Verena in Thailand #1: Mein Start ins Volunteer-Abenteuer – Die Kulturwoche

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Verena aus Bayern hat in diesem Jahr ihr Abitur bestanden und sich dazu entschlossen, bevor der »Ernst des Lebens« beginnt, eine Auszeit zu nehmen und mal etwas ganz anderes zu erleben. Die 19-Jährige verbringt im Rahmen von verschiedenen Freiwilligenprojekten zwei Monate in Thailand. Im ersten Blogpost ihrer neuen On Tour-Serie »Verena in Thailand« berichtet sie von der Entscheidung, ihren Auslandsaufenthalt mit Stepin zu planen und von der Kulturwoche in Singburi.

Wer die Wahl hat, hat die Qual!

Oft ist es nicht so einfach, sich mal eben für ein Auslandsprogramm zu entscheiden und eines zu finden, das wirklich zu einem passt. Ich war mir anfangs noch nicht einmal darüber im Klaren, wohin es eigentlich gehen sollte. Was ich genau machen wollte, wusste ich noch weniger…

Asiatische LampionsBei der Internetrecherche findet man sehr viele interessante Freiwilligenprojekte und fast alle klingen toll. Aber ich musste mich schließlich entscheiden: Meine Wahl fiel auf den Raum Asien.

Also habe ich nochmal gezielt nach Projekten geschaut, die für mich in Frage kommen und bin recht schnell auf der Webseite von Stepin gelandet. Besonders angesprochen hat mich Thailand mit seinem Baukastenprinzip. Das bedeutet, man hat die Möglichkeit, seine Projekte wochenweise zu planen. So habe ich letztendlich doch noch das Richtige für mich gefunden.

Es kann losgehen!

Meine Volunteer-Reise war sehr schnell gebucht und die Zeit bis zum Start meines Abenteuers verging wie im Flug. Ich war schließlich noch im Abistress und musste parallel die Reise vorbereiten. Während meines zweimonatigen Trips durch Thailand werde ich in den verschiedensten Freiwilligenprojekten arbeiten, die mich durchs ganze Land führen werden. Jetzt haben diese zwei Monate endlich begonnen!

Das erste Mal alleine unterwegs, das erste Mal so weit weg von zu Hause und das erste Mal in einem Flugzeug… Schon die Anreise war für mich ein einziges Abenteuer, wie sollte es dann erst vor Ort in Thailand werden?

Ankunft in Thailand

Nach knapp 17 Stunden Flug machte ich mich, angekommen am Flughafen in Bangkok, nun daran, genau das herauszufinden. Ich wurde abgeholt und zusammen mit zwei weiteren Neuankömmlingen nach Singburi gebracht. Hier befindet sich der Dreh- und Angelpunkt der Stepin-Freiwilligenprojekte in Thailand und auch meine Unterkunft für die nächste Woche.

Volunteer-GruppenfotoNur ein paar Stunden nach meiner Ankunft in Bangkok, stand ich auch schon im Gemeinschaftsbereich der Unterkunft, umgeben von jeder Menge junger Leute aus aller Welt. Es dauerte keine fünf Minuten bis die ersten Kontakte geknüpft waren. Freundlich, aufgeschlossen und sympathisch. Das war mein erster Eindruck von den Menschen und dem Ort hier.

Die Kulturwoche in Singburi

Gerade erst auf diesem Teil der Welt gelandet, begann Montag auch schon mein erstes Projekt: die obligatorische Kulturwoche war mein Start ins Abenteuer.

Diese Woche würde ich zusammen mit elf anderen Volunteers – aus Frankreich, den Niederlanden und den USA – und dem Koordinator für diese Woche, Fluk, verbringen. Ziel des Programms ist, das Land und die Leute besser kennenzulernen. Uns standen fünf Tage voller aufregender Aktivitäten und jede Menge Tempelbesuche bevor.

Tag 1: Welcome to Thailand!

Mit einer Führung durch das »Twin House«, meiner Unterkunft, und dem nahegelegenen Dorf haben wir das Programm begonnen. Gleich im Anschluss besuchten wir den ersten Tempel.

Traditioneller Tanz in Singburi, ThailandWas allen zuerst auffiel, war der »interessante« thailändische Fahrstil, kombiniert mit der Beschaffenheit der Straßen (das Achterbahn-Feeling blieb meist nicht aus).

Zudem bekamen wir noch eine kurze Einführung in die Sprache und Kultur Thailands und wurden nach dem Abendessen offiziell von Kindern der örtlichen Schule mit traditionellen Tänzen, die wir natürlich so gut es ging mittanzten, willkommen geheißen. Damit ging ein anstrengender, aber auch sehr schöner erster Tag schon zu Ende.

Tag 2: Trip nach Ayutaya

Verena und der Giant Buddha in Ayutaya, ThailandGleich nach dem Frühstück ging es Dienstag auch schon weiter in die historische Stadt Ayutaya. Die ehemalige Hauptstadt Thailands kann einige beeindruckende Ruinen ehemaliger Tempelanlagen sowie wunderschöne noch intakte Tempel vorweisen und ist definitiv einen Besuch wert.

