Verena in Thailand #5: Zurück im Elefanten-Projekt

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Nach der Ruhe im Kloster stand Verena nun wieder die knapp 12-stündige Fahrt zurück nach Umphang zum Elefanten-Projekt bevor. Da sie diesmal wusste, was auf sie zukommen würde, sah sie das Ganze etwas lockerer und freute sich schon, die Dickhäuter im Rahmen ihrer Freiwilligenarbeit in Thailand wiederzusehen. Zu den Highlights dieser Volunteer-Woche gehörten eine ausgiebige Wasserschlacht mit den Elefanten und ein Trekking-Trip inklusive Rafting und Baden.

Anfahrt zum Projektstandort in Umphang

Nach der Busfahrt nach Mae Sot ging es, wie schon bei meinem letzten Besuch des Elefanten-Projekts, mit dem Truck durch den Urwald. Es gibt nur eine einzige Straße, die nach Umphang führt, der Highway Nr. 1090 – besser bekannt unter dem Namen »Death Highway«, den er seiner 1219 Kurven zu verdanken hat.

Arbeitsalltag im Elefanten-Projekt

Elefanten füttern in ThailandZurück im »Umphang House« bekam ich dasselbe Zimmer, wie bei meinem letzten Aufenthalt im Elefanten-Projekt. Dieses Mal teilte ich es mir mit einer Niederländerin und einer Isländerin, die ich bereits von meiner ersten Woche hier kannte.

Die Arbeit mit den Elefanten und die Arbeit auf der Bananenplantage blieb etwa dieselbe, wie ich bereits in meinem vorherigen Artikel über das Elefanten-Projekt beschrieben habe, doch diesmal arbeiteten wir auf einer anderen Plantage. Diese war an einem Hang gelegen, was das Tragen der Stämme zum Truck etwas erschwerte. Jedoch machte die wunderschöne Aussicht die »Strapazen« wieder wett.

Der ausgebüchste Elefant

Elefant mit seinem Mahout in ThailandDiesmal trafen wir schon am ersten Tag auf fünf Elefanten. Uns wurde erklärt, dass Nummer 6 krank und Nummer 7 ausgebüchst sei. Ein Mahout war bereits auf der Suche nach der flüchtigen Elefantendame.

Alle Elefanten im Projekt sind weiblich und zwischen 20 und 45 Jahre alt. Die Elefanten leben frei im Dschungel und die Mahouts bringen sie jeden Morgen zu einer Lichtung im Wald. Diese Lichtung dient als Sammelstelle, an der wir die Tiere füttern können.

Ausflug zu einem Wasserfall

Neben unserer täglichen Arbeit stand auch dieses Mal wieder ein Ausflug zu einem Wasserfall auf dem Programm. In dieser Woche habe ich besseres Wetter erwischt und bei sonnigen 28°C ließ sich ein Bad unter dem Wasserfall sehr gut ertragen.

Der Wasserfall hatte 4 Stufen, die wir Stück für Stück erkunden konnten. So blieb auch Zeit, in diesem tropischen Paradies etwas zu entspannen. Das einzige was die Ruhe etwas störte, waren die kleinen Saugbarben, die es lieben, an den Beinen der Badenden zu knabbern. Wenn man das allerdings als kostenlose Pediküre betrachtet, ist es ganz angenehm. ;-)

Wasserschlacht mit Elefanten

Für unseren nächsten Tag hatte sich unser Guide noch etwas Besonderes ausgedacht: Da das Wetter immer noch super war und wir genug Zeit hatten, durften wir die Elefanten in einem Fluss neben der Sammelstelle waschen.

Elefanten baden im Fluss ThailandWährend man im Trockenen sehr vorsichtig gegenüber den Tieren sein musste, ließen sie sich im Wasser alles gefallen. Sei es nun, dass man auf ihren Rücken klettert, sie nass spritzt, oder von oben bis unten sauber schrubbt.

So ein Bad mit Elefanten bedeutet jede Menge Spaß, denn wir Volunteers sorgten dafür, dass die Tiere von oben bis unten nass waren und unser Guide Tun sorgte dafür, dass wir von oben bis unten nass waren.

Nach dieser kleinen Wasserschlacht ging es für die Dickhäuter zurück in den Urwald und für uns ging es noch einmal zur Wanderung auf der Bergkette, die ich zwar schon kannte, allerdings gern bei besserem Wetter sehen wollte.

Trekking zum Tee Lor Su-Wasserfall

Ich konnte mich noch gut erinnern, wie ich mir vor 14 Tagen vorgenommen hatte, dass ich die anstrengende Tour zum Tee Lor Su nicht ein zweites Mal machen würde.

Tee Lor Su Wasserfall in ThailandDiese Woche sah ich das aber schon wieder ganz anders, schließlich würden wir eine andere Strecke für die Wanderung nehmen und bei dem guten Wetter könnten wir nicht nur schwimmen gehen, sondern auch zu den oberen Stufen des Wasserfalls klettern.

Deshalb verbrachte ich meine letzten beiden Tage in Umphang wieder mit Trekking. Nach einer fünfstündigen Wanderung quer durch den Urwald kamen wir am Campingplatz an. Natürlich schlug ausgerechnet in dieser Zeit das Wetter um und die Regenzeit zeigte sich mit zwei Stunden Dauerregen von ihrer Schokoladenseite. Zwar waren wir nass und auch einige Sachen in unseren Rucksäcken sind nicht ganz trocken geblieben, dennoch waren wir alle glücklich, den Weg geschafft zu haben.

Am nächsten Morgen, als wir uns auf den Weg zum Wasserfall machten, schien auch schon wieder die Sonne. Diesmal konnten wir tatsächlich nach oben klettern und ein wenig schwimmen gehen.

Rafting in ThailandDen Abschluss bildete der Rückweg über eine Straße und das Rafting, was ich noch vom letzten Mal kannte. Dieses Mal blieben wir allerdings vor weiterem Regen verschont.

Für meine nächste Woche mache ich mich auf den Weg nach Phop Phra zum Affen-Projekt. Hier werde ich mich um gerettete Gibbons kümmern und von dort aus melde ich mich bald wieder.

Viele Grüße,
Eure Verena

Verenas vorheriger Artikel Mehr Infos zum Programm

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About Verena

Verena

Verena ist 19 Jahre alt und kommt aus Bayern. 2016 hat sie ihr Abitur bestanden und ist direkt am Tag nach ihrem Abiball in den Flieger nach Thailand gestiegen, um über verschiedene Freiwilligenprojekte Land und Leute besser kennenzulernen.


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