Paul in Australien #3: Ups and Downs

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Paul reist auf seinem Work & Travel Abenteuer weiter durch Australien und sieht das Land endlich so wie er es sich vorgestellt hat – endlose weiße Strände, Wellen und Surfer-Lifestyle. Mit der Jobsuche läuft es leider gerade nicht so rund, dafür erlebt Paul allerdings viele unvergessliche kleine Momente, die jede Frustration wieder wett machen.

Endlich am Meer!

Wir stiegen in Mooloolaba aus dem Bus und hatten mal wieder einen der anstrengenden Märsche mit unseren Gepäck-Bergen vor uns, von denen noch viele weitere folgen sollten. »Nur das Nötigste« und »leichtes Gepäck« klingt zwar einleuchtend, aber die Umsetzung war dann doch schwieriger als gedacht. Naja, irgendwann hatten wir es geschafft und kamen am Hostel an, welches zwar etwas ranzig und nicht ganz Kakerlaken-frei war, dafür aber einen Pool, Billard und vor allem einen kostenlosen Surfboard-Verleih zu bieten hatte.

Die ersten Surf-Versuche

Ein Spaziergang am StrandDen nutzte ich auch direkt und ging mit Board unterm Arm durch die schöne Kleinstadt zu meinem ersten Strand in Australien – und was soll ich sagen: Toll! Rückblickend war das bei Weitem noch nicht einmal der schönste Strand, aber trotzdem war ich endlich an einem Ort angekommen den ich immer in Gedanken hatte, wenn ich mir Australien vorgestellt habe – türkisblaues Wasser, heller Sandstrand, Surfer-Lifestyle, Wellen und Sonne. Dazu kamen dann noch meine ersten verzweifelten Versuche eine Welle zu erwischen und mich auf das Surfboard zu stellen. Nach einer Weile klappte es allerdings sogar überraschend gut!

Paul lliegt am Strand auf seinem SurfbrettAuch die nächsten Tage vergingen wie im Flug, weil wir immer etwas zu tun hatten. Ob Standup-Paddleboarden auf dem Fluss vorbei an schicken Traumhäusern, Wakeboarden im nahen Wasserpark, oder unsere erste (netterweise gratis) Surfstunde an einem Strand mit riesigen Wellen – ich könnte mich dran gewöhnen! Hier merkte man auch zum ersten Mal die unfassbare Kraft des Meeres, und wie erschreckend anstrengend es werden konnte gegen die Strömung zu paddeln.

Auch die sogenannten Eumundi-Markets ließen wir nicht aus, den ich nur weiterempfehlen kann. Der eher alternative Markt hatte von allem etwas und wir schlenderten stundenlang zwischen den Ständen umher, bis ich mir kurzerhand ein riesiges ledergebundenes Tagebuch kaufte, was mich tatsächlich bis ans Ende der Reise begleiten sollte.

Wiedersehen und neue Bekanntschaften

Paul mit ein paar FreundenNach einem weiteren entspannten Tag trafen wir uns mit Jessica und Kazaf, die wir ja schon von der Erdbeerfarm kannten, zum Grillen am Strand. Irgendwann kam ein anderer Backpacker vorbei und fragte uns ob man die Grillplätze (die es übrigens an der Ostküste überall gibt, und die wundersamerweise auch immer sauber sind) einfach so benutzen könnte. Wenig später saß er Burger essend und Wein trinkend mit uns am Tisch, wir tauschten Erfahrungen aus und bis zum Ende des Abends hatten wir ihm einen Job auf unserer alten Farm besorgt. So schnell kann es gehen. Und wieder merkt man, solange man einfach nett und offen ist, ergibt sich einfach immer irgendwas, man muss nur spontan sein!

Erneut auf Jobsuche

Nach all den erlebnisreichen Tagen am Strand, Gitarrenliedern und Grillen wurde es Zeit für uns mal wieder in den Ernst des Lebens zurückzukehren und uns einen neuen Job zu suchen. Voller Tatendrang und Motivation machten wir uns also auf den Weg und klapperten sämtliche Läden, Restaurants und Cafés ab, um unsere Lebensläufe zu verteilen. Das Ergebnis war leider ziemlich enttäuschend und man hatte in den meisten Fällen das Gefühl, dass diese, kaum das wir den Laden wieder verlassen hatten, im Müll landeten.

