Reiseblog DIY – Wie erstelle ich einen echten Blog?

Reiseblog DIY – Wie erstelle ich einen echten Blog?

Viele von euch, die für einige Zeit ins Ausland gehen, wollen ihre einzigartigen Erfahrungen in irgendeiner Form festhalten und ihre Abenteuer sozusagen »live« teilen. Dank des Internets ist dies auch schon lange kein Neuland mehr: Neben Facebook, Twitter, Instagram oder WhatsApp, sind vor allem Reiseblogs bei jungen Weltentdeckern eine beliebte Option, mit den Lieben daheim in Kontakt zu bleiben und sie auf dem Laufenden zu halten. Doch wie genau erstellt man eigentlich einen Blog? 

Blogs für Leute, wie dich und mich

Sucht ihr nach einer einfachen und kostenlosen Lösung für euren Blog, könnt ihr euch einfach bei wordpress.de, blogger.de oder bei TumblR.com anmelden. Das sind kostenlose Bloghosting-Dienste, bei denen man kein HTML können muss und auch keinen Server benötigt.

Reiseblog: Thekla auf BaliTrotzdem kann man das eigene Design bestimmen, und Fotos, Videos und natürlich auch Blogartikel hochladen. Während man auf blogger.de nur seinen eigenen Blog anschauen kann, ist die Blogging-Plattform TumblR ein bisschen interaktiver und »sozialer«: Man kann nicht nur eigene Blogeinträge verfassen, sondern auch Blogeinträge anderer User anschauen, durchlesen und »rebloggen«.

Außerdem ist es möglich, anderen Bloggern zu folgen oder ihre Beiträge als Favoriten zu markieren. Mit der »Explore«-Funktion könnt ihr auch nach bestimmten Themen und Blogbeiträgen suchen, die euch derzeit interessieren. Vielleicht war ja schon mal jemand zuvor an einem Ort, an den ihr auch reisen möchtet und hat super Tipps für euch… ;)

Blogs für echte Profis

Wenn die ganze Welt an euren Geschichten und Abenteuern teilhaben soll und euch die Leserschaft der kostenlosen Bloghoster nicht genug ist, könnt ihr natürlich auch einen »richtigen Blog« mit eigener URL, Google Ranking und eigenem Konzept kreieren. Um so einen fancy Blog allerdings gekonnt zu gestalten und sich damit von den anderen 140 Mio. Bloggern weltweit abzuheben, sollte man allerdings ein paar Kenntnisse im Webdesign haben. Und nicht nur das: man braucht auch eigenen Webspace inklusive Datenbank, auf dem man den Blog hosten kann.

Reiseblog: Sandra in AustralienDas und eine eigene Domain bekommt man bei verschiedenen Anbietern, wie z.B. Host Europe für ein paar Euro im Monat. Fehlt nur noch eine Weblog-Software, die man installieren muss, um den Webseiten-Inhalt zu organisieren.

Da eignet sich WordPress am besten, denn diese Software ist erstens kostenlos und zweitens die meistgenutzte Software weltweit, was sicher an der Einfachheit der Installation, aber auch an der Bedienung später im Blog liegt.  Bei WordPress kann man nicht nur vorgefertigte Designs zu verschiedenen Themen installieren, sondern auch mit Hilfe von Plug-Ins die Software um einige Funktionen erweitern. Und dann kann es auch endlich losgehen!

Wer ist eure Zielgruppe?

Wollt ihr eine große Leserschaft aufbauen, solltet ihr ein paar Punkte im Vorfeld beachten. Neben dem technischen Aufwand, den wir ja eben schon beschrieben haben, solltet ihr euch außerdem ein gutes Konzept für euren Blog überlegen. Wen möchtet ihr ansprechen? Wie möchtet ihr eure Leser ansprechen und wo soll der Mehrwert eures Blogs liegen, also womit unterscheidet sich euer Blog von den vielen anderen Reiseblogs da draußen im Web? Habt ihr auf all diese Fragen eine zufriedenstellende Antwort gefunden, solltet ihr als nächstes dem Design des Blogs ein paar Überlegungen widmen.

Reiseblog_Bloggen aus SüdafrikaAuch wenn man bei WordPress aus vielen Themes das Schönste auswählen kann, kann man natürlich auch noch sehr viel selbst gestalten, von der Schriftart über Hintergrundgrafiken, bis hin zum Logo und der Webseitennavigation. Auch über den Inhalt des Blogs solltet ihr vorher genau nachdenken: Über welche Themen möchtet ihr berichten? Wie oft möchtet ihr etwas posten? Viele Blogger handhaben das wie  eine klassische Zeitung und erstellen einen Redaktionsplan. Denn der Inhalt ist sozusagen die Seele eines jeden Blogs und genau das, weswegen die Leser immer wiederkehren und jeden Eintrag gespannt verfolgen.

Richtiges Bloggen kann man übrigens auch lernen! Mittlerweile gibt es viele tolle Workshops rund ums Thema, bei denen man nicht nur wichtige Tipps zur richtigen Photobearbeitung und Design bekommt, sondern auch lernt, wie man seine Leserschaft vergrößern kann, welche Rolle Google dabei spielt und wie man einen Blogartikel strukturieren sollte. Da gibt es ganz verschiedene (Online-)Kurse, Fortbildungen, Workshops oder Vorträge, wie z.B. bei der Axel Springer Akademie, der DEPAK oder der Blogst.

Digitale Nomaden

Reiseblog: Phillip in China

Einige wenige Blogger betreiben ihren Reiseblog nicht nur noch zum Spaß, sondern verdienen damit ihr Geld. Diese sogenannten »digitalen Nomaden« nutzen das verdiente Geld dann, um von Ort zu Ort zu reisen, um wieder neuen Stoff für ihren Blog zu sammeln. Das gibt dem Begriff Work & Travel eine ganz neue Bedeutung!

Egal, für welche Art von Blog ihr euch entscheidet, es geht darum, eure Erlebnisse mit der Welt zu teilen und eine Plattform für eure Reise-Begeisterung zu haben. Also lasst eurer Kreativität freien Lauf, postet tolle emotionale Fotos und gestaltet den Blog ganz nach eurer eigenen Persönlichkeit. Dann kommen die Follower von ganz allein.

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3 Kommentare

  1. Anja

    6. September 2016 at 15:38

    Ich bin auch gerade dabei meinen eigenen Reiseblog zu erstellen und habe auch schon die ersten Beiträge geschrieben.
    Dein Artikel ist auf jeden Fall sehr hilfreich für Einsteiger :)

    Antworten

    • Miriam (Stepin)

      Miriam (Stepin)

      6. September 2016 at 16:17

      Hi Anja,

      freut uns, dass wir dir mit unserem Artikel den Einstieg ins »Bloggen« erleichtern konnten! Demnächst kommt auch nochmal ein Update zum Thema. Schau gerne wieder vorbei und lass dich für deinen nächsten Trip inspirieren ;)

      Viele Grüße,
      Miriam vom Weltneugier Redaktions-Team

      Antworten

  2. Sarah

    10. Juni 2016 at 17:06

    Hab mir auch lange überlegt einen Blog für mein Work & Travel Abenteuer aufzusetzen, habe mich dann aber nach langer Suche für eine App entschieden. Journi ist ein Reisetagebuch und begleitet mich seitdem auf jeder Reise und Ausflug. Journiapp.com gibt’s für iOS und Android, es funktioniert offline, erstellt eine schöne Landkarte mit allen Orten die ich besucht habe und hält Freunde und Familie automatisch am Laufenden. Gibt’s nichts zu meckern. Kann sie nur jedem empfehlen.

    Antworten

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