Miriam in Neuseeland #6: In der Stadt der tausend Möglichkeiten

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Gut ein Drittel ihres Schüleraustausch in Neuseeland ist bereits vergangen. Unsere Stipendiatin Miriam genießt ihre drei Monate in Down Under jedoch in vollen Zügen. Während sie in ihrem letzten Bericht vorwiegend von ihrer Gastfamilie und ihrer Schule erzählt hat, geht es heute um die Erkundung der beeindruckenden Landschaft rund um Auckland.

To my mind, the greatest reward and luxury of travel is to be able to experience everyday things as if for the first time, to be in a position in which almost nothing is so familiar it is taken for granted. (Bill Bryson)

Auckland – die Stadt der tausend Möglichkeiten – Das ist meine eigene Definition von meinem neuen Zuhause hier. Jedes Wochenende nehme ich die Fähre, den Bus oder den Zug und erkunde dieses unbeschreibliche Land. Auckland hat unzählige umliegende Inseln, die glücklicherweise leicht mit der Fähre zu erreichen sind.

Ausflug zur Rangitoto Island

Rangitoto Island in NeuseelandVor 2 Wochen bin ich mit Kim, ein paar Kiwis und 5 Internationals nach Rangitoto Island gefahren. Diese Vulkaninsel liegt knapp 30 Minuten mit der Fähre von Auckland City entfernt. Schon von weitem konnte man die unzähligen Palmen und Flachsbüsche sehen. Meine Truppe und ich beschlossen bis ganz nach oben auf den Vulkan zu wandern, was im Nachhinein die beste Entscheidung des Tages war. 1 ½ Stunden sind wir durch den neuseeländischen Regenwald gestapft, bis wir endlich oben ankamen.

Mein Herz fing mal wieder an zu rasen, aber zum Glück konnte ich mir die Freudentränen dieses Mal verkneifen. ;-) Der Ausblick war unbeschreiblich schön. Man konnte über ganz Auckland und alle umliegenden Inseln schauen. Ich war an diesem Tag so glücklich, dass ich am Abend gar nicht einschlafen konnte, da ich nur noch am Strahlen war.

Waiheke Island

Miriam in NeuseelandAber natürlich war das noch nicht die einzige Insel, die mich verzaubert hat. Zusammen mit Kim habe ich die Fähre nach Waiheke Island genommen. Türkises Wasser, weiße oder schwarze Strände, Klippen und grasgrüne Hügel und hunderte von Palmen. Das alles kann man in Neuseeland an einem Tag sehen.

Wir verbrachten den ganzen Nachmittag damit zu wandern, die verschiedenen Strände, den Regenwald und Hügellandschaften zu erkunden. Ein paar Kiwis haben uns ganz irritiert angeschaut, als wir uns in Badesachen an den Strand gelegt haben, wobei es doch Winter ist und es nur knapp 15 Grad sind.

Leider mussten wir schon um 18 Uhr wieder gehen, da die letzte Fähre zu der Zeit fuhr. Ich persönlich hätte nichts dagegen gehabt, noch ein paar Stunden oder Tage länger auf Waiheke zu bleiben. Aber eins ist sicher – man sieht sich immer zweimal im Leben. ;-)

So viel zu entdecken

Miriam mit neuen FreundenIch bin im Moment so glücklich wie ich schon lange nicht mehr war. Ehrlich, Neuseeland hat mir in meinem ersten Monat schon so viel von sich gezeigt und mir beigebracht. Man muss manchmal im Leben einfach abwarten und die kleinen Dinge genießen, die einem geschenkt werden. Ich zum Beispiel muss mir einen eigenen Weg suchen, wie ich möglichst viel von Neuseeland in der Zeit, die mir noch hier bleibt, zu sehen.

Aber Alles ist möglich und so hat Kims Gastfamilie mich schon eingeladen mit ihnen zum Piha Beach zu fahren (ein Traum von mir). Da auch kein Bus oder Zug zu diesem Strand fährt, ermöglicht mir Kims Familie meine Träume doch noch zu erfüllen.

Time of my life

Für diejenigen unter euch, die sich überlegen auch nach Neuseeland zu gehen, ich kann euch nur hundertprozentig versichern, dass es eine harte Zeit ist. Man muss alleine klarkommen, man muss mehr Verantwortung übernehmen, Hürden nehmen und auch Sachen akzeptieren, die einen enttäuschen. Doch das was man hier erlebt, prägt einen. Es lehrt einen und lässt einen die kleinen Dinge im Leben schätzen. Das was ich gerade erlebe, kann ich ehrlich gesagt nur mit »der Zeit meines Lebens« beschreiben. Es ist ein riesen Abenteuer in ein fremdes Land zu gehen und sich all den Herrausforderungen zu stellen. Aber wenn ich daran denke, was für wunderbare Menschen ich kennengelernt, welch atemberaubende Landschaften ich gesehen und welche besonderen Momente ich meine nennen darf, bereue ich keine einzige Sekunde meiner Zeit hier.

Das Leben ist ein Abenteuer und ich lebe gerade mitten in dem wahrscheinlich größten meines Lebens!

Cheers,

Miri

>>Miriams nächster Artikel: Von Wasserfällen, Surfstränden und Freundschaft<<

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About Miriam

Miriam

Miriam aus Königswinter gehörte zu unseren Stipendiaten der Saison 2015/16. In Avondale bei Auckland besuchte die 16-Jährige für 3 Monate eine neuseeländische High School. Hier auf der Weltneugier berichtete sie regelmäßig von ihren Erlebnissen.

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