Reisefotografie: Die Kamera immer griffbereit

Reisefotografie: Die Kamera immer griffbereit

Eines der wichtigsten Dinge im Gepäck bei einer Reise ist definitiv eine Kamera, ob Spiegelreflex oder Kompaktkamera spielt dabei keine Rolle, hauptsache man kann die tollen Erlebnisse auf der Reise irgendwie festhalten. Denn was gibt es schöneres als nach einer Reise das Fotoalbum durchzublättern und im Fernweh zu schwelgen? Hier sind ein paar Tipps zur Reisefotografie, damit eure Bilder etwas Besonderes werden:

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Reisefotografie: Welche Ausrüstung brauche ich?

Das kommt natürlich immer auf die Größe des Gepäcks an. Wer nur für ein Wochenende mit Handgepäck reist kann natürlich weniger einpacken als jemand, der eine sechs wöchige Asienreise macht.

Unabdingbar für die Reisefotografie ist in jedem Fall eine Kameratasche zum Schutz des Gerätes. Es kann durchaus sinnvoll sein, ein wasserfestes Modell zu wählen, je nach dem wo die Reise hingeht. Dabei solltet ihr auch darauf achten, dass sich die Tasche bequem tragen lässt, das gilt vor allem wenn ihr eine Spiegelreflexkamera mitnehmt, die bei einem längeren Ausflug schon mal schwer werden kann. Außerdem zu beachten: die Kamera sollte nicht in der prallen Sonne liegen, sondern lieber im Schatten oder unter einem Handtuch. Wenn ihr Fotos am Strand macht, solltet ihr die Kamera in einer verschließbaren Plastiktüte verwahren, um sie vor Sand zu schützen.

Was natürlich auch nicht fehlen darf ist das Akkuladegerät. Für alle, die auf der Reise nicht regelmäßig Zugang zu Strom und Steckdose haben oder einfach auf Nummer sicher gehen wollen, ist ein Ersatzakku hilfreich. Besonders beim Fotografieren mit Blitz oder wenn ihr mit der Kamera auch Videos dreht, geht viel Akkuleistung verloren. Wer länger auf Reisen ist, sollte auch an eine zusätzliche Speicherkarte oder ein Übertragungskabel sowie an einen USB-Stick oder eine Festplatte denken.

Wenn ihr für das Fotoalbum zuhause knipst, sollte diese Ausrüstung reichen. Wer professioneller Fotografieren möchte, kann zusätzlich noch Dinge wie ein Reisestativ, einen externen Blitz sowie weitere Objektive einpacken.

Außerdem: Das Kamerahandbuch eignet sich super als Flugzeuglektüre und hilfreicher Begleiter für alle, die ihre Kamera noch nicht in- und auswendig kennen oder auf der Reise ein paar neue Funktionen ausprobieren möchten.

Tipps und Tricks für besondere Fotos

Alles dabei? Dann kann die Reise und das Fotografieren ja los gehen! Hier noch ein paar Tipps, wie ihr eure Urlaubsfotos aufpeppen könnt:

Vorbereitung ist alles: Wer viele spektakuläre Motive aufnehmen möchte, der wälzt am besten schon zuhause den Reiseführer und sucht sich schöne Stellen aus oder markiert sich auf der Karte gute Aussichtsplätze. Auch im Internet gibt es viele Seiten mit tollen Fotospots, auf denen ihr euch inspirieren lassen könnt.

Lokaltypisches einfangen: Es müssen nicht immer sensationelle Aussichten oder Sehenswürdigkeiten sein, auch kleine, unspektakuläre Motive sind schöne Erinnerungen. Dazu gehören zum Beispiel das lokale Essen, eigentümliche Wohnhäuser oder die Menschen vor Ort (diese solltet ihr allerdings fragen, bevor ihr sie fotografiert).

Schlechtes Wetter ausnutzen: Schlechtes Wetter heißt nicht gleich schlechtes Foto! Auch bei Regen oder trübem Himmel könnt ihr tolle Bilder schießen. Portraits und Detailaufnahmen gelingen sogar besser bei bewölktem Wetter, da so keine Schatten auf dem Gesicht liegen und Objekte gleichmäßig ausgeleuchtet sind. Regennasse Straßen sind durch die Spiegelung perfekt um seinen Fotos ein bisschen Dramatik einzuhauchen.

Bildgestaltung: Um Fotos interessanter zu gestalten ist die Komposition wichtig. Alle Motive mittig zu platzieren macht eure Fotos auf Dauer langweilig und einseitig. Besser ist es, Motiv auch mal im linken oder rechten Drittel des Bildes zu platzieren. Interessant ist es auch, mal die Perspektive zu wechseln, statt nur auf Augenhöhe zu fotografieren. In die Hocke gehen oder beispielsweise von einer Mauer aus zu fotografieren holt oft noch mehr aus den Bildern.

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2 Kommentare

  1. Stefano

    27. Dezember 2014 at 12:46

    Hallo Jessica,
    vielen Dank für die Tipps zur Reisefotografie! Mir fallen da vielleicht noch 2 Dinge ein:
    1. Halte es einfach: Bevor Du den Auslöser drückst, solltest Du Dich vergewissern, dass sich nichts im Bild befindet was auch nicht dort hingehört. Entferne störende Elemente.
    2. Habe immer Deine Kamera dabei: Du weißt nie, wann sich der perfekte Fotomoment offenbart. ;-)
    VG
    Stefano

    Antworten

  2. […] berichten. Im jüngsten Fall finden wir in einem Blogartikel über Reisefotografie Erwähnung. Im Weltneugier-Blog der Organisation Stepin erklärt die Autorin Jessica Eickmann, worauf bei der Reisefotografie zu achten ist. Neben der […]

    Antworten

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