Magali in Irland #3: Was an einem Auslandspraktikum so fasziniert

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Unser Autor Gerd Dreßen besuchte die Stepin-Teilnehmerin Magali Wagner in Dublin, Irland. Magali machte dort ein Auslandspraktikum bei einem Radiosender und Gerd hatte die Möglichkeit ihr ein wenig über die Schulter zu schauen.

Magali vor einem Mikrofon im StudioIrland ist wie geschaffen für alle, die ihre Englischkenntnisse auf Vordermann bringen wollen. Und wenn sich dieses Vorhaben mit einem Praktikum verbinden lässt, umso besser. Magali hat sogar eine kleine Praktikum-Tour durch Europa gemacht: Zuerst arbeitete sie für ein internationales Tourismus-Portal in Paris und anschließend beim Sunshine Radio in Bray bei Dublin.

Praktikum im Ausland? Gute Gründe sprechen dafür!

Mit ihr beim Sender waren noch drei Jungs. Und alle hatten gute Gründe, für ein Praktikum das Heimatland zu verlassen. Domingo Buleto Delgado zum Beispiel stammt aus Andalusien. In der Heimat studiert er Tontechnik. Der 30-jährige Spanier: »Es ist eine gute Erfahrung, in einem fremden Land klarkommen zu müssen. Und natürlich habe ich mein Englisch stark verbessert.«

Magali mit ihren Kollegen beim RadioOk, als angehendem Toningenieur hat ihm die Arbeit nicht so viel gebracht, weil die technischen Ansprüche im Tagesgeschäft lange nicht so hoch sind wie bei einer komplexen CD-Einspielung. Aber die Zeit in Dublin möchte er nicht missen: »Du entwickelst dich in dieser Zeit menschlich weiter.« Kein Wunder, er teilt sich das Zuhause mit Studenten aus Saudi-Arabien.

Und oft gibt es Stipendien

Alle sind sie davon überzeugt, dass sich so ein Praktikum fern der Heimat äußerst gut im Lebenslauf macht. Denn nicht selten machen einige Monate Erfahrung den Unterschied zu potentiellen Mitbewerbern aus und alle drei Jungs haben Stipendien aus europäischen Förderprogrammen. Domingo aus dem europäischen Erasmus-Programm, ebenso Pedro Bataller aus Valencia. Nuno Rua aus Portugal hingegen erhält seinen Aufenthalt in Teilen aus dem Leonardo-da-Vinci-Programm der EU gesponsert. Magali hat das Praktikum gemacht, um ihre Berufsvorstellungen zu konkretisieren und ihre Sprachkenntnisse zu vervollkommnen.

Magali und Gerd im GesprächAber es gibt da auch bei ihr ein paar andere Dinge, die vielleicht noch wichtiger sind: »Du lernst dich selbst ganz neu kennen, wenn du auf einmal ganz auf dich alleine gestellt bist. Du entwickelst dich weiter, wirst mit Sicherheit erwachsener. Ich sag‘ dir, wenn du deine Wohnung in Paris für dich gefunden hast, dann weißt du, dass du das überall schaffen kannst.«

Aller Anfang ist schwer, doch es lohnt sich letztendlich

Magali fand den Anfang ihrer Praktikumszeit ganz schön besch… Kein Wunder, denn sie war das erste Mal alleine von zu Hause weg. Heute sagt sie:

Magali im Radiostudio»Es war das Beste, was ich machen konnte. Und ich fühle mich richtig wohl mit mir.« Sie hat tolle Freunde kennengelernt. Das sind Freundschaften, die halten werden. Da ist sie sich sicher. Und sie weiß jetzt, was sie studieren will: Vergleichende Literatur-wissenschaft: »Da geht es um Sprachen, Kultur, Theater, Kunst – also alles, was mich interessiert.«

Magali freut sich jetzt nach dem Jahr richtig aufs Studium. »Ich hab‘ jetzt Abstand zur Schule. Ich wollte nach dem Abi einfach mal was ganz anderes machen. Hab‘ ich getan. Und während die ersten bereits die Studiengänge wechseln oder sogar vom Studium die Nase bereits voll haben, hab‘ ich jetzt richtig Bock auf‘s Studieren.«

Magali mit ihren Freunden in DublinMagali und ich sitzen in einem gemütlichen Pub bei Tee und Cider und erzählen. »Ich habe mich hier in Dublin frei wie ein Vogel gefühlt. Richtig glücklich. Denn Dublin ist echt easy going, komplett entspannt. Dublin ist keine Weltstadt, aber eben auch nicht Provinz. Ein bisschen wie meine Heimatstadt Bonn eben.«

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