Verena in Thailand #3: Elefanten füttern in Umphang

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Verenas zweite Woche ihrer Freiwilligenarbeit in Thailand startete mit einer siebenstündigen Busfahrt nach Mae Sot und von dort zum eigentlichen Ziel, dem Elefanten-Projekt in Umphang. In ihrem dritten Blogpost verrät uns die 19-Jährige, warum Bananenbäume für die Elefanten besser mundgerecht zubereitet sein sollten und beschreibt ihr Highlight der Woche: das Elefantenreiten. Nach ihrer Volunteer-Zeit bei den Dickhäutern ging es für Verena dann noch im Rahmen eines Trekking-Trips zum berühmten Tee Lor Su Wasserfall.

Es geht los!

Zwar sind die Reisebusse für thailändische Verhältnisse super bequem und angenehm, doch schlafen konnte ich auf der Fahrt leider trotzdem nicht. Allerdings ging es den anderen Volunteers nicht besser. Und so kamen wir, eine Gruppe von neun Leuten – sieben Chinesinnen und eine weitere Deutsche – Montag gegen 10:00 Uhr morgens, recht müde, aber glücklich an unserem Ziel in Umphang an.

Elefanten-Projekt – Tag 1

Volunteer-Unterkunft in Umphang

Umphang House in ThailandUnsere Unterkunft für die folgende Woche war das »Umphang House«. Mit zentraler Lage im Dorf, hübschen Holzhütten und warmen Duschen konnte es direkt bei uns punkten. Nach einem ausgiebigen Frühstück erholten wir uns erst einmal von der Anreise, doch nach dem Mittagessen starteten wir auch schon ins Programm.

Bananenbäume fällen – gar nicht mal so einfach!

Unsere beiden Betreuer zeigten uns eine Bananenplantage, wo wir jeden Morgen Bananenbäume fällen und auf einen Truck laden würden. Nach einer kurzen Einweisung machten wir uns alle an die Arbeit, stellten aber fest, dass das Ganze bei den Betreuern leichter aussah, als es eigentlich war. Mit ein wenig Hilfe hatte schließlich doch jeder seinen ersten Baum gefällt.

Von der Bananenplantage ging es zum ersten Mal zu den Elefanten. Wir trafen auf vier Dickhäuter – Insgesamt werden im Programm sieben Elefanten betreut. Da wir an unserem ersten Tag aber erstmal nur sehen sollten, wie alles funktioniert und die Tiere eigentlich schon gefüttert worden waren, waren die anderen drei Elefanten zu dem Zeitpunkt noch im Urwald unterwegs.

Die Elefanten-Fütterung

Verena beim ElefantenfütternZum Füttern mussten wir die gefällten Bananenbäume in ca. 40-50 cm lange Stücke hacken. Zwar könnten die Elefanten auch problemlos die Bäume als Ganzes verspeisen, doch das wäre für alle Personen in der Nähe zu gefährlich.

Um die Stämme besser kauen zu können, schlagen die Elefanten damit um sich, zum Beispiel gegen ihre Beine oder gegen nahestehende Bäume. Dadurch lockern sich die Schichten im Stamm und die Dickhäuter können sie leichter fressen. Wenn man sich nun vorstellt, ein Elefant schlägt mit einem Baum um sich, dann ist es recht verständlich, wieso wir die Bananenbäume für sie in »mundgerechte« Stücke schneiden.

Nach dieser interessanten Einführung in unsere Arbeit mit den Elefanten war der erste Tag der Woche schon vorüber. Immer noch müde von der Fahrt waren wir alle dankbar für die warme Dusche und die bequemen Betten.

Elefanten-Woche – Tag 2

Bananenbäume fällen die Zweite

Truck voller BananenbäumeAm nächsten Tag konnten wir dann alles, was wir am Vortag gelernt hatten, umsetzen. Es ging wieder auf die Bananenplantage und diesmal war ein Baum pro Volunteer nicht genug, denn die Elefanten sind ziemlich verfressen.

Nach einer Stunde war der Truck schließlich voller Bäume und wir voller Schlamm. Dank dem nächtlichen Regen ist die Arbeit auf der Plantage vor allem eins: dreckig. Das sollte aber nicht weiter stören, da der Spaß dabei nicht ausbleibt und sich die Anstrengung beim Füttern der Tiere definitiv auszahlt!

