Stipendientag 2017: Ohne Fleiß kein Preis

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Jedes Jahr vergibt Stepin Stipendien für einen internationalen Schüleraustausch. In diesem Jahr konnte man sich für die USA und Neuseeland bewerben und so die Chance erhalten, sich den Traum von einem mehrmonatigen High-School-Aufenthalt zu erfüllen. Für das Schuljahr 2017/18 ging es jetzt in die letzte Runde des Auswahlverfahrens. Sowohl im Teamwork als auch alleine in Einzelinterviews sollten die Bewerber die Stepin-Jury davon überzeugen, warum genau sie die richtigen Kandidaten und besten Botschafter ihres Landes sind.

Ohne Fleiß kein Preis

Broschüren und Stifte liegen für die Kreativarbeit bereitMit ihren Eltern und dem Traum vom Auslandsaufenthalt an einer High School im Gepäck machten sich sieben junge Menschen aus ganz Deutschland und Österreich auf zum Stipendientag zu uns nach Bonn. Sie hatten sich bereits gegen unzählige Bewerber durchgesetzt und mit ihren Kreativbeiträgen überzeugt. Jetzt stellten sie sich der letzten Hürde, um das ersehnte Stepin-Stipendium für die USA oder Neuseeland zu ergattern. Aber wie heißt es doch so schön? Ohne Fleiß kein Preis!

Vorbereitung auf die Botschafter-Rolle

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde ging es für die Jungs und Mädels zusammen mit ihren Eltern in eine Einführungspräsentation unserer High School-Expertinnen Kristina und Lisa. Sie haben noch einmal alle wichtigen Punkte erklärt, die es als Austauschschüler und Mitglied einer Gastfamilie zu beachten gilt und welche Anforderungen an die Stipendiaten gestellt werden. Denn sie sind ja schließlich Botschafter für Stepin und ihr Heimatland. Auch für die Eltern war es eine gute Möglichkeit, letzte Fragen zu klären und sich ein Stück von der Angst nehmen zu lassen, ihre Kinder zum ersten Mal für einen so langen Zeitraum ins Ausland zu schicken – was verständlicherweise nicht so einfach ist!

Bisher waren unsere Kandidaten noch recht entspannt und alle machten auf uns den Eindruck, als »Stepin-Botschafter« geeignet zu sein. Gerade deshalb mussten wir ihnen nochmal etwas genauer auf den Zahn fühlen. Nach der Kür kommt ja bekanntlich die Pflicht – darum hieß es für die nächsten Stunden Abschied nehmen von den Eltern und ab in die Teamaufgabe und Einzelgespräche!

Mit Teamwork und Eigeninitiative zum Ziel

Für die Gruppenarbeit hatten sich die Teilnehmer in ihre jeweiligen Länder aufgeteilt. Lucia, Till, Damian und Aaron bildeten Team Neuseeland, während sich Mia, Melina und Julia für ihr Traumland USA zusammentaten. Mit Stiften, Kleber und Scheren bewaffnet sollten sie eine Collage erstellen, die uns zeigte, warum sie sich ihr Wunschland ausgesucht haben.

Team Neuseeland bastelt am Tisch an ihrer CollageDa ließen sich die Teams nicht lange bitten und versanken nach kurzem »Warmlaufen« und Sichten des Bastelmaterials in wilden Diskussionen, wie man sein Land bestmöglich präsentierte. Keine Spur von Konkurrenzdenken, sondern Teamwork war angesagt!

Warum sind die USA und Neuseeland eigentlich so cool?

Was macht die USA oder Neuseeland eigentlich aus und wie bringt man das Ganze jetzt übersichtlich und kreativ auf ein Plakat? Davon konnten wir uns nach etwa einer halben Stunde überzeugen, als die Teams ihre Collagen präsentierten – in English of course!

Team USA hält seine Collage in die KameraJulia, Mia und Melina faszinierte in ihrer Präsentation vor allem die Frage, ob die USA wirklich so sind, wie man sie aus dem Fernsehen kennt und wollten das unbedingt selbst herausfinden.

Die Gruppe Neuseeland hatte sich ein gutes Konzept für ihre Präsentation überlegt und ging auf die verschiedenen Facetten des Landes ein, deren Entdeckung alle gleichermaßen begeisterte.

Und warum sollte ich das Stipendium bekommen?

