Jenny erzählt von ihrem Work and Travel Abenteuer in Australien

Jenny erzählt von ihrem Work and Travel Abenteuer in Australien

Rote Erde. Grandioses Outback. Unvergessliche Momente. Für unseren »Steppie« Jenny liegt die Australienreise zwar schon einige Zeit zurück. Aber die Erinnerungen an Down Under sind noch ganz frisch. Eine Liebeserklärung an den fünften Kontinent.

Stepin: Jenny, deine Reise nach Australien liegt jetzt doch schon vier Jahre zurück. Erinnerst du dich noch oft an die Zeit zurück?

Jenny: Auf jeden Fall! In der Zwischenzeit habe ich zwar ein Studium begonnen, bin mehrmals umgezogen und habe dementsprechend wieder auf eigene Faust neue Städte kennengelernt. Trotzdem ist und bleibt mein Work & Travel in Australien das größte Abenteuer meines Lebens. Immerhin habe ich mich das erste Mal in meinem Leben allein durchgeschlagen, weit entfernt von meiner Familie und meinen Freunden.

Jenny sitzt lesend auf einer endlosen StraßeSelbst wenn ich jetzt noch einmal ins Ausland gehen würde, wäre das kein so einschneidendes Erlebnis wie damals in Australien, als ich kopfüber ins Unbekannte gesprungen bin. Auch die vielen Arbeitserfahrungen, die ich in Australien gesammelt habe, macht immer noch ziemlichen Eindruck auf alle, denen ich davon erzähle.

Stepin: Apropos Arbeitserfahrung: Was für Jobs hast du gemacht? Hast du gerne gearbeitet oder war es eher Mittel zum Zweck?

Jenny: Das war alles Mögliche. Ich habe sowohl als sogenannter »Sandwich Artist« bei der Fast-Food-Kette Subway gearbeitet, Melonen gepflückt und auf einer Kükenfarm ausgeholfen als auch Weinflaschen etikettiert und Kinder betreut. Vor allem letzteres hat mir großen Spaß gemacht. Die Kinder waren immer begeistert von meinen deutschen Kinderspielen, die ich ihnen beibrachte.

Jenny posiert vorm Ayers-RockAber auch die anderen Jobs waren wirklich super. Nach einem Tag auf dem Melonenfeld ist man total fertig, aber auf eine gute Art und Weise. Das Gefühl der Zufriedenheit nach einem langen Tag harter, körperlicher Arbeit ist unvergleichlich – und kein Feierabendbier schmeckt so gut wie ein selbstverdientes.

Stepin: Neben den großen Metropolen Sydney und Melbourne hast du auch die Ostküste erkundet, bist die Great Ocean Road entlanggefahren und hast mit dem Jeep das Outback durchquert. Was war dein Highlight dieser Reise?

Jenny: Hm, ein einziges Highlight zu benennen ist wirklich schwer. Die Great Ocean Road spielt auf jeden Fall ganz vorne mit. Man kann eigentlich überall anhalten und hat einen wunderschönen Strand quasi komplett für sich allein, das gibt’s in Europa nirgendwo.

Jenny vorm Eingangsschild des Litchfield National ParkAber auch der Outback-Pub »Daly Waters« mitten in der Wüste war seinen Besuch mehr als wert. Nach der Fahrt im überhitzten Auto kam uns der Pub wie eine Oase vor. Wie alle anderen Besucher haben wir eine Kleinigkeit dort gelassen, zwar nicht unsere Unterwäsche wie andere, aber immerhin ein kleines Passbild. In Australien kann man aber auch ein Highlight hinter jeder Straßenecke finden.

Stepin: Hattest du auch mal Schwierigkeiten während deines Aufenthalts?

Wenn man zum ersten Mal alleine wohnt und für sich sorgt, tauchen früher oder später glaube ich zwangsläufig mal Schwierigkeiten auf. Erst da habe ich aber die australische Mentalität richtig kennengelernt. Denn egal, was gerade mal nicht klappte, ich stand nie alleine da und selbst wildfremde Menschen boten immer wieder ihre Hilfe an, wenn sie sahen, dass ich in irgendeiner Weise verloren war.

Feldwege zur nächsten WeideZum Beispiel auf unserer Outback-Tour hat uns  einmal ein wirklich sehr netter Tankwart zwei Wasserflaschen geschenkt und unser Auto wurde auch einmal komplett kostenlos von einem ADAC-Mechaniker repariert. Da zeigt sich: Die australische Gastfreundschaft ist wirklich mindestens genauso wunderbar wie ihr Ruf.

Stepin: Hast du noch ein paar Tipps für zukünftige Backpacker?

Jenny: Klar!

  1. Zweifelt nicht, ob ihr das schaffen werdet, denn das werdet ihr!
  2. Plant eure Reise nicht zu sehr durch, dies ist wahrscheinlich eure einzige Chance, euch einfach mal treiben zu lassen.
  3. Seid Ja-Sager, macht alles mit, was euch geboten wird.

Stepin: Vielen Dank fürs Gespräch.

Mehr Infos zum Programm

Share this Story

Verwandte Artikel

Ein Kommentar

  1. Yannick

    4. Juli 2012 at 20:11

    ich bekomm auch drei Jahre nach meinem Aufenthalt in Down Under Gänsehaut, wenn ich das lese, besonders, wo die Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft der Australier erwähnt wird! Einfach einmalig!

    Antworten

Hinterlasse einen Kommentar (mind. 10 Zeichen)

Deine E-Mail wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Unsere Gratis-Kataloge

Zu unseren Programmen

Stepin auf Facebook

Stepin auf Instagram

Newsletter-Abo

Bleib auf dem Laufenden und erhalte regelmäßig News zu neuen Artikeln!

Wir geben keine Daten an Dritte weiter!


Ich will nur ausgewählte Themen >