Miriam in Neuseeland #7: Von Wasserfällen, Surfstränden und Freundschaft

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High School-Stipendiatin Miriam aus Königswinter ist nun seit etwa 2 Monaten in Neuseeland. Die Zeit ihres Schüleraustausches vergeht wie im Flug, doch mit zahlreichen Ausflügen gibt sie ihr Bestes, das »Land der langen, weißen Wolke« in der Zeit, die sie zur Verfügung hat, bestmöglich zu erkunden. In ihrem letzten Bericht hat sie bereits von ihren Trips rund um Auckland berichtet. Heute stehen unter anderem ein Surfkurs und der Besuch eines Nationalparks auf dem Programm.

To move, to breathe, to fly, to float,
To gain all while you give,
To roam the roads of lands remote,
To travel is to live.
(Hans Christian Andersen)

Surfkurs in Neuseeland

Egal wo man sich in Neuseeland befindet, man ist nie mehr als 128 Kilometer vom Meer entfernt. Das ist einer der vielen Gründe, warum es mich ausgerechnet ans andere Ende der Welt verschlagen hat und was ich so gut nutzen möchte wie möglich. Deshalb fahre ich jedes Wochenende ans Meer und versuche jeden Tag so zu leben, als wäre es mein Letzter hier.

miriam-am-meerVor einigen Wochen hatte ich die Möglichkeit mit Kim (meinem besten Freund hier aus Italien) und seiner Familie einen Surfkurs zu machen. Auf dem Weg zum Muriwai Beach konnten wir schon von Weitem die steilen Klippen und das türkis schillernde Meer mit endlos brechenden Wellen sehen. Angekommen erklärte uns Matthew, unser Surflehrer, wie man die Strömung erkennt, wo man am besten rauspaddeln sollte und wie man »Wipe Outs« (Stürze) vermeidet.

Surfen gehört zu meinen größten Leidenschaften und das erste Mal wieder auf dem Board zu stehen war bis jetzt einer der schönsten Momente meiner Neuseelandreise. Matthew hat Kim und mir vorgeschlagen, uns jedes Mal mitzunehmen, wenn er Surfen geht. Damit hat er uns ein riesengroßes Lächeln ins Gesicht gezaubert.

Ausflug zum Waitakere National Park

Darauf folgten einige weitere Abenteuer mit Matthew und Kim. An einem Tag zum Beispiel ist er mit uns zum Waitakere National Park gefahren, der nahe des Piha Beach, einem der berühmtesten Surferstrände in ganz Neuseeland, liegt. Wir sind zwei Stunden durch den Regenwald gewandert und konnten unterwegs immer wieder auf den weiten Ozean schauen oder uns von Neuseelands Flora und Fauna überraschen lassen.

miriam-in-neuseeland-springtNeben dem Wanderweg standen unzählige Palmen und hier und da konnten wir kleine Wasserfälle erhaschen. Matthew führte uns an einen sogenannten »secret spot«, den nicht einmal viele Neuseeländer kennen. Mit Neoprenanzügen sind wir dann doch tatsächlich runter zu den Wasserfällen geklettert und sind schwimmen gegangen. Fragt am besten gar nicht, wie kalt das Wasser war. ;-)

Der Ausblick war unbeschreiblich. Hinter mir der Wasserfall, zu meiner Rechten der Regenwald übersäht von Moos und Palmen und genau vor meiner Nase der Piha Beach mit tosenden Wellen und schillerndem Wasser. Ich kann euch sagen, dieses Wochenende werde ich bis zum Ende meines Lebens in Erinnerung behalten.

Time is flying

Kim, Matthew und ich sind eine richtige kleine Surferfamilie geworden. Jedes Wochenende jagen wir den besten Wellen und Stränden hinterher und entdecken unzählige verschiedene Ecken von Neuseeland. Ich habe das Gefühl, wirklich in meinem neuen Zuhause angekommen zu sein und wahre Freunde gefunden zu haben.

Steinfigur in NeuseelandImmer heißt es: »Finde Freunde, die nicht aus dem gleichen Land kommen wie du. Verbringe Zeit mit denjenigen, deren Muttersprache nicht die Gleiche ist, wie deine. Lerne jemanden kennen, der nicht aus deinen Verhältnissen stammt. So lernst du die Welt kennen. So wirst du erwachsen.« Und genau das erlebe ich im Moment: Meinen Horizont erweitern, über meinen eigenen Tellerrand schauen und aus meiner »Comfort Zone« rauskommen.

Meine Zeit hier in Aotearoa vergeht wie im Flug. Ich habe nur noch knapp 25 Tage übrig, dann werde ich schon wieder im Flieger nach Hause sitzen. Es fühlt sich so unwirklich an wie am Anfang, bevor ich losgeflogen bin. Man glaubt nicht, dass es jetzt wirklich schon bald vorbei ist, dass man wirklich schon 2 Monate in diesem atemberaubenden Land Gast sein durfte.

Allein bei dem Gedanken, all die Menschen verlassen zu müssen, tut mein Herz weh. Aber eines weiß ich ganz sicher: Neuseeland? Wir sehen uns wieder! :-)

Eure Miri

>>Miriams nächster Artikel: Ein Wunder!<<

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About Miriam

Miriam

Miriam aus Königswinter gehörte zu unseren Stipendiaten der Saison 2015/16. In Avondale bei Auckland besuchte die 16-Jährige für 3 Monate eine neuseeländische High School. Hier auf der Weltneugier berichtete sie regelmäßig von ihren Erlebnissen.

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