Miriam in Neuseeland #12: Ein Monat voller Action

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Nachdem High School-Stipendiatin Miriam uns in ihrem letzten Blogpost unter anderem von ihrem Halloween in Neuseeland berichtet hat, folgt heute, wie versprochen, eine Beschreibung des sogenannten »International Activity Program«. Einen Monat lang durften die internationalen Schüler des Avondale Colleges ungewöhnliche Fächer belegen und an unterschiedlichsten Ausflügen teilnehmen.

Es war das wunderbarste Gefühl der Welt buchstäblich über dem Dschungel zu fliegen und die viele Palmen zu sehen, während dir der Fahrtwind die Haare um die Ohren geweht hat.

Wassersport in Auckland und Rockclimbing

Kajakfahren in Ponsinby, AucklandAm ersten Tag des »International Activity Program« fuhren wir nach Ponsinby, einem kleinen Stadtteil von Auckland. Hier sind wir Kajaks und Segelbooten gefahren. Ein Zwei-Mann-Boot zu lenken ist bei neuseeländischem Wetter, das sich innerhalb von Sekunden ändern kann, gar nicht so einfach. Dennoch haben es alle hinbekommen, zum anderen Ufer zu segeln – Alle bis auf meine Gruppe… wir mussten dann mit einem Rettungsboot abgeholt werden.

Danach stand Rockclimbing auf dem Programm. Da ich mindestens einmal in der Woche klettern gehe, war ich sehr aufgeregt und gespannt auf all die neuen Routen, die es zu meistern galt. Es ist jedes Mal ein Adrenalinkick, den nächsten Schritt zu gehen. Außerdem mussten wir kleine Challenges meistern, die sich das International Department ausgedacht hatte, z.B. eine Boulder-Route (Klettern ohne Seil) in zwei Zügen schaffen oder kleine Wettrennen bis ans Ziel der Route.

Ein Tagesausflug nach Rotarua

Einer der besten Trips war auf jeden Fall der Tagesausflug nach Rotarua, eine kleine Stadt in der Mitte der Nordinsel. Nach einer langen Busfahrt, kamen wir an und konnten uns auf den Weg zur berühmten »Sheep Show« machen.

Sheep Show mit Lämmchen in Rotarua, NeuseelandOhne zu übertreiben, diese Show hatte es echt in sich. Man hatte die Möglichkeit, kleine Lämmchen mit der Flasche zu füttern oder dem Hütehund bei der Arbeit zuzuschauen. Außerdem wurden uns einige Kunststücke gezeigt, die der Hund drauf hatte. Er konnte über 15 Schafe springen, was meiner Meinung nach, echt beeindruckend war.

Weiter ging es mit einer Gondelfahrt, die einem (eigentlich) einen unglaublichen Blick auf die zwei Seen (Rotarua heißt nämlich 2 Seen (Rota – See, Rua – zwei) ermöglichen sollte, doch leider war es so regnerisch und nebelig, dass man nichts erkennen konnte. Nach der Ankunft wurden wir in Gruppen eingeteilt und durften die berühmte »Lodge« ausprobieren, eine Art Sommerrodelbahn nur viel viel schneller und länger. Ich kann euch sagen, an diesem Tag habe ich den schlimmsten Regen meines Lebens erlebt und meine kompletten Klamotten waren durchnässt. Aber eine Erfahrung war es auf jeden Fall wert und ich bin überglücklich Rotarua nun auch von meiner Liste streichen zu können.

Der Waiheke Island-Trip

Zip Line-Fahrt auf Waiheke Island in NeuseelandDer letzte und beste Trip war der nach Waiheke Island, einer kleinen Insel etwa 30 Minuten von Auckland entfernt. Ich war zwar schon fünfmal auf dieser Insel, aber es ist und bleibt mein Lieblingsort, weshalb ich mich immer wieder freue zurückzukommen. Wir nahmen die Fähre zum Oneroa Beach und aßen neuseeländische »Fish and Chips«.

Dann ging ein weiterer Traum von mir in Erfüllung: Die Zip Line, eine Art Dschungelseilbahn, die dich über Palmen und Seen fliegen lässt. Die erste Station war nur 20 Meter vom Boden entfernt, während die letzte ganze 60 Meter Distanz von deinen in der Luft baumelden Füßen und dem Regenwald hatte. Es war das wunderbarste Gefühl der Welt buchstäblich über dem Dschungel zu fliegen und die viele Palmen zu sehen, während dir der Fahrtwind die Haare um die Ohren geweht hat. Mein Tipp: Auf jeden Fall auf die »Bucket List« schreiben und so schnell wie möglich abhaken!

Eure Miri

>>Miriams nächster Artikel: Roadtrip mit Family & Friends<<

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About Miriam

Miriam

Miriam aus Königswinter gehörte zu unseren Stipendiaten der Saison 2015/16. In Avondale bei Auckland besuchte die 16-Jährige für 3 Monate eine neuseeländische High School. Hier auf der Weltneugier berichtete sie regelmäßig von ihren Erlebnissen.

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