Magali in Irland #1: Gerd Dreßen besucht Magali in Dublin

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Nachdem unser Autor Gerd Dreßen in seinem letzten Reisebericht über Churchill in Kanada geschrieben hat, geht es ab heute auf Europas grüne Insel. Genauer gesagt, nach Dublin in Irland. Gerd besuchte dort die Stepin-Teilnehmerin Magali Wagner, die vor Ort ein Auslandspraktikum bei einem Radiosender machte. Aber lassen wir unseren Gastautoren am besten selbst über seine Reise zu Wort kommen…

Da, wo die Wiesen grüner sind als anderswo und das Guinness einfach am besten schmeckt,  habe ich mit meinem Lieblings-Fotografen Bernhard Moll vor einigen Wochen »Steppi« Magali Wagner besucht. Sie machte ein Auslandspraktikum in Irland bei »Sunshine Radio«, einem der angesagten privaten Stationen in der Region, in Bray (nahe Dublin).

Gerd und Magali vor einer irländischen KüsteDieser Blog soll Lust machen auf Irland, seine traumhafte Landschaft, seine lebenswerte Hauptstadt und die vielen liebenswerten Leute, die wir dort kennengelernt haben. Naja, und als Vater von zwei äußerst weltneugierigen Töchtern will ich natürlich auch Euch neugierig auf die Welt machen ;-).

Bis Irland kommen wir eigentlich nie. Denn meistens bleiben wir doch in London hängen oder wagen uns hinauf in den Norden nach Schottland. Und wenn wir dann doch mal mit Air Lingus bis dahin gelangen, fliegen wir sofort weiter über den großen Teich nach Kanada oder USA. Irland als Zwischenstopp. Dabei ist Irland auf jeden Fall eine Reise wert.

Help! – Die fahren hier ja alle links

Wegen der Landschaften, der Städte, der Kultur, der Menschen – nicht aber wegen des Straßenverkehrs. Denn die Iren – ansonsten dem britischen Empire eher äußerst reserviert gegenüberstehend (sarkastisches Zitat eines irischen Kabarettisten: »Was sind schon 800 Jahre Unterdrückung unter Freunden?!«) – haben sich in Sachen Straßenverkehr den wenig geliebten Nachbarn angepasst.

Gerd im AutoDie Frage, wer denn nun den Leihwagen unter den beschriebenen erschwerten Bedingungen in den kommenden Tagen durch den dichten Verkehr der grünen Insel bugsieren sollte, wurde zwischen Bernhard und mir beim Warten in der Schlange vor dem Rent-a-car-Counter entschieden. Bernhard: »Ich fahre hier nicht!«

Diese Entschiedenheit in der Stimme – mit einer Nuance Respekt und Angst vor dem, was denn da automobilistisch auf uns wartete – ließ keinen Widerspruch zu.

Wie soll man das nur überleben?

Also alles rein in den Kleinwagen, mitgebrachtes Navi angeworfen – und los ging’s Richtung Innenstadt und Hotel mit mir am Steuer. Und wie ist das so als permanenter Falschfahrer? OK, alles andere als entspannend, schon eher nervenaufreibend. Nach den ersten Kilometern dann (Ja, die Iren haben nicht nur den Euro, sondern auch das metrische System. Da hätten die das mit dem Verkehr doch auch gleich umstellen können. Vertane Chance.) tritt Gewöhnung ein: Solange einer auf der falschen Seite vorausfährt, fahre ich einfach mal hinterher.

Gerd im AutoDann der erste Kreisverkehr – die Iren lieben Roundabouts. Hilfe, das geht hier falsch herum! Nichts wie an der nächsten Ausfahrt raus! Die Steigerung: Wir nähern uns der Innenstadt. Ok, es fährt immer jemand voraus. ABER: Es sind zu viele da. Fühlt sich an wie ein Ameisenhaufen auf Ecstasy. Nächste Stufe der Fahrtauglichkeit fern der Heimat: der Flow-Effekt.

Hallo Leute, ich habe alles im Griff, die Sonne scheint, wir hören passend dazu »Sunshine Radio«, sind auf dem Weg zum Sender, treffen gleich Magali… und vorher noch kurz bei Tempo 70 diese blöde Bordsteinkante.

ReifenwechselEs rumst und poltert, unser kleines Auto macht eine Freudenhüpfer, mir rutscht das Herz in die Hose, Bernhard auf Beifahrersitz ist augenblicklich hellwach – und der vordere linke Reifen war die längste Zeit »under pressure«.

Auf der Felge suchen wir uns ein ruhiges Plätzchen. Ich finde, ich habe für heute genug geleistet. Und Bernhard bringt den Wagenheber an den Start. Ausgerüstet mit einem Notlaufrad zockeln wir zur nächsten Vertragswerkstatt und von dort unverrichteter Dinge zurück zur Autoleihstation am Airport.

Gerd im Glück: Eine freundliche Dame hilft ohne zu viel zu fragen (von wegen da lag ein dicker Stein – cobblestone – blöd auf der Straße rum und so). Wir bekommen ein neues Auto und fahren zu Magali beim »Sunshine Radio« in Bray.

Ankunft bei Magali im »Sunshine Radio« in Bray

Gerd und Magali im RadiosenderGroße Freude allerorten, dass wir gesund den Weg zum Sender gefunden haben. Cup of coffee? – Thanx! – Die gute Laune der Rundfunker steckt an. Wirklich, da ist im wahrsten Sinne des Wortes ja auch Musik drin. So eine Station mit all den Studios ist schon eine coole Location, die antörnt. Wie war das noch? »Gooood Niigghht, Dubliiiin!!!!!«

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