Maren in Irland #6: Meine letzten beiden Wochen auf der Grünen Insel

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Marens zwei Monate in Irland gehen bald zu Ende. Ein Grund mehr, die letzten beiden Wochen ihres Auslandspraktikums und vor allem die Wochenenden nochmal intensiv für Erkundungen der Insel zu nutzen. So machte Maren einen Ausflug nach Kilkenny, in die Wicklow Mountains und nach Glendalough und fuhr an einem anderen Wochenende auf den Spuren der Games of Thrones-Schauplätze nach Nordirland. Was sie bei ihren Trips alles erlebt hat und, welche Sehenswürdigkeiten sich wirklich lohnen, verrät uns Maren in ihrem heutigen Blogpost.

Wochenendtrip Nr. 1 – Countys Wicklow & Kilkenny

Erster Stopp: Kilkenny

Kilkenny ist eine kleine Stadt, südlich von Dublin, mit gerade einmal 24.000 Einwohnern. Der Stadtkern besteht hauptsächlich aus vier sehr schönen und idyllischen Straßen, die nach ca. 2 Stunden ausreichend erkundet waren. Das große Schloss ist sehr beeindruckend und wie die anderen Städte, die ich bereits gesehen habe, überzeugt auch Kilkenny durch den typisch-irischen Kleinstadt-Charme.

Zweiter Stopp: Wicklow Mountains

Wicklow Mountains IrlandDer nächste Stopp führte meine Reisegruppe zu den Wicklow Mountains. Wir fuhren mit dem Bus zu einer kleinen Aussichtsplattform mitten in den Bergen, von wo aus man einen schönen Ausblich auf einen kleinen See hatte. Leider war es an diesem Tag sehr nebelig, sodass der See zwar zu erkennen, aber dennoch etwas versteckt war.

Dritter Stopp: Glendalough

Nach nur 20 Minuten ging es auch schon weiter Richtung Glendalough, was übersetzt »Stadt der zwei Seen« heißt – ziemlich zutreffend! Nach einer ca. 20-minütigen Wanderung über einen schönen Weg durch einen Wald, kamen wir am Upper Lake an.

Upper Lake GlendaloughHier bot sich wieder ein herrlicher Blick. Der See liegt zwischen den Bergen und ist einfach wunderschön. Auch hier war ich von der Landschaft sehr begeistert.

Nach einer kurzen Pause am See, der stellenweise sogar etwas Strand zu bieten hatte, mussten wir uns allerdings wieder auf den Weg zum Bus machen, um zurück nach Dublin zu fahren. Hier kamen wir gegen 19:00 Uhr an und ließen den schönen Tag ausklingen.

Wochenendtrip Nr. 2 – Nordirland

Mein nächster Ausflug sollte etwas anstrengender werden: Es ging bereits morgens um 7:20 Uhr los, da wir einen weiten Weg vor uns hatten. Wir wollten Irland verlassen und nach Nordirland fahren. Hier standen Stopps in Belfast, am Giant‘s Causeway, der Carrick-a-Rede Rope Bridge und Dunluce Castle auf dem Plan. Wobei vor allem die letzten beiden Orte allen Game of Thrones-Fans bekannt sein sollten.

Erster Stopp: Belfast

Aber zuerst etwas über Belfast: In Belfast angekommen machten wir keine typische »Walking Tour« durch die Stadt, sondern eine sogenannte »Black Taxi Tour«. Dabei sitzt man jeweils zu fünft in einem typisch britischen Taxi und wird zu geschichtlich bedeutsamen Orten gefahren, wie zum Beispiel den berühmten Wandbemalungen Belfast Murals.

Mit den bedeutsamen Orten sind vor allem die Stadtteile gemeint, die am meisten von den Unruhen zwischen den Protestanten (pro-britisch) und Katholiken (pro-irisch) betroffen waren/sind. Die meisten Geschichten sind sehr tragisch und es ist sehr schwer vorstellbar, was alles vor noch gar nicht allzu langer Zeit passiert ist. Selbst heute gibt es in der Stadt noch große Tore zwischen den rein katholischen und Maren beschreibt Belfast Friedensmauerevangelischen Stadtteilen, die nachts geschlossen werden.