Mein Highlight: Das Elefantenreiten

Nach der Fütterung kam dann das, worauf wir alle gewartet hatten: Wir durften auf den Elefanten reiten. Aus Touristengebieten kennt man oft die Sesselkonstruktionen auf dem Rücken der Tiere, die ihnen jedoch Schmerzen bereiten und sie somit quälen. Wir hatten das Vergnügen, direkt auf dem Elefantenrücken zu sitzen, was zwar wackeliger und etwas schmutziger war, als auf einem gepolsterten Sessel, allerdings auch viel mehr Spaß machte.

Elefanten im Elefantenprojekt in Umphang, ThailandDie erste Schwierigkeit dabei war allerdings schon, auf den Rücken der Tiere hinaufzukommen. So rutschten manche auf einer Seite hinauf und gleich auf der anderen wieder herunter. Mit ein wenig Hilfe der Betreuer, saßen wir schließlich alle obenauf und die Mahouts, die sich täglich um je einen Elefanten kümmern, führten uns eine Runde durch den Wald und entlang des Flusses. Hierbei kam Schwierigkeit Nummer zwei auf uns zu: nicht runterfallen. Ungewohnt und sehr wackelig war unser erster Ausritt, aber am Ende ist trotzdem niemand gefallen.

Zuletzt hieß es dann wieder herunterklettern, was mit einer Mischung aus Rutschen und Springen bei allen gut klappte. Und schon war er vorbei, unser erster Ritt auf einem Elefanten.

Wanderungen und Ausflüge in die Natur

Die Arbeit auf der Plantage, das Füttern und das Reiten der Elefanten wiederholten wir die nächsten Tage, jedoch waren wir damit schon nach dem Mittagessen fertig.

Feld mit Kühen bei Umphang in ThailandDeshalb hatten wir die Nachmittage frei für Ausflüge oder Wanderungen – beispielsweise über eine Bergkette mit einer wunderschönen Aussicht. Zwar war der Aufstieg extrem anstrengend, aber erst einmal oben angekommen, wollten wir gar nicht mehr hinunter.

Zur Trockenzeit besteht sogar die Möglichkeit, oben am Berg zu campen. Leider war dies für uns in der Regenzeit nicht möglich, aber unsere Betten waren vermutlich um einiges bequemer als der Fels dort oben.

Trekking-Trip zum Tee Lor Su Wasserfall

Zudem hatten wir die Möglichkeit, an einem zweitägigen Trekking-Trip zum Tee Lor Su Wasserfall, dem größten Wasserfall Thailands, teilzunehmen. Die Gelegenheit wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen.

Rafting in ThailandDer Trip begann mit drei Stunden Rafting auf einem Fluss. Rudern mussten wir dabei gar nicht, sondern konnten gemütlich die unglaublich schöne Natur genießen und noch etwas ausruhen, bevor die Wanderung losging. Zwar ging die Route entlang einer Straße, jedoch hätte der Weg in Deutschland nicht einmal als vernünftiger Feldweg gegolten. Da es hier fast jede Nacht regnet, ist der Weg permanent matschig und wenn man nicht gut genug aufpasst, steckt man schnell knöcheltief im Schlamm.

Bergauf und bergab ging es in der prallen Sonne, was uns gehörig ins Schwitzen brachte. Allerdings war es das Ganze wert! Nach einer Nacht auf einem Campingplatz ging es am nächsten Morgen endlich zum Wasserfall.

Tee Lor Su Wasserfall in ThailandSpätestens jetzt waren alle froh, den Weg auf sich genommen zu haben. Leider war das Wetter nicht so gut und wir verzichteten darauf, baden zu gehen. Nach ausgiebigen Fotoshootings und nachdem alle den Wasserfall lange genug bestaunt hatten, machten wir uns auf derselben Straße wieder auf den Rückweg. Vollkommen erschöpft kamen wir wieder bei den Booten an und am Abend waren wir zurück in unserer Unterkunft.

Leider heißt es nun auch schon wieder Koffer packen. Bevor ich übernächste Woche noch einmal hierher zurückkomme, geht es für mich vorerst nach Wang Nam Khiao zu den Mönchen im Buddhismus-Projekt. Von dort aus werde ich mich bald wieder melden.

Liebe Grüße,
Eure Verena

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About Verena

Verena

Verena ist 19 Jahre alt und kommt aus Bayern. 2016 hat sie ihr Abitur bestanden und ist direkt am Tag nach ihrem Abiball in den Flieger nach Thailand gestiegen, um über verschiedene Freiwilligenprojekte Land und Leute besser kennenzulernen.


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