Stipendientag 2016: Teamwork, Bagels und tiefenentspannte Kandidatinnen

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Stepin vergibt jedes Jahr mehrere Stipendien für einen internationalen Schüleraustausch. In diesem Jahr konnte man sich für die USA, Kanada und Neuseeland bewerben und so die Chance erhalten, sich den Traum von einem mehrmonatigen High-School-Aufenthalt zu erfüllen. Am letzten Wochenende kamen nun die ausgewählten Bewerberinnen für das Schuljahr 2016/17 zum Stipendientag  in Bonn zusammen und stellten sich den anspruchsvollen Aufgaben in der letzten Runde des Auswahlverfahrens. Sowohl gemeinsam in Teamwork als auch alleine in Einzelinterviews sollten sie die Stepin-Jury davon überzeugen, warum genau sie die richtigen Kandidatinnen und besten Botschafterinnen ihres Landes sind.

Begrüßung und Kurzvortrag zu einzelnen Stipendienprogrammen

Insgesamt 8 Kandidatinnen trudelten am Samstagmorgen noch etwas verschlafen im Bonner Stepin-Beratungszentrum ein und wurden erstmal herzlich vom High School Beratungs- und Betreuungsteam begrüßt.

Die meisten hatten ihre Eltern oder anderweitige moralische Unterstützung im Schlepptau, die sie aber eigentlich gar nicht gebraucht hätten. Alle Bewerberinnen (in diesem Jahr konnten sich tatsächlich nur die Mädels durchsetzen!) machten nach anfänglicher Müdigkeit einen sehr lebhaften Eindruck und waren hochmotiviert, sich heute von ihrer besten Seite zu zeigen.

Die Eltern wurden mit frischem Kaffee versorgt und dann ging es eigentlich auch schon los. Betty Koottummel, Teamleiterin der High School-Programmberatung, hielt einen Kurzvortrag zu den einzelnen Stipendienprogrammen und offene Fragen zum genauen Programmablauf konnten geklärt werden. Es galt hier vor allem die Nerven der besorgten Erziehungsberechtigten zu beruhigen, die ihre Kinder, meist zum ersten Mal, alleine in die weite Welt hinausschicken sollten.

Die Kandidatinnen selbst waren ziemlich tiefenentspannt und konnten es kaum erwarten, ihre Motivation für die Stipendien-Bewerbung ausführlich darzustellen. Dazu bekamen sie im nächsten Teil dann auch die Gelegenheit. Die Eltern wurden fürs Erste verabschiedet und die Kandidatinnen tauchten sofort in tiefgründige Gespräche über ihr Lieblingsland ab. Von Konkurrenzkampf keine Spur.

In Teamwork die Jury überzeugen!

stipendientag-2016-gruppenarbeitGemeinsam auf ein Ziel hinarbeiten, sich gegenseitig unterstützen und dabei selbst sein Bestes geben: Darum ging es bei der Teamwork-Challenge im nächsten Schritt des Auswahlverfahrens.

Alle Kandidatinnen wurden den Bewerberländern nach in Gruppen aufgeteilt und sollten mit einem kreativen Beitrag die Stepin-Jury davon überzeugen, warum ein Schüleraustausch in den USA, Kanada oder Neuseeland eine tolle Chance ist. Hierzu hatten sie genau 20 Minuten Zeit und wurden mit jeder Menge Papier, Bildmaterial, Scheren, Kleber und Stiften versorgt.

Es wurde diskutiert, geschnippelt, geklebt und gemalt. Die überschwängliche Begeisterung für das jeweilige Zielland wollte schließlich richtig präsentiert werden und spiegelte sich in bunten Collagen wider: Wie stellt man die Weite der USA am besten dar? Wie viele Nationalparks gibt es eigentlich in Neuseeland? Welche Sportarten sind in Kanada besonders beliebt?

Alle Mädels waren hochmotiviert bei der Sache. Kurz vor Ablauf der Zeit gingen die Teams lieber nochmal auf Nummer sicher und übten ihre Kurzvorträge ein. Jede Kandidatin sollte natürlich auch einzeln zu Wort kommen und auf Englisch die Ergebnisse des Teams präsentieren.

»Team Kanada« – Tolle Natur und bilingualer Unterricht

Die Kanada-Bewerberinnen machten den Anfang und ihnen hatte es vor allem die tolle Natur und vielfältige Tierwelt des riesigen Landes angetan. Die Tatsache, dass man in großen Städten wie Vancouver und Toronto leben kann, aber auch schnell mal eben in den Bergen oder am Meer ist, begeisterte alle drei gleichermaßen.

stipendientag-2016-team-kanadaBeim Schulsystem gerieten sie richtig ins Schwärmen, denn schließlich besteht in Kanada, genauer gesagt in Nova Scotia, die Möglichkeit in den Genuss von »French Immersion« zu kommen, also auch auf Französisch unterrichtet zu werden.