In einer gemeinsamen Mittagspause konnten sich alle noch einmal bei lecker belegten Bagels stärken bevor es so richtig ernst wurde. In den anschließenden Einzelgesprächen musste jeder persönlich überzeugen, warum er oder sie das Stipendium bekommen sollte. Für unsere High School-Expertinnen brachten die Interviews wichtige Hinweise, um eine Entscheidung über die Vergabe treffen zu können. Doch es blieb weiter spannend – vor allem für die Teilnehmer! Denn sie sollten erst im Laufe der nächsten Woche informiert werden, wer das begehrte Stipendium bekommen würde.

Jetzt stehen die Gewinner fest

Wir haben uns die Entscheidung wirklich nicht leicht gemacht. Aber nach langem Abwägen und Vergleichen können wir euch heute die Gewinner vorstellen: Aaron und Mia! Sie dürfen ihren Traum vom Schüleraustausch leben und werden von uns nach Neuseeland und in die USA geschickt. Wir stellen euch die beiden kurz vor:

Neuseeland-Stipendium // Aaron (15) aus Dresden

Der schreibbegeisterte Schüler hatte eigentlich mit einem Auslandsaufenthalt in England geliebäugelt. Doch das war ihm dann doch zu nah und wie der Zufall so will, hat er sich durch verschiedene Begegnungen von Neuseeland anstecken lassen.

Neuseeland-Stipendiat Aaron steht vor Neusseland-Karte Aaron wird das Avondale College in Auckland besuchen und freut sich besonders auf das Kunst- und Kulturangebot der Stadt. Er will einiges ausprobieren und die Kunstmuseen der Stadt unsicher machen. Die kennt er bereits von Bildern seines Nachbarn, der einige Zeit in Auckland gelebt hat.

Außerdem fasziniert ihn das Multikulti der Stadt. Aaron war selbst erst einige Male im Familienurlaub in Europa unterwegs, hat aber ansonsten noch nicht viel Auslandserfahrung sammeln können. Das will er nun unbedingt nachholen.

Der aufgeweckte 15-Jährige ist vielseitig interessiert und verbringt gerne Zeit mit seiner Familie, die aktuell um einen Austauschschüler aus Mexiko ergänzt wird. So geht er gern mit seiner Mama ins Theater, joggt mit Papa und oder spielt Tennis mit seinem kleinen Bruder. Zudem spielt er Klavier und Schlagzeug und engagiert sich ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe in Dresden.

USA-Stipendium // Mia (15) aus Bonn

Die herzliche Rheinländerin aus Bonn hatte schon immer den Traum, ein neues Land kennen zu lernen und das mit einem Schüleraustausch zu verbinden.

Auf dem Stepin-Instagram Account hat sie sich von Carla inspirieren lassen, die einen High School-Aufenthalt in den USA gemacht und ihre spannenden Erlebnisse geteilt hat. Spätestens da war die Sache klar!

USA-Stipendiatin Mia mit ihrem Kreativbeitrag »Weltkugel« in der HandMia möchte in den USA unbedingt Baseball spielen. Das hat sie an der Schule schon mal gemacht und sich so gut angestellt, dass ihr alle dazu geraten haben, es weiter zu verfolgen.

Sie erhofft sich von den Amerikanern, dass sie offen sind und auf sie zugehen – so wie sie es auch aus vielen Filmen kennt. Das könne einem den Start erleichtern, gerade wenn man anfangs noch etwas schüchtern und verunsichert sei.

Praktischerweise machen fast alle ihre Freunde zur gleichen Zeit auch ein Auslandsjahr und so wurde Mias Wunsch in die USA zu gehen sozusagen zu einem Gruppenereignis. Denn jetzt können sie sich im Freundeskreis gegenseitig unterstützen, fiebern dem Ereignis gemeinsam entgegen und keiner bleibt »alleine« in Bonn zurück.

Die quirlige Schülerin mit russischen Wurzeln geht gerne Schwimmen oder Wandern und begeistert sich für Bücher von Agatha Christie und Mark Twain. Bei Filmen bevorzugt sie die Klassiker, zum Beispiel von Alfred Hitchcock.

Manchmal braucht es auch einfach ein bisschen Glück

Sicherlich hätten es alle Finalisten auf ihre Art verdient gehabt, das begehrte Stipendium für ihr Traumland zu bekommen. Alle haben tolle kreative Beiträge eingereicht und die Aufgaben im Rahmen des Stipendientages gut gemeistert. Da ließ sich kaum ein Unterschied festmachen. Mia und Aaron waren den anderen letztlich im Gesamteindruck eine kleine Nasenlänge voraus — manchmal braucht es eben einfach auch ein bisschen Glück!

Wir beglückwünschen Mia und Aaron und freuen uns, sie als Stepin-Botschafter in die Welt schicken zu dürfen. Wir sind uns sicher, dass sie diesen Job hervorragend meistern werden!

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