High School-Stipendiatin Miriam ist nach etlichen Flugstunden in Neuseeland angekommen. Nachdem sie in ihrem letzten Bericht von ihrer Zeit vor dem Abflug berichtet hat, beschreibt sie heute die Gruppenausreise von Frankfurt und ihre Ankunft in Auckland.

Dieses Gefühl nun meinen ersten Bericht aus dem 18.623 Kilometer entfernten Neuseeland zu schreiben – es ist unglaublich! Aber jetzt erstmal ganz von Anfang.

Auf nach Neuseeland

Am Dienstag, den 14. Juli brauchten meine Familie und eine Freundin mich zum Frankfurter Flughafen, um mich zu verabschieden. Da wir uns um 18:00 Uhr mit den anderen Austauschschülern treffen sollten, um gemeinsam einzuchecken, fuhren wir schon um 17:00 Uhr los. Letztendlich kam ich dank endlosen Sperrungen und Staus erst um 20:30 Uhr am Flughafen an, bekam meinen Flieger zum Glück aber noch. Mit einer riesigen Vorfreude und vielen Verabschiedungstränen, traf ich die anderen Steppies.Stipendiatin Miriam im Flugzeug nach Neuseeland

Schließlich stiegen wir ins Flugzeug ein und flogen 7 Stunden nach Dubai, in Asien. Stellt euch vor, wie schön es aussehen muss, wenn über den Wolken die Sonne auf geht. Ich durfte das erleben. Es hat mir den Atem geraubt. In Dubai angekommen hatten wir die Möglichkeit, uns etwas Essen zu kaufen oder wie meine Gruppe und ich, die ganzen neuen Eindrücke in unsere Köpfe zu bekommen.

Ganze 14 anstrengende Stunden flogen wir nach Melbourne in Australien. Dort hatten wir eine Stunde Erholungspause und noch wichtiger freies WLAN, mit dem wir unseren Liebsten schreiben konnten. Ich habe meine Schwester und meinen Freund erreicht und ich kann euch sagen, ich habe mich noch nie so sehr über Internet gefreut! :-)

Als wir von Melbourne aus nach Auckland gestartet sind, konnte ich aus dem Fenster die typisch australischen Bäume sehen. In diesem Moment habe ich dann zum ersten Mal realisiert, dass ich wirklich weit von zu Hause weg bin. Ich konnte nicht aufhören über das ganze Gesicht zu lächeln!Im Flugzeug nach Neuseeland

Noch 3 Stunden flogen wir nach Auckland und ich konnte zum Glück den ganzen Flug durchschlafen, was bei einem Jetlag wirklich ein Traum ist. Vor der Landung konnte ich auf der Außenkamera live schon einige Umrisse von Neuseeland zu Gesicht bekommen. Dann tauchten kleinere Vorinseln von Aotearoa auf, die von einer langen weißen Wolke halb überdeckt waren. Der erste Moment, in dem Neuseeland wirklich da war und ich begriffen habe, dass mein Traum in diesem Moment Wirklichkeit wird.

Endlich angekommen

Als ich aus dem Flughafen gegangen bin, strahlte mir schon die Sonne ins Gesicht, mit einem wunderschönen Licht. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie besonders das Licht hier ist. Wirklich unbeschreiblich. Als Nächstes fielen mir der Geruch nach Meer und diese typischen neuseeländischen Bäume auf. Ich kann dieses Glücksgefühl nicht beschreiben.Palmen in Neuseeland

Nach der Ankunft brachte Michelle, unsere liebenswerte Betreuerin, uns in die Epsom Grammar Girls School, in der wir während den Orientation Days untergebracht waren. Wir bekamen eine kleine Einführung in die Maori-Kultur und uns wurden wertvolle Tipps zum Thema Jetlag gegeben.

Danach fielen wir alle in einen mehr oder weniger tiefen Schlaf. Ich hatte das Glück knapp 10 Stunden durchzuschlafen, im Gegensatz zu manch anderen, die alle 2 Stunden wach wurden. Ich bin angekommen im Land meiner Träume. Nach 26 Stunden reiner Flugzeit. Übermüdet. Entkräftet. Aber überglücklich!

Eure Miri

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