Durch die Welt bummeln – aber sicher und gesund!

Durch die Welt bummeln – aber sicher und gesund!

Die Welt zu erkunden ist ein riesiges Abenteuer. Touren in entfernte Länder und andere Kulturen halten sehr viel Spaß und Action bereit, aber auch einige Gefahren, auf die man vorbereitet sein sollte, wenn man sich ins Ausland begibt. Man hört zwar eher selten von Reisenden, die während ihres Auslandsaufenthalts erkrankt sind oder einen Unfall hatten – dennoch sollte man für den Fall der Fälle gewappnet sein.

Sicherheitsbestimmungen des Auswärtigen Amtes

Bevor man also in ein fremdes Land einreist, sollte man sich als aller erstes einmal darüber informieren, welche Sicherheitsbestimmungen dort überhaupt gelten. Diese reichen von vorgeschriebenen Impfungen und Medikamenten bis hin zu Sicherheitsbestimmungen und Warnungen vor politisch oder religiös motivierten Terroranschlägen. Aktuelle Hinweise kann man auf der Webseite des Auswärtigen Amtes nachlesen. Bestehen bestimmte Sicherheitswarnungen, sollte man sich natürlich auf jeden Fall an die Regeln und Vorschriften halten – gerade wenn man für längere Zeit in diesem Land bleibt.

Kriminalität

Frau mit ihrer Hand an ihrer HandtascheIn Südafrika und lateinamerikanischen Ländern gilt zum Beispiel das ungeschriebene Gesetz, nach 18:00 Uhr, wenn es anfängt zu dämmern, nicht mehr alleine durch die Straßen zu gehen und sich nicht an abgelegenen Orten aufzuhalten. Auch auf das Tragen von Schmuck und anderen Wertgegenständen wie Uhren, Geldbörsen oder Kameras sollte man verzichten, um nicht Opfer eines Überfalls zu werden. Sollte man doch überfallen werden, ist es ratsam, keine Gegenwehr zu leisten und sich einfach ausrauben zu lassen. Es ist zwar sehr ärgerlich, wenn Geld und Pass weg sind, aber trotzdem immer noch besser als verletzt zu werden (oder Schlimmeres).

Gerade zurzeit kommt es in vielen muslimischen Ländern zu Spannungen zwischen den einzelnen Bevölkerungsgruppen. Sperr- und Krisengebiete sollte man ohnehin umgehen, aber auch Demonstrationen und Menschenansammlungen sollten gemieden werden.

Krankheiten und Epidemien

In vielen Ländern ist nicht die Sicherheit auf Reisen das Problem, sondern es sind die Krankheiten und Epidemien, die sich schnell verbreiten und kaum zu bekämpfen sind. Das liegt zum einen an verseuchtem Wasser, an einem Mangel an Medikamenten und ärztlicher Hilfe, an Armut oder an nicht ausreichenden Hygiene- und Umweltbedingungen.

Doch nicht nur durch mit Würmern und Parasiten verseuchtes Wasser kann man sich anstecken, auch Tiere können Krankheitserreger übertragen: Beispielsweise Mücken oder Mosquitos, durch deren Stiche Viren in unseren Blutkreislauf gelangen. In vielen subtropischen Ländern besteht daher auch die Gefahr, sich mit Malaria, Gelbfieber/Hepatitis, der Tollwut oder Cholera anzustecken. Damit das nicht passiert, sollte man sich, bevor man sich in das Land begibt, gegen diese Krankheiten impfen lassen. Dabei muss man gut aufpassen, dass man die Impfung rechtzeitig erhält, da einige Impfungen nicht sofort wirken oder in einem kurzen Abstand mehrmals vorgenommen werden müssen.

Nahaufnahme einer MosquitoIn Kombination zu den Impfungen kann man sich auch zusätzliche Medizin besorgen, denn gegen Malaria kann man sich beispielsweise gar nicht impfen lassen. Für Malaria gibt es verschiedene Tabletten, die man täglich einnehmen muss, manchmal bereits sogar bevor man auf Reisen geht.

Zusätzlich sollte man sich zum Schutz Anti-Mücken-Spray besorgen und lange, helle Kleidung tragen. Nachts und während der Dämmerung sind die Malaria-Mücken am aktivsten. Parfümierte Cremes oder Deodorants locken die Mücken besonders an.

Grundsätzlich gilt, je abenteuerreicher und individueller der Aufenthalt in einem Malaria-Land ist, umso wichtiger ist der Schutz gegen die Mücken. Reist man durch das Land oder schläft nicht in einem Luxushotel, ist es empfehlenswert, ein Mückennetz mitzunehmen, welches man sich nachts über das Bett hängen kann, damit die kleinen Blutsauger einen nicht im Schlaf überraschen.

Gefährliche Pflanzen und Tiere

Es gibt aber auch noch allerhand gefährlichere (und größere) Tiere als Mücken, vor denen du dich in Acht nehmen solltest. Australien gilt beispielsweise mit seinen riesigen Krokodilen, bunten Knallfröschen, winzigen Quallen oder haarigen Spinnen als gefährlichster Kontinent der Welt.

Ein Taipan im UnterholzDas giftigste Tier in Australien ist der Taipan, eine Giftnatter, sie sind aber zum Glück sehr scheu. Die gefährlichste Spinne nennt sich Trichternetzspinne, die sich am liebsten in kalten und feuchten Gegenden aufhält. Aber durch ein Gegengift ist seit dem 17. Jahrhundert niemand mehr an einem Biss gestorben.

Vor allem giftig ist auch der Blaugeringelte Krake, der vor den Küsten Australiens lebt. Ein Biss von seinem Nervengift kann binnen zwei Stunden einen erwachsenen Mann lähmen und töten. Aber keine Sorge: Überall stehen Warnschilder, es gibt Informationszettel und Plakate, die darauf hinweisen, wo sich die gefährlichen Tiere aufhalten und was man im Notfall tun sollte.

Verkehrs- und Sportunfälle

Neben der Welterkundung und dem Kulturaustausch steht bei vielen Reisenden auch ein Surfkurs, Bungee-Jumping, Trekking, Tauchen, Skydiving oder Fallschirmspringen auf dem Programm. Aber nicht nur beim Sport, auch beim Autofahren oder Ähnlichem kann es zu Unfällen kommen. Insbesondere wenn sich in deinem Zielland nicht so sehr an die Verkehrsregeln gehalten wird wie hier in Deutschland ;).

Reiseversicherungen

Selten passieren dabei wirklich schlimme Unfälle – was aber trotzdem viel Sicherheit auf Reisen und schnelle Unterstützung bringt, sind Reiseversicherungen. Bei einem unabhängigen Versicherungsmakler kann man sich im Vorfeld informieren, welche Versicherungen für dich neben einer Auslandskrankenversicherung in Frage kommen, welche man in jedem Fall abschließen sollte. Umfassender Reiseschutz beinhaltet meistens eine Gepäckversicherung, Krankenversicherungen, eine Reise-Unfallversicherung, eine Reise-Haftpflichtversicherung und eine Reise-Notrufversicherung.

Solange du dich im Vorfeld gut informiert, alle nötigen Impfungen, Medikamente und sonstige Utensilien besorgt hast, dich um guten Reiseschutz bemüht und dich im Reiseland an die Vorschriften und Hinweise hältst, sollte aber nichts passieren!

Mehr Infos zu Reiseversicherungen

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