Miriam in Neuseeland #2: Jetzt heißt es Abschiednehmen!

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Heute geht es für 48 unserer Austauschschüler in einer Gruppenausreise zum Schüleraustausch nach Neuseeland. Mit dabei ist natürlich auch Stipendiatin Miriam aus Königswinter. In ihrem letzten Bericht hat sie uns bereits von ihrer Kiwi-Gastfamilie erzählt. Heute berichtet sie von ihren letzten paar Tagen zusammen mit ihren Liebsten in Deutschland.

How lucky I am to have something that makes saying goodbye so hard?

Die letzten Wochen zuhause

Stipendiatin Miriam mit ihrer OmaIch habe versucht, alle noch einmal zu sehen, bevor ich am 14. Juli, also heute, nach Neuseeland fliege. Deshalb bin ich direkt am letzten Schultag nach Bayern gefahren, um dort noch einmal intensiv Zeit mit meinem Freundeskreis dort unten zu verbringen. Außerdem habe ich die Chance genutzt, um ganze 2 Wochen bei meinem Freund und seiner Familie zu sein.

Es hätte nicht schöner sein können: Jeden Tag haben wir irgendetwas unternommen, sind auf Festivals gegangen, haben am Starnberger See entspannt oder sind Longboard gefahren.

Meine komplette Familie ist bekannt für ihre Spontanität und so beschloss meine Oma, mich in Bayern zu besuchen. Also stieg sie in den Zug und wir verbrachten 2 klasse Tage zusammen inklusive Fahrradtouren und viel Faulenzen in der Sonne. Da sie in Heidelberg wohnt, war dies die einzige Möglichkeit, sie noch einmal zu sehen, bevor ich mich in mein großes Abenteuer aufmache.

Abschiednehmen

Abschiedskarte für MiriamDer Abschied von allen aus Bayern fiel mir unheimlich schwer. Ich habe noch Abschiedsgeschenke verteilt und sehr persönliche und aufmerksame Geschenke bekommen. Ich bin so froh, etwas zu haben, was den Abschied so schwer macht. Ich habe wirklich noch nie so viel geweint, als in dem Moment, als ich in meinen Fernbus gestiegen und wieder nach Hause gefahren bin.

Vorgestern fand meine Abschiedsfeier statt. Eigentlich habe ich den ganzen Garten dekoriert und sogar die Umrisse von Neuseeland auf den Hof gezeichnet, aber dann musste es unglücklicherweise anfangen zu regnen. Trotzdem war es ein schöner Abschluss und es war toll, noch einmal Zeit mit Menschen zu verbringen, die mir wichtig sind. Meine Familie und meine Freunde haben den Tag zu einem ganz besonderen gemacht und mir noch einmal gesagt, wie stolz sie auf mich sind, was ein super Gefühl ist.

Vorfreude auf Neuseeland

Ich habe die letzten Tage eine Achterbahn der Gefühle durchgemacht – von größter Freude über herzzereißende Abschiedstränen. Ich bin unheimlich aufgeregt, traurig, fröhlich, doch zum Glück habe ich keine Angst. Höchstens ein bisschen Unwohlsein. Ich weiß eben nicht, was auf mich zukommt, was mich erwartet und wie meine 3 Monate am anderen Ende der Welt werden. (M)eine Reise ins Ungewisse eben.

Heute wird es ernst. Wirklich ernst. Um 18:30 Uhr checken alle zukünftigen Kiwis am Flughafen ein. Mit jeder Stunde komme ich meinem Traum näher. Und mit jeder wird er ein bisschen realistischer. Bei meinem nächsten Bericht werde ich bereits in Down Under sein…

Eure Miri

>>Miriams nächster Artikel: Endlich geht´s los!<<

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About Miriam

Miriam

Miriam aus Königswinter gehörte zu unseren Stipendiaten der Saison 2015/16. In Avondale bei Auckland besuchte die 16-Jährige für 3 Monate eine neuseeländische High School. Hier auf der Weltneugier berichtete sie regelmäßig von ihren Erlebnissen.

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