Hier stand uns ein wahrer Tempelmarathon bevor. Gleich zu Beginn ging es zum Wat Muang mit dem größten Buddha Thailands, der mit 90 Metern Höhe gewaltig über uns aufragte. Wichtig für alle Tempelbesuche: Schultern und Knie bedecken. Dies war eine der ersten Lektionen vom Vortag, jedoch war diese Regel dank der Hitze nicht sehr beliebt.

Wat Phra Si Sanphet-Tempel in ThailandNeben dem riesigen Buddha findet man auf der Tempelanlage auch den »Garten der Hölle«. Hier kann man mit mulmigem Gefühl Skulpturen betrachten, die zu jeder denkbaren Sünde die vorgesehene Strafe aufzeigen. Grotesk, aber dennoch interessant erschienen uns diese Darstellungen, vor allem da etwas Derartiges nicht unserem typischen Bild vom Buddhismus entsprach.

Ebenfalls sehenswert ist das Gelände des ehemaligen königlichen Tempels Wat Phra Si Sanphet. Da die Tempelanlage im Krieg zerstört wurde, sind leider nur noch die verbliebenen Ruinen zu sehen. Heute sind diese Überreste UNESCO-Weltkulturerbe und lassen nur noch erahnen, wie eindrucksvoll und riesig der Tempel einst gewesen sein muss.

Wir besuchten an diesem Tag insgesamt fünf Tempel und hatten danach noch genügend Zeit, um über einen schwimmenden Markt zu schlendern und ein wenig einzukaufen.

Tag 3: Entspannung ist angesagt!

Schwimmbad in ThailandDer nächste Tag war etwas ruhiger als der Vortag: Nachdem wir uns selber Armbänder machen durften und unser Mittagessen unter Anleitung selbst gekocht hatten, hatten wir den Nachmittag zur freien Verfügung. Zusammen mit einigen anderen Volunteers entschied ich mich dazu, ins Schwimmbad zu fahren.

Das nur 15 Minuten von der Unterkunft entfernt gelegene Freibad ist sowohl an Wochenenden als auch an anderen freien Tagen sehr beliebt. Nach dem Tempelmarathon vom Vortag und der Hitze, war entspannt in der Sonne liegen und ab und zu ein paar Bahnen im angenehm kühlen Wasser zu schwimmen genau das Richtige.

Tag 4: Endlich wieder Fast Food

Artefakte aus dem siamesisch-birmanischen KriegDonnerstag starteten wir mit dem Besuch eines Museums über den Siamesisch-Birmanischen Krieg. Hier erfuhren wir unter anderem, wie wichtig Flüsse für die Thais waren, da sie auf diesem Weg dem Feind entkommen und ausweichen konnten.

Das moderne Gebäude mit der wunderbar kühlen Klimaanlage wollten wir gar nicht mehr verlassen, allerdings wurden wir in der lokalen Schule erwartet und ein weiterer Tempelbesuch stand auf dem Programm.

Den restlichen Tag konnten wir in einer Mall verbringen. Letzteres verursachte vor allem wegen der dort vorhandenen Fast Food-Ketten große Begeisterung. Da typisch thailändische Küche Reis und Nudeln bedeutet – und zwar immer Reis und Nudeln – war die kulinarische Abwechslung für uns wie der Himmel auf Erden. Trotzdem sollte nicht unerwähnt bleiben, dass auch die Reis- und Nudelgerichte sehr lecker sind. ;-)

Tag 5: Affentempel & Buddhas Fußabdruck

Affe im Affentempel in Lopburi, ThailandAm Freitag war schon der letzte Tag der Kulturwoche erreicht. Die letzten Tage waren sehr schnell vergangen, doch zwei Tempelbesuche standen uns noch bevor. Zuerst machten wir uns auf den Weg zum Affentempel in Lopburi und der Name ist Programm! Es dauerte nicht lange, da waren wir schon von kleinen Äffchen umzingelt.

Nachdem sich auch die Letzten unserer Gruppe von den anhänglichen Tieren befreien konnten, war es Zeit für den nächsten Tempel. Den Abschluss bildete »Buddhas Fußabdruck« im Wat Phra Phutthabat. Der Fußabdruck ist allerdings eine Mulde im Boden, die der König ausgraben ließ, um einen Tempel zu errichten. Laut einer Legende entdeckte sie ein Jäger im Wald und behauptete, dass das Wasser, welches sich in der Vertiefung gesammelt hatte, heilende Kräfte hat. Wenn man sich nun eben diesen »Fußabdruck« ansehen möchte, muss man sich ihm respektvoll auf Knien nähern, da dieses Stück Boden für die Buddhisten von unglaublicher Bedeutung ist.

Eine aufregende Woche geht vorbei

Hiermit ging meine erste Woche auch schon zu Ende. Ich kann schon jetzt auf viele Erlebnisse zurückblicken und habe neue Freunde gewonnen. Da die Wochenenden zur freien Verfügung stehen, werde ich die nächsten beiden Tage in der Stadt Kanchanaburi verbringen und euch bald von diesem Kurztrip und meiner Zeit in den Freiwilligenprojekten berichten.

Liebe Grüße,
Eure Verena

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About Verena

Verena

Verena ist 19 Jahre alt und kommt aus Bayern. 2016 hat sie ihr Abitur bestanden und ist direkt am Tag nach ihrem Abiball in den Flieger nach Thailand gestiegen, um über verschiedene Freiwilligenprojekte Land und Leute besser kennenzulernen.


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