Außerdem wird die Stadt durch eine große Mauer geteilt. Diese Mauer wird »Friedensmauer« genannt und wird jährlich von vielen Touristen und sogar einmal vom Dalai Lama besucht. Es ist ein irischer Brauch, etwas an diese Mauer zu schreiben.

Zweiter Stopp: Dunluce Castle & Giant’s Causeway

Nach diesem historischen Erlebnis ging es weiter zum Dunluce Castle, das Game of Thrones-Fans aus Westeros kennen. Allerdings handelte es sich hier nur um einen kurzen Foto-Stopp, da das Schloss nur noch eine Ruine ist und es nicht viel zu sehen gibt.

Eine weitere Hauptattraktion: Giant's Causeway IrlandAnschließend fuhren wir zu einer weiteren Hauptattraktion Irlands: dem Giant’s Causeway. Diesen erreicht man nach einem kurzen Fußweg und dort angekommen erwartet einen ein wahres Naturschauspiel: Die sechseckigen Steine, die ihre Form einem Vulkanausbruch zu verdanken haben, erstrecken sich in verschiedenen Höhen und über eine ziemlich große Fläche. Leider hatten wir hier etwas Pech mit dem Wetter und wurden immer wieder von Regenschauern und sehr starkem Wind überrascht.

Dritter Stopp: Carrick-a-Rede Rope Bridge

NunCarrick-a-Rede Rop Bridge ging es auch zu unserem letzten Stopp, der Carrick-a-Rede Rope Bridge. Auch dieser Ort könnte dem ein oder anderen durch Game of Thrones bekannt sein. Es handelt sich, wie der Name schon sagt, um eine Hängebrücke aus Seilen. Die Brücke ist ca. 20 Meter lang und 30 Meter hoch und verbindet das Festland mit einer sehr kleinen Insel.

Wieder mal wurde uns der eben angesprochene Wind zum Verhängnis. Die Brücke war sehr unruhig und wurde sogar von einem Mitarbeiter zusammengehalten, sodass man beim Überqueren beide Seile festhalten konnte. Es handelte sich also um eine sehr wacklige Angelegenheit, was das Überqueren für die nicht ganz Schwindelfreien nicht grade leichter machte. Vor allem, da man die Brücke ja zwangsläufig zweimal überqueren musste, um wieder zurück zum Bus zu kommen. Es war auf jeden Fall ein Erlebnis und man konnte hinterher schon ein bisschen stolz auf sich sein. ;-) Von hier aus ging es wieder zurück nach Dublin, wo wir gegen 20:30 Uhr eintrafen und nur noch kaputt ins Bett fielen.

Letzte Tage in Dublin

Maren Croke Park StadiumAber auch in Dublin nutzte ich die Zeit, die mir noch blieb. So entschied ich mich dafür, die Croke Park Skyline Tour zu machen, die ich wirklich sehr empfehlen kann. Das Croke Park Stadium ist das fünftgrößte Stadion Europas und wird für verschiedenste Sportarten, genauso wie für Konzerte und andere Events genutzt.

Bei der Skyline Tour läuft man in ca. 44 Meter Höhe über das Dach und es bietet sich ein unglaublicher Blick über die ganze Stadt. Natürlich ist die Tour sehr wetterabhängig, aber bei Sonnenschein wirklich zu empfehlen.

Bis bald,
Eure Maren

Marens vorheriger Artikel Mehr Infos zum Programm 

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About Maren

Maren

Maren ist 23 Jahre alt und kommt aus der Nähe von Köln. Die Zeit nach ihrem Bachelorabschluss und vor dem Start ins Berufsleben nutzt sie für ein Auslandspraktikum in Irland. Maren hat das Fernweh gepackt, sie möchte andere Kulturen kennenlernen und möglichst viel von der Welt sehen. Aus diesem Grund wird sie 2016 für zwei Monate Dublin ihr Zuhause nennen können.


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