Sprachen lernen – Learning by doing

Sprachen lernen – Learning by doing

„Hello! My name is Lisa and I am six years old.“ Heutzutage beginnt der Englischunterricht in den meisten Bundesländern schon in der ersten Klasse. Viele Kinder werden bereits im Kindergarten mit Liedern und lustigen Spielchen an die fremde Sprache herangeführt. Wie sinnvoll das Ganze ist, darüber scheiden sich die Geister, aber keine Frage: Eine Fremdsprache oder gar gleich mehrere – und vor allem natürlich Englisch  – zu beherrschen ist wichtig für das spätere Berufsleben und liegt daher voll im Trend. Wer noch nicht so früh an die neue Sprache herangeführt wurde und nun ein bisschen Nachholbedarf hat, für den kann eine Sprachreise eine gute Möglichkeit darstellen, während des Urlaubs ein wenig zu pauken.

Sprachen lernen: Lernen in der GruppeEine Sprachreise bietet euch, wie der Name schon sagt, die perfekte Kombination aus Sprachkurs und Urlaub. Sprachen lernen kann man am besten dort, wo sie gesprochen werden. Selbstverständlich seid ihr dort der Fremdsprache viel intensiver ausgesetzt. Ihr seid 24 Stunden am Tag von Muttersprachlern umgeben und lernt bei eurem Aufenthalt zudem noch die Landsleute und deren Kultur kennen. Aber anders als während eines normalen Urlaubs, werden eure Sprachkenntnisse noch zusätzlich in einem begleitenden Kurs gefördert. Wie intensiv ihr diesen betreiben wollt, bleibt dabei ganz euch überlassen. Meistens gibt es verschiedene Kursarten, aus denen man wählen kann. Den Standardkurs, der um die 15 bis 20 Stunden pro Woche beinhaltet, eignet sich super für Leute, die ihr Wissen ein wenig auf Vordermann bringen wollen, aber trotzdem noch genug Zeit zum Entspannen und zum Urlaub machen haben wollen. Wer beim Sprachen lernen doch eher etwas mehr Wert darauf legt, dass auch ordentlich gepaukt wird, für den eignet sich ein Intensivkurs. Egal für welchen Kurs ihr euch entscheiden solltet, der Vorteil zu einem Kurs in der Heimat ist, dass ihr im Urlaub euer gerade erlerntes Wissen gleich umsetzen könnt.

Sprachen lernen: Studieren im AuslandAuch in Sachen Unterkunft bieten sich euch unterschiedliche Möglichkeiten: Wenn ihr gerne Anschluss an den Alltag der Leute vor Ort habt und vor allem Wert darauf legt, auch außerhalb der Schule noch ein wenig an euren Sprachkenntnissen zu feilen, bietet sich der Aufenthalt in einer Gastfamilie an. Dort seid ihr Rund um die Uhr von Muttersprachlern umgeben und lernt zudem auch das Alltagsleben und die Sitten vor Ort kennen. Steht ihr lieber mit anderen Austauschschülern im Kontakt, besteht die Möglichkeit, in einer WG oder einem Studentenwohnheim zusammen mit anderen Sprachreisenden zu wohnen. Gemäß dem Motto „geteiltes Leid ist halbes Leid“ könnt ihr gemeinsam Lerngruppen gründen und euch gegenseitig beim Sprachen Lernen unterstützen, aber natürlich auch zusammen das fremde Land entdecken. Neben vielen neuen Kontakten zu Leuten aus der ganzen Welt, findet ihr auf diese Weise auch schnell Anschluss in eurer Klasse. Solltet ihr jedoch fernab des Sprachkurses lieber eure Ruhe suchen und den Urlaub entspannt alleine genießen wollen, könnt ihr auch während eurer Reise in einem Hotel, einem Hostel oder gar einem eigenen Apartment leben.

Wenn ihr vielleicht schon im Berufsleben steht, habt ihr  – je nachdem in welchem Bundesland ihr lebt  – eventuell sogar die Möglichkeit, euch eure Sprachreise als Bildungsurlaub anrechnen zu lassen. Seit einem Gesetz von 1976 ist es nämlich so, dass Arbeitnehmer aus den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und dem Saarland unter bestimmten Voraussetzungen für die Teilnahme an einem Sprachkurs im Ausland Bildungsurlaub beantragen können. Pro Kalenderjahr besteht Anspruch auf fünf Arbeitstage Bildungsurlaub. Dieser Anspruch kann sogar auf zwei aufeinanderfolgenden Jahren zu zehn Arbeitstagen zusammengefasst werden. Da die Mindestdauer für die Teilnahme an einem Sprachkurs meist zwei Wochen beträgt, würde es sich empfehlen, dass ihr die zweite Variante wählt und den Urlaubsanspruch aus zwei Jahren zusammenfasst.

Sprachen lernen: Gemeinsam lernenNatürlich ist es auch möglich, ein Auslandssemester oder gar ein ganzes Studium im Ausland zu absolvieren. Bei einem Studium im Ausland können allerdings oft relativ hohe Kosten anfallen, da in manchen Ländern unter Umständen höhere Studiengebühren zu zahlen sind. In solchen Fällen gibt es unterschiedliche Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung, wie beispielsweise das Auslands-Bafög oder verschiedene Stipendien. Solltet ihr euch beispielsweise für ein Bachelor-Studium im Ausland interessieren, lohnt es sich auf alle Fälle, sich vorher ausführlich darüber zu informieren. Oft kann ein Besuch beim Akademischen Auslandsamt der Uni eures Vertrauens ganz hilfreich sein.

Fest steht: Egal für welche Variante ihr euch entscheidet, nirgends lernt ihr eine Sprache leichter und intensiver als in dem Land, in dem sie gesprochen wird. Eine Sprachreise bietet hier eine angenehme Möglichkeit, das Lernen mit einem Urlaub zu verbinden und so etwas Sinnvolles für die Zukunft zu tun, während man dem schnöden Alltag entflieht. Also nix wie los, reist euch schlau!

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