Magali in Irland #4: Dublin oder Paris? – Gar nicht so einfach

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Unser Autor Gerd Dreßen besuchte die Stepin-Teilnehmerin Magali Wagner in Dublin, Irland. Magali machte dort ein Auslandspraktikum bei einem Radiosender und Gerd hatte die Möglichkeit ihr ein wenig über die Schulter zu schauen.

Durch ihre Monate in Paris und Dublin kann Magali schon einige Vergleiche ziehen. Das Leben in Frankreich und Irland lassen die junge Deutsche auch ihre Heimat aus einem neuen Blickwinkel betrachten.

Deutsche, Irin, Französin? – Ich bin Europäerin!

Wie eine waschechte Rheinländerin startet Magali in den Vergleich der Nationalitäten: »Es gibt solche und solche.« Ok, Magali, das war jetzt sehr diplomatisch. Welche also hast du kennengelernt? Die Iren findet die junge Deutsche sehr offen: »Da wird man eher von den Leuten angesprochen.«

Magali in einer Kneipe mit ihren FreundenDie Franzosen hingegen hat Magali als eher verschlossen kennengelernt: »Aber wenn man sich ein wenig bemüht, dann geht das mit ihnen auch.« Grundsätzlich hat sie die Erfahrung gemacht, dass sich die Kontakte besonders stark zu den anderen Praktikanten aus anderen Ländern entwickeln. Da entsteht ein Gefühl, zu einer internationalen Community dazuzugehören.

Kulinarische Vorteile hier und da

Bei der Küche haben die Franzosen ganz klar die Nase weit vorn. Kein Wunder auch, denn Fish & Chips sind nun mal nicht jedermanns Sache. Und auch Wein – ob weiß oder rot – zieht Magali dem schwarzen Guinness vor: »Das schmeckt für mich wie eine Mischung aus Bier, Kaffee, Cola und Wasser.« Jetzt aber zur Ehrenrettung von Irlands Nationalgetränk, das in Dublin gebraut wird: Ich trinke normalerweise kein Guinness, denn als eingefleischtem Kölsch-Genießer ist es mir einfach zu herb.

Magali in einer Kneipe mit ihren FreundenABER: Die irischen Freunde haben mich überzeugt. Guinness schmeckt nur in Irland wirklich gut. Warum? Das hängt mit reduzieren und mit Wasser verlängern vor und nach dem Export zusammen. Wer trotz allem kein Guinness mag, auf den wartet das zweite Nationalgetränk: Cider, bei uns als Äppelwoi bekannt. Und zur Not gibts auch noch Whiskey.

Aber wenden wir uns wieder den ernsteren Seiten des Ländervergleichs zu. Magali hat sowohl in Paris aus auch in Dublin die Armut in den Metropolen mit eigenen Augen gesehen: »In Paris habe ich Bettler, Obdachlosen und Immigranten ohne Ende gesehen. In Dublin viele verrohte Jugendliche und 16-jährige Mädchen mit Kinderwagen und einem zweiten dicken Bauch.« Hier in Dublin haben ihrer Meinung nach die familiären Bindungen gelitten: »Es gibt viele verwahrloste Kinder, die dich anpöbeln.«

Magalis Fazit

Magali in Irland»Nach Paris kommst du mit Erwartungen. Da stehen und stimmen die Kulissen. Aber irgendwie bist du dann doch nur noch in der Metro drin. Paris ist einfach eng und hektisch.« Und Dublin? Ach ja, wissen wir ja schon von der Bonnerin: »Entspannt, easy going. Keine Provinz und keine Weltstadt.« Ein bisschen wie Bonn eben ;-)

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