Paul macht einen Handstand am StrandTrotzdem hieß es weiter lächeln und ab in den nächsten Laden. Wir merkten auch schnell, dass wir für die meisten Ladenbesitzer nicht mehr in Frage kamen, weil wir nur für etwa einen Monat Arbeit suchten und nicht die nächsten 6-12 Monate bleiben wollten. Wir versuchten uns von diesem kleinen Rückschlag nicht unterkriegen zu lassen und fuhren weiter nach Noosa, der nächsten Stadt im Norden.

Immer noch auf Jobsuche in Noosa

Bereits in der ersten Nacht stellte sich schnell heraus, dass wir in einem Partyhostel gelandet waren und die Nacht gestaltete sich dementsprechend kurz. Nach einem kleinen Überraschungsskypen zum Geburtstag einer Freundin Zuhause mitten in der Nacht kam der erste kotzende Betrunkene ins Zimmer und ich war froh, dass ich meine Kopfhörer hatte, um die Musik aufzudrehen und doch noch etwas zu schlafen. Das tat ich dann auch, sogar so gut, dass ich den Feueralarm von unserem kaputten Feuermelder verpennte der mich schon tagsüber aus der Dusche gejagt hatte.

Müde und unmotiviert trennten wir uns dann morgens wieder um in verschiedenen Ecken der Stadt Lebensläufe zu verteilen und diesmal hatte Nora sogar Glück und bekam einen Job in einem Café. Nur Lisa und ich waren noch nicht weiter.

Sonnenunetrgang am StrandUm auf andere Gedanken zu kommen liefen wir dann abends noch den Coastal-Walk, einen Wanderweg entlang der Klippen zum Meer bis hin zu einem einsamen Traumstrand. Auf dem Rückweg wurden wir sogar mit einem wunderschönen Sonnenuntergang und einem der besten Sternenhimmel aller Zeiten belohnt. Es sind eben einfach die kleinen Dinge die einen den Stress des Alltags vergessen lassen und einem verdeutlichen,warum man eigentlich hier ist!

Ups and Downs

Wie schon zuvor wechselten die nächsten Tage zwischen Frustration über die erfolglose Jobsuche und schönen Momenten, wenn wir neue Freunde kennen lernten. Darunter auch Tobias, Simon und Marcel, natürlich alle aus Deutschland, wie erstaunlicherweise ein Großteil der Reisenden.

Handstand am StrandWährend tagsüber weiterhin Bewerbungen verteilt und abgeschickt wurden, verbrachten wir die Abende immer gemeinsam am Strand oder im Hostel, tranken Goon und kochten oder erkundeten zusammen die Gegend. Auch meine Whitecard (eine Art Online-Sicherheitseinweisung um auf Baustellen arbeiten zu dürfen) habe ich in dieser Zeit gemacht. Man muss auch sagen, all den Stress und die Sorgen wegen der Arbeit machten die vielen witzigen gemeinsamen Abende mehr als wett!

Abschied

Irgendwann war es dann aber soweit und auch Lisa hatte einen Job gefunden, in einer nahegelegenen Stadt und auch für mich wurde es Zeit weiter zu ziehen. Ich entschied mich für einen Schritt zurück um es auf Baustellen in Brisbane zu versuchen und verabschiedete mich von allen – ab jetzt geht es wohl wieder alleine weiter. Etwas mulmig fühlte ich mich ehrlich gesagt schon, schließlich hatte ich fast von Anfang an Nora und Lisa dabei und jetzt musste ich plötzlich wieder neue Bekanntschaften schließen. Aber man muss manchmal auch einfach aus seiner Komfortzone rauskommen und ich sollte nicht enttäuscht werden…

Mehr dazu beim nächsten Mal!

Euer Paul

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About Paul

Paul

Der 19-jährige Paul aus Dortmund hat endlich sein Abi in der Tasche und macht sich auf ins Work and Travel Abenteuer nach Australien. Ein großer Schritt das Hotel Mama hinter sich zu lassen, aber er ist fest entschlossen es zu schaffen: ein Jahr auf eigenen Füssen stehen, richtig arbeiten, selbständig sein und natürlich reisen.


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