Sebastian in Neuseeland #1: Auf den Spuren des neuseeländischen Fußballs

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Ein spannendes Arbeitsumfeld hat sich Sebastian Holl für sein Auslandspraktikum in Neuseeland ausgesucht: In Auckland absolviert er zurzeit ein Praktikum beim Neuseeländischen Fußballverband! Seine Erfahrungen schildert er in einer Gastartikelserie bei und auf der »Weltneugier«.

Nach einer 36-stündigen Reise, davon 23 Flugstunden, hatte ich es geschafft: Ich war in Auckland! Der erste Eindruck: Ganz schön warm für einen Wintertag. Winterjacke und Pullover konnte ich schnell in meinem Rucksack verstauen und stattdessen die Sonnenstrahlen ausnutzen. Vom Flughafen aus ging es dann direkt zu meiner Gastfamilie, von der ich herzlich begrüßt wurde.

Erkundungstour durch Auckland

Aucklands SkylineDie folgenden fünf Tage standen ganz im Zeichen einer ausgiebigen Stadtbesichtigung. Neben dem Skytower, dem höchsten Gebäude Aucklands, gibt es zahlreiche weitere Orte, von denen man einen unglaublichen Ausblick auf die Skyline erhält. Das Besondere an Auckland: Es ist eine große Metropole umgeben von Meer. Überall sind Segelboote zu sehen in der »City of Sails«.

Die Kulisse habe ich auf der Busfahrt Richtung Stadtzentrum richtig genießen können. Was mich zunächst auch echt überrascht hat ist, wie schnell das Wetter an einem Tag umschlagen kann. Zwar wird es nicht kalt, doch zwischen strömenden Regen und strahlend blauem Himmel liegen manchmal nicht mehr als zehn Minuten. Nirgendwo sonst bekommt man die vier Jahreszeiten an nur einem Tag so zu sehen wie hier. Merke: Man sollte immer mit einem Regenschirm bewaffnet das Haus verlassen, auch wenn’s gar nicht nach Regen aussieht :-).

Kiwi-Fußball: Blick hinter die Kulissen

Dann ging’s auch endlich los mit meinem Praktikum beim Neuseeländischen Fußballverband. Ich hatte mir ein gutes Datum ausgesucht, denn an meinem zweiten Tag stand direkt ein Länderspiel zwischen Neuseeland und Jordanien auf dem Programm. Sicherlich kein Duell zweier Fußballweltmächte, aber trotzdem sehr spannend, alles mal aus der Organisatorenperspektive zu beobachten.

Blick in Aucklands StadionSo durfte ich zum Beispiel beim offiziellen FIFA-Abschlussmeeting zwischen Schiedsrichtern, Team-Managern und Organisatoren teilnehmen. Zwar fehlten die großen Namen des Fußballs, doch Oliver Bierhoff und Co. machen auch nichts anderes als das, was ich mitmachen durfte. Generell ist es cool, so nah am Sport zu arbeiten.

Das Stadion ist gute zehn Meter entfernt, man trifft den Nationaltrainer im Büro und ganz nebenbei hat die Frauen-Nationalmannschaft ihr Trainingslager hier aufgeschlagen, bevor es am Sonntag auf Länderspielreise nach Australien und Asien geht. Allerdings sieht man auch, wie viel Arbeit hinter den Kulissen anfällt. Beispielsweise muss man noch gute zwei Stunden aufräumen und abbauen, wenn nach dem Spiel jeder nach Hause geht. Aber das ist es auf jeden Fall wert. Soviel fürs Erste… die Sonne scheint und ich gehe jetzt an den Strand!

Cheers :-)
Sebastian

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