Aber nicht nur die bilinguale Ausbildung, sondern auch die im Vergleich zu Deutschland außergewöhnliche Fächerwahl war ein großer Anreiz: Meeresbiologie, Hörfunkjournalismus, Musical Produktion, Design oder Lebensmittelwissenschaften stehen in vielen Schulen auf dem Stundenplan! Zu guter Letzt wurde das leckere »Canadian Seafood« nochmal besonders hervorgehoben und auch die Geschichte von Kanadas »First Nations« sollte nicht zu kurz kommen.

»Team USA« – Road Trip mit der Gastfamilie

stipendientag-2016-team-usaAls zweites Team waren die USA-Kandidatinnen an der Reihe und präsentierten einen visuellen Road Trip mit der zukünftigen Gastfamilie: über endlose Highways und weites Land ging es einmal quer durch die USA.

Unterwegs wurde natürlich auch zum Essen Halt gemacht und standesgemäß in einem echten amerikanischen Diner eingekehrt. Die unterschiedlichen Essgewohnheiten zwischen Deutschen und Amerikanern faszinierten scheinbar ganz besonders, denn alle freuten sich auch darauf, einmal ein echtes »Turkey Dinner« an Thanksgiving mitzuerleben.

Alle Kalorien konnten aber unterwegs bei einer Partie American Football mit der ganzen Familie problemlos wieder verbrannt werden. Von der Offenheit der Amerikaner versprachen sich alle Kandidatinnen, möglichst leicht neue Freunde an der zukünftigen High School zu finden und auch politisches Interesse wurde durchaus bekundet: Die US-Wahlen im Herbst 2016 würde die Gewinnerin ja dann live vor Ort miterleben!

»Team Neuseeland« – Begeisterung für den »Kiwi Way of Life«

Durch die kurzfristige Absage einer Kandidatin war »Team Neuseeland« auf zwei, statt drei Bewerberinnen geschrumpft, was der Qualität ihrer Präsentation aber keinen Abbruch tat.

stipendientag-2016-team-nzGanz im Gegenteil: die Begeisterung der Mädels für den »Kiwi Way of Life« war richtig ansteckend und alle lauschten gespannt den Ausführungen über die Kultur der Maori und die faszinierende neuseeländische Landschaft mit ihren aktiven Vulkanen und schneebedeckten Bergen.

Auch bei diesem Kurzvortrag wurden wieder die breite Fächervielfalt und die vielfältigen Wahlmöglichkeiten des neuseeländischen Schulsystems besonders hervorgehoben. Beide Kandidatinnen verfolgten außerdem mit Begeisterung die Erfahrungsberichte von Miriam, der High School-Stipendiatin vom letzten Jahr.

»Lunch Break« mit Bagels bevor es ernst wurde…

stipendientag-2016-bagelsNach der Team-Challenge und den kreativen Kurzvorträgen nutzten wir von der Stepin Online-Redaktion die Chance, um den Kandidatinnen nochmal etwas genauer auf den Zahn zu fühlen und wollten wissen, wer sich da eigentlich bei uns beworben hat.

Die Mädels ließen sich auch gar nicht lange bitten und waren bei leckeren Bagels und kalter Cola gerne bereit, ihre persönliche Geschichte mit uns zu teilen. Vielleicht lenkte unser kleines Interview ja auch von den anstehenden Einzelgesprächen ab, von allzu großer Nervosität war bei den Kandidatinnen jedenfalls nichts zu spüren.

Einzelinterviews: Tell us about yourself!

Nach der Stärkung wurde es dann tatsächlich irgendwann ernst und alle Kandidatinnen wurden der Reihe nach zum persönlichen Gespräch gebeten. Vor der Stepin-Jury sollten sie noch einmal mit ihrer Persönlichkeit überzeugen und ihre Motivation für einen High School-Aufenthalt im Wunschland darstellen. Das Ganze natürlich auf Englisch, klar.

Wir mussten bei den Einzelinterviews natürlich draußen bleiben und wer sich letztendlich durchsetzen konnte, haben wir an diesem Tag nicht mehr erfahren. Wir werden aber im nächsten Blogpost davon berichten und die drei glücklichen Gewinnerinnen der Stepin High School-Stipendien für das Schuljahr 2016/17 kurz vorstellen. Wer darf im Sommer als High School-Schülerin in die USA, nach Kanada und Neuseeland fliegen?

>>Die Gewinner stehen fest<<

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