Max in Australien #1: Work and Travel-Vorbereitungen

Max in Australien #1: Work and Travel-Vorbereitungen

Auf nach Sydney! Max verschlägt es aus dem hohen Norden Deutschlands ans andere Ende der Welt. In Australien will der 19-Jährige ein halbes Jahr lang als Backpacker arbeiten und reisen. Doch zunächst einmal plagt ihn das Zahnweh und er muss vor seinem Abflug noch die eine oder andere To-do-Liste abarbeiten. Erfahre heute, was es in der »finalen Phase« vor einem Aufenthalt als Work and Traveller alles zu beachten gibt.

Zahnprobleme kurz vor dem Abflug

Ich beginne diesen Blogpost mit dem Ort, an dem ich mich gerade befinde: der S-Bahn zum Zahnarzt. Pünktlich zu meinem nahenden Abflug nach Australien schmerzen meine unteren Weisheitszähne. Dies ist jetzt mein dritter spontaner Arztbesuch in diesem Monat. Nicht aus Langeweile, sondern um zu kontrollieren, dass meine Weisheitszähne nicht, sobald ich australischen Boden betrete, anfangen Amok zu laufen.

Ein bisschen Angst habe ich dabei schon. Auch wenn die meisten australischen Ärzte genauso gut sind, wie die Deutschen. Meine Englischkenntnisse zum Erklären meiner Zahnprobleme sind es nicht. Laut meinem Wörterbuch heißt zumindest Weisheitszahn auf Englisch überraschenderweise »wisdom tooth«…

Mein Tipp des Tages: Ich rate hiermit jedem angehenden Backpacker, vor Abreise nochmal seine »wisdom teeth« zu zählen und ärztlich überprüfen zu lassen.

Vorbereitungen für den Working Holiday in Australien

Ich komme mit meiner Reisevorbereitung ansonsten gut voran. Am Wochenende habe ich meinen Lebenslauf ins Englische übersetzt und bin sehr zufrieden damit. Auch die Bahnverbindung von Hamburg zum Flughafen in Frankfurt steht. Trauriger Abschiedsort für meine Familie wird somit der Bahnhof Hamburg Altona sein.

Papierkram: Vorbereitung für Working Holiday in AustralienJetzt geht’s also in die »finale Phase«, wie mir Stepin in einer letzten E-Mail vor dem Abflug schreibt. Was packe ich in die Tasche? Was lasse ich hier?

Vergesslich wie ich bin, werde ich mir jedenfalls all meine Dokumente nicht nur doppelt ausdrucken, sondern auch in einer Dropbox hinterlegen, auf dem Handy speichern, meinen Eltern auf den Rechner laden und für die Originale einen Ordner anlegen.

To-do-Listen ohne Ende

Mein Zimmer ist jetzt schon voller Listen mit Dingen, die ich noch erledigen muss: Auto abmelden, Reiseapotheke auffüllen (Rot markiert: Mittel gegen Zahnschmerzen), Sparschwein schlachten und zur Bank bringen, Reiseführer durchlesen, Handy und Netbook einrichten und vieles mehr… Alles was mir einfällt, kommt auf eine Liste, denn mir ist sehr wichtig, dass ich alles, was ich hier erledigen kann, auch hier erledige. Ein etwas abgewandeltes Sprichwort dazu: Was du in Deutschland kannst besorgen, verschiebe nicht auf Australien.

Flohmarkt = Finanzspritze fürs Outback

Auch meine Geldreserven habe ich in den letzten Wochen noch ein wenig aufgebessert. Da ich für ein halbes Jahr weg sein werde, habe ich diesen »Umstand« dafür genutzt, alles aus meinem Zimmer zu räumen, was ich nach Australien nicht mehr brauche.  Zur Freude meiner Mutter habe ich meine alten Sachen zusammen mit dem Trödel vom Dachboden zum Flohmarkt gefahren. Das Resultat: Satte 300 Euro zusätzliches Reisegeld, mit dem ich wirklich nicht gerechnet habe – WOW, das könnte meine Reise ins Outback sein!

Das Fernweh ruft, es kann losgehen!

Langsam fühle ich, dass es mich nach Australien zieht. Ich merke es ganz besonders daran, dass ich fast immer, wenn ich mich von Freunden verabschiede, nochmal hinterher rufe: »Und falls wir uns nicht mehr sehen – Alles Gute!« Ich bin zwar nur ein halbes Jahr weg, aber wer weiß schon, wann man sich wieder sieht. Es ist nicht so, dass wir Sommerferien haben und alle nach 6 Wochen zurückkommen. Jetzt geht jeder seine Wege… Meiner führt nach Australien – Und ich freue mich! :-)

Bis bald,
Euer Max

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About Max

Max

Max ist 19 Jahre alt und kommt aus der Nähe von Hamburg. Nach 13 Jahren Schule hält ihn nichts mehr in der Heimat und so packt er sein Rucksack um als Backpacker die Welt zu erkunden.


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