Stina in Island #2: Erste Eindrücke aus Reykjavik

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Stina hat sich von Freunden und Familie in Deutschland verabschiedet, ihren Rucksack gepackt und ist nun bereit für ihr Abenteuer »Farmarbeit in Island«. Nach einer gut organisierten Ankunft in ihrem Gästehaus in Reykjavik, macht sie sich – bewafftnet mit ihrer Kamera – auf zu einem Erkundungsspazierung durch die Hauptstadt. Was sind Stinas erste Eindrücke von Island? 

Ankunft in Island

Nach der Landung ging das das Prozedere am Flughafen ziemlich schnell, kein Wunder, der Flughafen ist so groß, wie die Eingangshalle in Schönefeld. Also hatte ich keine halbe Stunde nach der Landung meinen Rucksack, besorgte mir ein Ticket für einen Bus zu meinem Gästehaus und stapfte durch den Regen zu meinem Bus.

Gästehaus in ReykjavikDas war wirklich gut organisiert, ich musste beim Ticketkauf nur ansagen, zu welchem Gästehaus ich wollte und wurde dann tatsächlich direkt vor der Tür rausgeschmissen, nachdem ich einmal in einen kleineren Bus umgestiegen war.

Im ersten Bus hatte ich witziger Weise neben einem anderen deutschen Mädchen gesessen, die für acht Wochen im Süden arbeiten würde, mit der ich mich gleich ein bisschen austauschen konnte.

Meine ersten Eindrücke

Rau, stürmisch, wunderschön. Bloß keine Bäume! Das war mein erster Eindruck von Island. Vom Bus aus. Guter Eindruck. Es regnete natürlich, war windig und ich konnte mich kaum satt sehen. Dabei konnte man wegen der fehlenden Bäume wirklich weit gucken. Ich konnte mir augenblicklich noch besser vorstellen, hier für eine Weile zu leben. Diese Landschaft war atemberaubend.

Zimmer im GästehausAls ich in meinem Gästehaus angekommen war, bekam ich von der Dame am Empfang heraus, wann mich meine Ansprechpartnerin in Island am nächsten Morgen abholen würde. Mein Zimmer war wie in einer kleinen Ferienwohnung, in der noch zwei weitere Frauen wohnten, mit denen ich mir Küche und Bad teilte.

Als es dann plötzlich so leise im Zimmer und der Strom an Adrenalin und Beschäftigung vorüber war, fühlte es sich doch sehr surreal, sehr still und etwas beängstigend an. Am Morgen hatte ich zuhause noch mein Brötchen gemümmelt und jetzt war ich in Reykjavik, um acht Monate lang in Island zu leben. Weit, weit weg von allem, was ich kannte, und allen, die ich kannte.

Sightseeing-Tour durch Reykjavik

Aber davon ließ ich mich nicht unterkriegen! Also schnappte ich mir meine Kamera, meine Winterjacke und mein Handy, auf dem ich den Stadtplan und die Route runter zum Hafen abfotografiert hatte (zuhause eine Karte einzupacken, wäre ja zu einfach gewesen).

Harpa in ReykjavikDann machte mich auf den Weg, Reykjavik wenigstens einen Spaziergang abgestattet zu haben, weil es am nächsten Morgen ja schon weiter in den Norden gehen würde. Da wollte ich Reykjavik doch wenigstens einmal gesehen haben.

Ich kam mir in den kleinen Straßen vor, wie in einem Rosamunde Pilcher-Film, exakt so sieht es hier aus. Das Wetter wiederum war so heroisch, dass ich es folgender Personengruppe empfehlen möchte: Nur die Harten kommen in den Garten! Teilweise hatte ich wirklich gegen den Wind anzukämpfen, gerade unten am Hafen, wo ich mir die gläserne Konferenz- und Konzerthalle Harpa angesehen habe.

Rosamunde Pilcher-ReykjavikDanach bin ich dann noch eine kleine Einkaufsstraße entlang gebummelt, habe mir einen Kakao gekauft, wobei ich den Mann hinterm Tresen kaum verstanden habe, weil ich noch immer Druck auf den Ohren hatte, und habe mich in den Lädchen umgesehen.

An dieser Stelle sei gesagt, dass wenn man gewohnt ist, zum Einkaufen nach Berlin zu fahren, alles irgendwie klein wirkt, aber ich genoss diesen nordischen Charme ganz besonders.

Mit der Hälfte meines Kakaos und meinem ersten Sandwich machte ich es mir zurück in meinem Zimmer auf dem großen Bett gemütlich und sendete ein paar Lebenszeichen nach Hause. Ich ging früh schlafen, weil ich für die Ankunft auf meinem Hof ausgeruht sein wollte. Und damit endete der erste Tag meines Abenteuers so verheißungsvoll, dass ich mehr kaum erwarten konnte.

In meinem nächsten Blogpost erfahrt ihr, was ich alles beim Einführungsworkshop der isländischen Partnerorganisation gelernt habe und, wie es sich auf einer isländischen Farm so lebt. Also »stay tuned«! ;-)

Bis bald,
Eure Stina

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About Stina

Stina

Stina ist 18 Jahre alt, wohnt in Brandenburg und hat dort gerade ihr Abitur bestanden. Nach dem Abistress und der langen Lernphase zieht es sie nach draußen. Dafür reist sie Ende 2016 mit Stepin nach Island, um dort nicht nur frische, kalte Luft zu schnuppern, sondern auch um zu sondieren, wie es danach studien- und berufstechnisch weitergehen soll.


Du interessierst dich auch für das Programm »Farmarbeit in Island«? Hier findest du alle Infos: Farmarbeit Island

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