Daniel in Australien #1: Sydney – eine Stadt, viele Gesichter

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Unser neuer Gastautor Daniel, der derzeit in Australien studiert, startet mit unserer Australien-Artikelserie – und das mitten in Sydney. Nein, nicht direkt im Stadtgetümmel, Daniel schaut sich die Stadt lieber erst einmal vom Wasser aus an und entdeckt dabei Gegenden, die nicht jeder bei seiner ersten Erkundungstour entdeckt.

In Sydney kann man unglaublich viel entdecken, denn die Stadt scheint, als seien es mehrere Städte in einer. Überall, wo einen die Füße hintragen, sieht es wieder ganz anders aus. Der Nord- und Südteil der Stadt – verbunden durch die berühmte Harbour Bridge – sind schon zwei ganz verschiedene Welten. Das gilt es natürlich auszukundschaften. Ich bin ja nicht bis ans andere Ende der Welt gereist, um den ganzen Tag aus meinem Zimmerfenster zu schauen.

»Wenn du Sydney erleben willst, schau es dir vom Wasser an!«

Harbour Bridge vor dem blauen Himmel SydneysNatürlich ist in dieser riesigen und modernen Stadt jeder Punkt mit Zug oder Bus erreichbar. Aber ich habe mich schon vor meinem Abflug von Freunden beraten lassen, die schon hier waren. Und die waren sich völlig einig: »Wenn du dir Sydney anschauen und es kennenlernen willst, schau es dir vom Wasser aus an.« Also rauf auf die Fähre.

Und los gehts in Richtung Manly Beach

Als Ziel für einen meiner ersten Trips in der 3,5-Millionen-Stadt habe ich mir also Manly Beach ausgesucht, einen Strandabschnitt hoch im Norden. Mit dem Bus fahre ich zum Circular Quay, der Ablegestelle für den Wasserverkehr. Und auch ein Treffpunkt für Touristen aus allen Ländern. Vor den Kassenhäuschen sind unzählige Souvenir-Shops, Burgerbuden, Kioske, kleine Supermärkte und sogar Schmuckhändler.

Sydney OperaDann beginnt die Fahrt. Wir schippern direkt am Opernhaus vorbei. So nah, dass ich es fast anfassen kann. Alle stehen an der Reling und schießen wie wild Fotos. Dann lassen wir auch die Harbour Bridge hinter uns und fahren ins offene Wasser. Die Hektik der Stadt bleibt hinter uns zurück und wir fahren neben dicht bewachsenen Waldabschnitten mit riesigen Herrenhäusern inmitten des Grüns.

Reste von mittelalterlichen Burgen stehen noch im Wasser. Manche wurden sogar zu Restaurants umgebaut – mitten im Wasser. Nach etwa 30 Minuten erreichen wir Manly Beach und ich kann kaum glauben, dass ich immer noch in Sydney bin. Vielmehr gleicht der Strandabschnitt einem Urlaubsort in Spanien. Als erstes fällt mir ein riesiges Hotel ins Auge, daneben ein Bavarian Beer Café mit deftigem Essen. Speckkuchen und Schweinshaxen, Schnitzel und Bratwürste werden serviert. Und natürlich deutsches Bier.

Wie als wäre man nicht in einer Metropole

Sunset Manly Beach
Hier ticken die Uhren echt anders. Keine Hektik, Stress oder irgendeine andere Unruhe. Die Stadt ist weit weg und nach einem Strandspaziergang geht langsam die Sonne unter. Sie spiegelt sich im Wasser und leuchtet in Gold und Rot.

Ein Erfahrungsbericht von Daniel Heinen

Deine Möglichkeiten in Australien

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