Sebastian in Neuseeland #3: Muriwai Beach, Rotorua & mehr!

Sebastian in Neuseeland #3: Muriwai Beach, Rotorua & mehr!

Rucksack aufschnallen und los! Unser Gastautor Sebastian hat die Gunst der Stunde genutzt, um die schönsten Ecken Neuseelands zu erkunden. Auf seiner Reise machte er Halt in einem angesagten Surfer-Hotspot an der Westküste und besuchte im Anschluss die Stadt Rotorua, auch bekannt als „Kurort der Südsee“. Gearbeitet wurde natürlich auch noch. Schließlich will sich die neuseeländische Fußballnationalmannschaft für die WM qualifizieren. Was das für unseren Praktikanten bedeutet…? Mehr in dem Bericht vom Gastautor Sebastian Holl. Murawai Beach - The Surfers SpotNach mittlerweile sieben Wochen bin ich endlich ein bisschen gereist und habe mehr gesehen als die Innenstadt Aucklands. Dank des schönen Wetters an den letzten Wochenenden hatte ich die Gelegenheit, die etwas größeren Strände in der Umgebung anzuschauen. Einer davon ist der an der Westküste gelegene Muriwai Beach. Der Strand zählt zu den schönsten in Neuseeland und gilt vor allem unter Surfern als beliebter Hotspot.  Obwohl die beiden Küsten nur 40 Kilometer voneinander entfernt sind, gibt es riesige Unterschiede. Im Westen hat der Sand eine schwarze Farbe. Der Seegang ist hier um einiges rauer, wodurch sich viele hohe Wellen auftürmen. Gerade deswegen trifft man den Großteil der Surfer an der Westküste.  Die milden Temperaturen lassen dies auch im Winter zu. Die Strände wirken in Neuseeland anders als in Europa. Trotz der winterlichen Jahreszeit sieht man überall grüne Baume und blühende Pflanzen, die den Eindruck erwecken als befände man sich in einem tropischen Regenwald Südamerikas.

Murawai Beach NeuseelandWeiterer Stopp meiner Reise: Rotorua. Sicherlich eine der einzigartigsten Städte der Welt. Bekannt ist Rotorua wegen seiner geothermischen Gewässer. Ob in für Touristen angelegten Parks oder mitten in der Stadt – überall steigen Dampfwolken aus der Erde Richtung Himmel auf. Außerdem gibt es zahlreiche Geysire und brodelnde Schlammlöcher zu bestaunen. Die natürlichen „Hot Water Pools” sind allerdings nicht ungefährlich. Sie können eine Temperatur von bis zu 280 Grad Celsius erreichen und sind voller Schwefel. Besonders faszinierend sind auch die unterschiedlichen Farben, die die Pools durch die ganzen Chemikalien bekommen. Die Maori, die Ureinwohner Neuseelands, wohnen heute noch inmitten dieser geothermischen Wunder. Wie zum Beispiel in dem Dorf Whakarewarewa, wo sie mit der aus der Erde steigenden Hitze das Wasser erhitzen, um es danach zum Kochen oder Baden zu nutzen. Gut zu wissen übrigens: Das Schwefelwasser enthält viele gute Mineralien, die Wunden schnell heilen lassen.

Rotorua: Geothermische Quellen geben einen Einblick ins innere unserer Erde!Rotorua hat aber ein großes, nicht zu unterschätzendes Manko. Ich wurde vorgewarnt, aber hatte es mir nicht so schlimm vorgestellt. Denn durch den Schwefel riecht es überall unglaublich ekelhaft nach faulen Eiern.

Rotorua: Heiße Quellen überall!Die Stadt bietet neben den geothermischen Gewässern auch viele andere Aktivitäten. Beispielsweise erhält man durch eine Gondelfahrt hinauf auf einen Berg einen super Ausblick über die Stadt und den See Lake Rotorua. Anschließend kann man mit einem kleinen, unmotorisierten Auto vorgefertigte Waldwege hinunterfahren. Zwar alles nicht ganz billig, aber besonders aufgrund der hohen Geschwindigkeit sehr, sehr cool.

Rotorua: Mit der Gondel oder dem Sessellift gehts auf den Berg!Mein Auslandspraktikum läuft weiterhin sehr gut. Je länger ich dort bin, desto besser wird auch der Aufgabenbereich. Mittlerweile bin ich voll in verschiedene Turnierorganisationen involviert. Im November steht u.a. das WM-Playoffspiel gegen den vierten der Nord- und Mittelamerika-Qualifikation an. Die Planungen laufen schon auf Hochtouren. Nach dem Erfolg vor vier Jahren sind hier alle optimistisch, dass Neuseeland das Playoff gewinnt und sich dadurch zum dritten Mal für eine WM qualifiziert. Schade allerdings, dass ich dann nicht mehr hier sein werde. Das wird nicht nur ein Riesenevent, man würde auch alle Nationalspieler treffen. Mal schauen, wer der glückliche Praktikant ist, der das dann im November erleben darf!

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