Paul in Australien #1: Mein Work & Travel Start

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Mit Abi in der Tasche kann es für Paul in Australien endlich losgehen: bei Work and Travel am anderen Ende der Welt das erste eigene Geld verdienen, selbstständig sein und natürlich reisen. Wie sind seine ersten Tage in Brisbane gelaufen und wie ergattert man jetzt den ersten Job?

Es war soweit! Ich hatte endlich mein Abi in der Tasche und konnte noch eine Weile die Sorglosigkeit im Hotel Mama genießen, bevor ich mich auf der anderen Seite der Welt ins Abenteuer stürzte. Warum? Es gab jede Menge Gründe und trotzdem, je näher der Abflugtermin rückte desto mulmiger wurde mir. Aber ich war fest entschlossen es zu schaffen: ein Jahr auf eigenen Füssen stehen, zum ersten Mal richtig arbeiten und eigenes Geld verdienen, selbständig sein und natürlich reisen.

Letzte Vorbereitungen zuhause

2 Rucksäcke fertig gepacktNachdem die letzten organisatorischen Sachen wie Impfungen und eine Reiseversicherung geklärt waren vergingen die Tage wie im Flug und man verabschiedete sich immer öfter mit den Worten »Dann bis in einem Jahr!«, während der Klamottenstapel in meinem Zimmer immer grösser wurde, bis ich mir last minute doch noch einen größeren Rucksack kaufte. Irgendwann hatte ich dann tatsächlich gepackt, alle Dokumente mehrmals ausgedruckt und in der Dropbox gespeichert (was ich jedem Empfehlen würde), ich hatte das letzte Mal Training und den letzten gemeinsamen Abend mit meinen Freunden.

Erste Eindrücke vom anderen Ende der Welt

Dann, nach einem wirklich schweren Abschied von Familie und Freunden und einem vieeel zu langen Flug trat ich schwer bepackt aus dem Flughafen in Brisbane und war in Australien angekommen. Ich wurde zum Hotel gefahren und saß kurz etwas verloren herum, ganz allein im fremden Land während die Freunde zu Hause noch schliefen.

Skyline von Brisbane hinter leuchtendem »Brisbane«-SchriftzugDann entschloss ich mich in die Stadt zu gehen und alles zu erkunden. Ohne irgendeinen Plan schlenderte ich einfach durch die Gegend und fand, dass man selbst in der Innenstadt merkte, dass man nicht mehr in Deutschland war: die Luft und generell alles war irgendwie anders, dazu exotische Vögel, die die Tauben von zu Hause ersetzen. Aber auch die Atmosphäre war irgendwie anders, jeder lächelte einen an und fragte wie es einem ging, und man fühlte sich direkt ein bisschen willkommen.

Ich ließ eine Weile alles auf mich wirken dann ging ich zurück für meine erste Nacht im Hostel. Am nächsten Tag wachte ich früh auf und machte mich auf den Weg zur Infoveranstaltung von Stepin. Nachdem Infoteil und alles was Bankkonto und Steuernummer und so weiter anging geklärt war fühlte ich mich schon mal ein wenig sicherer und ging direkt motiviert an den PCs im Büro auf Jobsuche, wobei ich Lisa und Nora kennenlernte, mit denen ich die nächsten Monate zusammen erleben sollte, auch wenn ich das zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste

Mit neuen Freunden bei der InfoveranstaltungDie nächsten Tage verbrachten wir dann zusammen im selben Hostel, lernten dabei immer mehr Leute kennen mit denen die Clubs der Stadt erkundeten und probierten zum ersten Mal Goon: Billigwein und der wohl einzige bezahlbare Alkohol, leider mit Kater Garantie. Hierbei fiel aber wieder einmal auf wie offen jeder war. Man konnte sich immer einfach irgendwo dazu setzen und mit den Leuten reden, auch wenn man besonders am Anfang sich oft noch etwas überwinden musste um einfach so auf fremde Leute zuzugehen, aber mich was sowas angeht weiter zu entwickeln war schließlich einer der Gründe hierher zu kommen.

Planänderung

Nachdem die Jobsuche leider nach wie vor erfolglos blieb, und wir langsam etwas Angst bekamen (es sollte doch angeblich so einfach sein hier Jobs zu finden) entschlossen wir uns einfach auf gut Glück mit dem Greyhound Bus nach Norden zu fahren und unterwegs weiter nach Jobs zu gucken, da wir es auch alle kaum erwarten konnten aus der Großstadt raus zu kommen und Australien weiter zu erkunden. Somit verschob ich auch die schwierige Entscheidung ob ich ein Auto kaufen sollte erstmal auf später.

Paul mit zwei Freundinnen und Erdbeerfarmbesitzer Sam Wir verabschiedeten uns also von den Leuten im Hostel und fuhren los zum Australia Zoo in einer kleinen Stadt etwas nördlich, in der ist auch nur ein Hostel gab. Kaum angekommen fanden wir genau dieses nicht, wobei auch niemand den wir fragten je etwas von einem Hostel in der Nähe gehört hatte. Leicht verunsichert liefen wir einfach mal los bis irgendwann jemand anhielt und anbot uns mitzunehmen, wir stimmten erleichtert zu, fuhren zu der Adresse und fanden heraus weshalb niemand dass Hostel kannte… es war nicht wirklich eins. Sondern viel mehr einfach ein Farmer (namens Sam) der einige freie Betten hatte und Backpacker bei sich wohnen ließ. Wir lernten die anderen kennen, dann unterhielten wir uns mit ihm während er netterweise für uns kochte und waren bald beim Thema Jobsuche angelangt. Doch auch hier gab es dann eine Überraschung: Sam schnappte sich nämlich kurzerhand das Telefon und verschwand kurz, als er wiederkam hatte er uns allen einen Job auf einer Erdbeerfarm in der Nähe besorgt, so schnell kann es gehen. Start war morgen um 6 Uhr, wir bedankten uns also tausendfach und gingen direkt schlafen um fit für unseren ersten Arbeitstag in Australien zu sein.

Erstes Fazit

Wenn ich 1 bisher gelernt habe, dann wie schnell man hier Leute kennen lernt und vor allem wie schnell sich Pläne hier ändern können, ganz egal wie vorbereitet man ist… und das es manchmal das Beste ist einfach alles auf sich zukommen zu lassen. »No worries«, der Rest wird schon!

Euer Paul

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About Paul

Paul

Der 19-jährige Paul aus Dortmund hat endlich sein Abi in der Tasche und macht sich auf ins Work and Travel Abenteuer nach Australien. Ein großer Schritt das Hotel Mama hinter sich zu lassen, aber er ist fest entschlossen es zu schaffen: ein Jahr auf eigenen Füssen stehen, richtig arbeiten, selbständig sein und natürlich reisen.


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