNeben dem Besuch der High School stand auch ein Wasserfall auf dem Programm. Wir waren alle für eine Abkühlung dankbar, denn auch wenn wir Richtung Norden unterwegs waren, kühl konnte man die Temperaturen keinesfalls nennen.

Außerdem besuchten wir ein Museum über die thailändische Kultur, in dem man typisch thailändische Häuser sehen konnte und erfuhr, wie dort früher gelebt und gearbeitet wurde. Zu guter Letzt machten wir Halt beim Phraya Phichai Dap Hak Memorial, das einem Kriegshelden gedenkt.

Uttaradit – Lampang: Besuch von Tempeln & »Elephant Sanctuary«

Tempel mit Wunschbrunnen in Lampang, ThailandVon Uttaradit ging es weiter nach Lampang. Hier besuchten wir zwei Tempel. Der erste ist zum einen eine Schule für junge Mönche, zum anderen dank seiner beiden Wunschbrunnen ein gut besuchter Ort, um sich etwas zu wünschen.

Der zweite Tempel wurde zu Ehren eines verstorbenen Mönchs errichtet, der zu Lebzeiten als Mediziner vielen Menschen geholfen hat. Noch heute kommen eine Menge Leute hierher, um für Gesundheit zu beten. Den Abend konnten wir auf einem Markt direkt neben unserem Hotel verbringen.

Am nächsten Morgen ging es schon recht früh weiter zum Elephant Sanctuary. Diese Anlage ist die Heimat zahlreicher Elefanten. Zwar gibt es auch Elefantenshows und es wird angeboten, die Dickhäuter zu reiten, dennoch hat die Anlage ein modernes Krankenhaus für die Tiere und sie werden dort besser versorgt, als an den Orten von denen sie gerettet wurden. Trotz allem blieben die Gefühle beim Anblick der schweren Sessel am Rücken der Tiere und den Stacheln der Mahouts gemischt. Eine weitere Attraktion im »Sanctuary« ist die kleine Papier-Manufaktur. Hier wird aus Elefantendung Papier hergestellt und in Form von Briefpapier, Karten oder Büchern an die Besucher verkauft.

Lampang – Chiang Mai: Zum Endziel der Reise

Basare, Tempel und Co.

Nach Lampang stand schon das Ziel der Reise bevor: Chiang Mai. Die Stadt ist in Thailand als Hauptstadt des Kunsthandwerks bekannt und ein beliebtes Touristenziel. Da wir statt eines vorgegebenen Programms zunächst Freizeit hatten, machte ich mich auf den Weg in die Altstadt. Das Zentrum der Stadt ist gleichzeitig Zentrum für Touristen, was die unzähligen Bars und Restaurants beweisen. Eine Altstadt wie in Deutschland findet man hier allerdings nicht, stattdessen häufen sich eine Menge Tempel und kleinere Märkte, was mir zum Spazierengehen gerade recht kam.

Nacht-Basar in Chiang Mai, ThailandEin Highlight Chiang Mais ist der berühmte Nacht-Basar. Natürlich wollte ich mir auch diesen nicht entgehen lassen, doch nachdem man vier Stunden zwischen kleinen Ständen hin und her gelaufen ist, wird man eben doch müde und tatsächlich habe ich in dieser Zeit nicht einmal die Hälfte des Basars erkunden können. Deshalb bringt genug Zeit und bequeme Schuhe mit, falls ihr euren Abend hier verbringen möchtet.

Ausflug zu den Hill Tribes und Wat Phra That Doi Suthep

Am nächsten Tag fuhren wir zu einem Dorf der »Hill Tribes«. Der Großteil des Dorfs ist leider zu einem Markt für Touristen verkommen, dennoch konnte man hier einige interessante Eindrücke vom Leben der Menschen dort gewinnen. Nächster Stopp war der Wat Phra That Doi Suthep, ein auf einem Berg außerhalb der Stadt gelegener Tempel. Von hier aus hat man eine wunderschöne Aussicht über ganz Chiang Mai.

Optische Täuschungen in der »Art in Paradise«-Kunstgalerie

Damit war das Programm dieser Woche auch schon abgeschlossen, doch wir hatten noch ein wenig Freizeit in der Stadt, bevor es zurück nach Singburi ging. Diese nutze ich, um mir die »Art in Paradise«-Kunstgalerie anzusehen. Hier werden auf zwei Stockwerken unzählige 3D-Kunstwerke gezeigt, mit denen man zum Teil interagieren kann, um die unterschiedlichsten Fotos zu machen.

Bahnhof in ThailandSo sitzt man beispielsweise plötzlich auf einem Felsen zwischen Dinosauriern oder fliegt auf einem Papierflieger über eine Großstadt. Die vielen optischen Täuschungen und extrem realistischen Gemälde sind auf jeden Fall einen Besuch wert.

Nun geht es aber schon wieder zurück nach Singburi, um von dort aus meine Rundreise Richtung Süden fortzusetzen. Das nächste Mal melde ich mich von der Insel Koh Samui.

Viele Grüße,
Eure Verena

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About Verena

Verena

Verena ist 19 Jahre alt und kommt aus Bayern. 2016 hat sie ihr Abitur bestanden und ist direkt am Tag nach ihrem Abiball in den Flieger nach Thailand gestiegen, um über verschiedene Freiwilligenprojekte Land und Leute besser kennenzulernen.


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