Unterkünfte: Für jeden Reisenden ein Dach über dem Kopf

Unterkünfte: Für jeden Reisenden ein Dach über dem Kopf

Früher hatte man nur die Möglichkeit in Hotels, Pensionen oder Motels für die Nacht unterzukommen, wenn man auf Reisen war. Heutzutage gibt es eine Vielzahl an Alternativen. Die haben wir uns einmal genauer angeschaut und einen kleinen Vergleich gestartet, um euch zu zeigen, wie ihr am besten die Unterkünfte findet, die am ehesten zu eurem Urlaubsabenteuer – sei es nun Work and Travel, ein Auslandspraktikum oder eine Sprachreise – passen.

Unterkünfte: Übernachtem im Youth Hostel

Copyright: Dave Rogers

Ganz typisch für eine Reise mit Freunden sind natürlich die Youth Hostels oder Jugendherbergen. Besonders in Australien, Kanada, Neuseeland und Europa gibt es unzählige Anbieter und internationale Ketten. Mit einer Übernachtung von 10 Euro ist man hier schon pro Nacht dabei. Das Zimmer teilt man sich mit anderen Reisenden, genauso wie das Bad, die Küche oder Gemeinschaftsräume. In den meisten Hostels gibt es auch Pools, einen Computer mit Internetzugang und einen Fernseher, den alle benutzen dürfen. Wer Hochbetten nicht mag und lieber alleine schläft, bekommt ab 20 Euro aufwärts auch ein Einzelbett im Hostel. Diese Art Unterkünfte eignen sich besonders für Rundreisende, die nie so lange an einem Ort bleiben, denn auf Dauer kann so ein Hostel schon teuer werden. Wenn ihr euch für diese Wohnvariante entscheidet, bucht die Hostels am besten früh genug – spätestens ein bis zwei Tage vorher, damit ihr nicht auf der Straße nach einem Dach über dem Kopf suchen müsst.

Wer im Voraus schon weiß, dass er für längere Zeit an einem Ort im Ausland wohnen oder arbeiten will, kann sich eine sogenannte Backpacker Flat mieten. Das sind kleine Wohnungen, die man sich mit zwei oder drei anderen Backpackern teilt. Von einem Monat bis hin zu sechs Monaten kann man so eine Flat mieten.  Diese Flats sind immer sehr beliebt, daher sind auch nicht viele freie Plätze verfügbar. Wer sich also einen Platz ergattern kann, der hat Glück!
Alternativ kann man aber auch in eine Wohngemeinschaft ziehen. Wer längerfristig plant an einem Ort zu bleiben, für den könnte sich so etwas auch anbieten. Mindestens für drei Monate kann man ein Zimmer in einer WG ab250 Euro mieten.  Während Hostels meist zentral gelegen sind, kann es durchaus sein, dass die Wohnungen eher außerhalb liegen und man einen längeren Weg zur Arbeit oder in die Innenstadt hat. Wer aber lieber mit bekannten Gesichtern zusammen lebt, der wird den längeren Weg in die Innenstadt sicher in Kauf nehmen.

Zentraler liegen da die Pubs, in denen man arbeiten und gleichzeitig auch übernachten kann. Tagsüber arbeitet man in dem Pub, der sich meistens im Erdgeschoß befindet und dafür bekommt man ein wenig Geld und darf kostenlos dort schlafen. Die sogenannten Pub Stays sind sehr beliebt, da man eine feste Arbeit hat, einen kurzen Weg nach Hause und einen festen Schlafplatz hat. Diese Art des Work and Travels gibt es auch auf Bauernhöfen oder Farmen – das nennt sich dann Farmarbeit. Die Arbeit auf den Farmen ist sehr hart und anstrengend, da man in der brühenden Hitze körperliche Schwerstarbeit leisten muss. Dafür sind diese Jobs aber oftmals auch die Bestbezahltesten.

Unterkünfte: Übernachten auf dem Bauernhof

Copyright: Artur Staszewski

Naturfreunde unter den Reisenden können sich auch für wenig Geld Zelte und Campingausrüstung von anderen Backpackern oder in Outdoorshops kaufen. Das ist so ziemlich die preiswerteste Art zu übernachten, aber auch die ungemütlichste und gefährlichste, je nachdem wo man sein Lager aufschlägt. Überall auf der Welt findet man aber auch Campingplätze, auf denen man für 10€ aufwärts sein Zelt aufbauen darf.

Wer dann doch ein wenig mehr Komfort sucht und das nötige Kleingeld besitzt, der kann sich auch einen Campervan oder einen Wohnwagen mieten oder kaufen. Darin kann man das ganze Land erkunden, kommt leicht von A nach B und hat einen festen Schlafplatz. Nur mit dem Duschen könnte es etwas schwierig werden,  aber wozu gibt´s denn das Meer? ;)

Unterkünfte: Mit dem Campervan durch Australien

Copyright: VW Buses

Wer gar kein Problem damit hat sich mit fremden Menschen sofort anzufreunden, dem ist das sogenannte Couchsurfing zu empfehlen. Im Internet kann man mit Leuten in Kontakt treten, die ihr „Sofa“ für eine Übernachtung zur Verfügung stellen. So kann man fröhlich und munter von Coach zu Coach „surfen“. Man kann online nach einem freien Zimmer suchen oder das eigene Zimmer anderen Usern zum Übernachten anbieten. Für den abenteuerlustigen Backpacker unter euch kann das genau das Richtige sein, andere mag es vielleicht eher abschrecken.

Wer sehr viel Wert auf Komfort legt und lieber alleine wohnt, für den eignet sich ein Hotelzimmer. Hotelzimmer sind wohl die teurere Alternative zu Hostels oder Wohngemeinschaften, aber bieten natürlich dafür auch mehr. Für das schmälere Portmonee gibt es ja auch noch die Bed and Breakfast Pensionen oder die Hotels, die eben keine 4 oder 5 Sterne haben.

Die meisten Unterkünfte kann man heutzutage über das Internet buchen oder mieten. Dazu wird oftmals eine Kreditkarte benötigt. Je nachdem was ihr für eine Reise plant kann es schon einmal kompliziert sein im Voraus zu planen, wann man wo schlafen möchte. Bei einer Work and Travel Reise sollte man auch etwas flexibel bleiben, da man schnell viele neue Leute kennen, die sicherlich die Reiseentscheidungen auch ein bisschen beeinflussen. Es ist daher auch gar kein Problem vor Ort nach Unterkünften zu suchen. Vor den meisten Hotels, Pensionen oder Hostels hängen Schilder, die anzeigen, ob dort noch ein freies Zimmer ist. Wenn man lieber in eine WG, eine Ferienwohnung oder Couchsurfing machen will, findet man viele Anzeigen an Aushängen im Hostel, in der Stadt oder eben in der Zeitung. Falls man das Hostel aber schon gebucht hat und sich nun entscheidet spontan noch eine Nacht woanders zu bleiben, kann man das Hostel auch 24 Stunden vorher kostenlos stornieren.

Je nachdem worauf ihr Wert legt, wie locker euer Geld sitzt und wie ihr durch das Land kommen möchtet, solltet ihr euch vor eurem Auslandsaufenthalt einmal Gedanken über die für euch geeignetste Wohnvariante machen. Ihr könnt aber auch mehrere ausprobieren, denn schließlich geht es ja darum neue Erfahrungen zu machen und ein bisschen herumzukommen. ;)

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