Maren in Irland #5: Typisch irisch – 8 Fakten über Irland

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Was ist eigentlich typisch irisch? Kobolde mit Goldeimern, Regenbögen, rote Haare und ein hoher Bierkonsum? Diese Vorurteile haben viele im Kopf, ohne jemals in Irland gewesen zu sein. Maren, die inzwischen mehrere Monate für ihr Auslandspraktikum in Dublin gelebt hat, klärt auf und teilt uns heute acht Fakten über Irland mit, die ihr immer wieder aufgefallen sind.

1. Irische Gastfreundlichkeit

Als Erstes lässt sich sagen, dass die meisten Iren sehr nett und hilfsbereit sind. Wenn man ihnen beispielsweise im Weg steht oder sie versehentlich anrempelt, sind sie es, die sich dafür entschuldigen, obwohl sie offensichtlich keine Schuld trifft. Ebenso fragen sie stets, wie es einem geht und sind immer offen für etwas Small Talk.

2. Irische Sprache (Gaeilge)

Zweisprachiges Hinweisschild DublinObwohl Irland ein eher kleines Land ist und es sogar mehr Schafe als Einwohner gibt, haben die Iren ihre eigene Sprache: Gälisch. Im Bus und an den Haltestellen werden also alle Informationen auf Englisch und Gälisch angezeigt, genauso auch auf den Verkehrsschildern.

Gesprochen wird die Nationalsprache allerdings vor allem im Westen Irlands. Hier gibt es sogar Schulen, die den Unterricht nicht in Englisch, sondern auf Gälisch halten. In Dublin habe ich bisher allerdings noch niemanden getroffen, der die Sprache wirklich beherrscht.

3. Die Iren und ihr Toast

Dass die Iren morgens Toast mit Würstchen und Bohnen essen, ist wohl allseits bekannt. Aber sie lieben vor allem eins zum Frühstück: Toast mit gesalzener Butter. Und davon mindestens zwei Scheiben – wirklich jeden Morgen. Mittags gib es dann meistens noch ein Sandwich, wodurch sich der Toastverzehr pro Tag auf mindestens vier Scheiben beläuft. Außerdem machen sie sich wirklich alles auf ihr Sandwich, sodass auf diese Weise sogar Chips zu Mittag gegessen werden.

4. Trinkgewohnheiten und Pubs

Temple Bar DublinEin weiteres Klischee, dass sich während meines Aufenthaltes bestätigt hat, ist die Trinkgewohnheit der Iren. Natürlich lässt sich dies nicht auf alle Iren übertragen, aber die meisten trinken gerne mal ein, zwei Guinness. Und das zu wirklich jeder Uhrzeit – egal, ob morgens um zehn, mittags um zwölf, nachmittags um fünf oder abends um neun.

Die Pubs sind nie komplett leer und wenn man am Wochenende erst nach 19:00 Uhr in die Stadt geht, wird es schon schwierig einen Platz zu kriegen. Obwohl es hier zahlreiche Pubs gibt, sind die Preise gewöhnungsbedürftig. Ich habe bisher für ein Pint noch nie weniger als 5,00 € gezahlt. Abends weggehen ist also nicht gerade billig, dafür ist die Stimmung in den meisten Pubs aber sehr gut und wird oftmals durch Live-Musik unterstrichen.

5. Linksverkehr

Verkehrshinweis »Look Left« DubinNatürlich darf bei dieser Auflistung auch der Straßenverkehr nicht fehlen. Genauso wie die Engländer, fahren auch die Iren auf der für uns »falschen« Straßenseite. Dies sorgt bei mir selbst nach sieben Wochen immer noch für Verwirrung. Jedes Mal, wenn ich über eine Straße laufe, gucke ich gefühlte 1.000 Mal in alle Richtungen – selbst, wenn gar kein Auto in Sicht ist – da ich nie wirklich weiß, von wo denn Autos kommen könnten.

Außerdem wartet kein Fußgänger an einer roten Ampel. Sobald sich die Möglichkeit bietet, die Straße zwischen den Autos zu überqueren, tun dies auch alle. Das kann ich allerdings keinem empfehlen, der nicht an den Verkehr gewohnt ist, da man einfach zu sehr an die deutsche Verkehrsregelung gewohnt ist. Vor allem hat ja wohl jeder ein paar Minuten Zeit, kurz an der Ampel zu warten.

6. Rush Hour in Dublin

Bushaltestelle DublinSo gegen acht Uhr morgens geht die Rush Hour in Dublin langsam los. Der Verkehr in der Innenstadt beschränkt sich größtenteils auf Busse und Autos. Der sonst ca. 30-minütige Weg in die Stadt dauert dann locker 45 Minuten.

Morgens haben die Busse meistens immerhin noch keine Verspätung, dazu kommt es nämlich erst am späten Nachmittag. Dann kann der Bus, auch mal 30 Minuten später an der Haltestelle ankommen als geplant oder so voll sein, dass der Fahrer nur noch 5 Leute mitnimmt. Das ist natürlich besonders ärgerlich. So wird aus dem 30-minütigen Weg ein 1,5-stündiger.

7. Das irische Wetter

Regenwetter in DublinDas Wetter in Irland ist eigentlich genauso, wie man es sich vorstellt: viel Regen und sehr unzuverlässig. Morgens kann man bei schönstem Sonnenschein aufstehen und wenn man eine halbe Stunde später das Haus verlässt, regnet es und es ist recht kalt. Nach weiteren 30 Minuten kann aber durchaus auch schon wieder bei angenehmen Temperaturen die Sonne scheinen.

Es ist also wirklich schwer, sich passend anzuziehen und vor allem die Schuh-Frage ist extrem schwierig, da man nie weiß, ob man auf einmal mit nassen Füßen da steht. Womit man aber auf jeden Fall nichts falsch machen kann ist eine Regenjacke, um für alle Eventualitäten gewappnet zu sein.

8. Kobolde und Feen

Ja, die Kobolde haben es den Iren wirklich angetan. Es gibt nicht nur ein ganzes Museum über sie, sondern auch zahlreiche Sagen und Geschichten. Aber mindesten genauso wichtig für die Geschichte Irlands sind Feen. Es gibt bestimmte Bäume, in denen laut Sagen Feen leben. Diese Bäume werden nicht gefällt, da dies Pech bringen soll.

Bis bald,
Eure Maren

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Ein Kommentar

  1. Herbert Leutner

    8. August 2016 at 18:29

    Hallo Maren,

    da ich ein Irlandportal namens „typisch irisch“ betreibe ist mir Dein Beitrag natürlich sofort ins Auge gefallen :).
    Du hast es sehr gut getroffen!
    Und ja, das Bier ist teuer, in der Temple Bar können sie Dir schon mal €7,50 für das Pint abknöpfen, allerdings gibt es sehr wohl genügend Pubs, in denen es unter 5 Euro kostet.
    Hier findest Du (mit) die billigsten: http://publin.ie/2016/10-pubs-that-do-cheap-pints-in-dublin/

    Slainte
    Herbert

    Antworten

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Maren ist 23 Jahre alt und kommt aus der Nähe von Köln. Die Zeit nach ihrem Bachelorabschluss und vor dem Start ins Berufsleben nutzt sie für ein Auslandspraktikum in Irland. Maren hat das Fernweh gepackt, sie möchte andere Kulturen kennenlernen und möglichst viel von der Welt sehen. Aus diesem Grund wird sie 2016 für zwei Monate Dublin ihr Zuhause nennen können.


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