Maren in Irland #4: Ein kleiner Einblick in meinen Praktikumsalltag

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In einem vorherigen Bericht habt ihr ja bereits einen kleinen Einblick in Marens Praktikum in Irland erhalten. Nach 7 Wochen vor Ort, hat sie weitere Erfahrungen gesammelt und möchte euch gerne am Alltag ihrer Praktikumsstelle teilhaben lassen. Wie der Tagesablauf einer Praktikantin im Bereich Controlling eines Hotels in Dublin im Detail aussieht, erfahrt ihr in Marens heutigem Blogpost.

Mein Tagesablauf

Der Vormittag: Überprüfen von Abrechnungen

Ich arbeite, wie bereits erwähnt, in einem Hotel im Bereich Controlling. Ich habe einen festen Tagesablauf, der sich mehr oder weniger durch die ganze Woche hindurch zieht: Meine erste Aufgabe am Morgen sind die »Daily Sales«. Dabei handelt es sich um die täglichen Einnahmen, die das Hotel durch die Zimmer, das Restaurant, die Bar, die Konferenzräume usw. zu verbuchen hat. Diese gebe ich in eine Excel-Tabelle und in ein weiteres Online-Programm ein.

Luas in DublinAnschließend überprüfe ich die »Function Sheets« – eine Übersicht der vermieteten Konferenzräume mit Angaben zu den Preisen für das Essen, die Getränke und der entsprechender Teilnehmerzahl. Hierbei muss ich darauf achten, ob jeweils die richtigen Preise und auch wirklich alle Kosten berechnet und an das jeweilige Unternehmen geschickt wurden.

Danach gehe ich zur Rezeption und hole die Kreditkartenabrechnungen, die ich ebenfalls bei Excel eingebe und so überprüfe, ob alle Transaktionen korrekt vorgenommen und alle Einnahmen verzeichnet wurden. Im Anschluss mache ich dasselbe mit dem Bargeld, nur dass ich dieses zuerst nachzählen muss, um sicher zu gehen, dass auch wirklich das gesamte Geld abgegeben wurde.

Zeit für eine kleine Pause

Nach diesen Aufgaben ist es meistens Zeit für eine kurze Frühstückspause, in der es Tee und Toast oder Cornflakes gibt. Nach 15 Minuten geht es aber auch schon zurück an die Arbeit.

Hotel in DublinJetzt ist allerdings auch schon der Großteil der Arbeit erledigt. Ich muss nur noch die Einnahmen des »Car Parks« in eine weitere Excel-Tabelle eingeben und danach die Rechnungen, an die Gäste bestimmter Reisegruppen schicken, die einen Tag zuvor ausgecheckt haben.

Im Großen und Ganzen besteht meine Aufgabe also darin, alle Einnahmen, die das Hotel zu verbuchen hat auf ihre Richtigkeit und Vollständigkeit zu überprüfen und die entsprechenden Zahlen bei Excel einzugeben.

Diese Aufgaben kann ich mittlerweile alle alleine erledigen. Wenn Angaben mal nicht richtig sind oder fehlen, kann ich diese selber ausfindig machen und auch beheben. Den ersten Teil des Tages kann ich also sehr selbständig arbeiten und brauche nur noch in Ausnahmefällen Hilfe von meinen Kollegen.

Der Nachmittag: Was gibt es sonst noch zu tun?

Wenn ich mit diesen Aufgaben fertig bin, bekomme ich meistens andere kleine Aufgaben, die oft ebenfalls daraus bestehen, Zahlen abzutippen und in Excel einzugeben. Auch wenn sich dies ziemlich unspektakulär und langweilig anhört, steckt immer ein tieferer Sinn dahinter. Denn alle diese Zahlen, sind bei Excel mit anderen Tabellen verlinkt, wodurch sie direkt in mehreren Tabellen auftauchen, verrechnet werden oder andere Kennzahlen angeben, die wichtig für das Unternehmen sind. Oft habe ich mich gefragt, wofür ich die ganzen Zahlen abtippen soll, bis ich dann im nächsten Schritt genau diese Zahlen wieder gefunden und den Sinn verstanden habe.

Arbeitsplatz AuslandspraktikumIn Hotels fällt in den Bereich Controlling natürlich auch der Umgang mit viel Bargeld. So muss ich neben dem Bargeld auch alle paar Tage den Inhalt des Safes nachzählen und sicherstellen, dass dieser noch den richtigen Betrag aufweist.

Ebenso müssen manchmal ausländische Währungen »geswapt« (also umgetauscht) werden oder ein »Darlehen« an die Rezeption gegeben werden, damit die Mitarbeiter genügend Wechselgeld vorliegen haben.

Nur im absoluten Notfall, wenn für mich keinerlei Aufgaben im Bereich Controlling vorhanden sind, muss ich manchmal auch Sachen abheften oder kopieren. Dabei handelt es sich aber meist um kleinere Aufgaben und nichts, was mich eine Stunde lang beschäftigen würde, worüber ich sehr froh bin.

Mein Fazit

Meine Kollegen sind sehr freundlich. Obwohl sie jeden Tag ziemlich beschäftigt sind, nehmen sie sich öfter die Zeit für kleinere Späße oder auch, um etwas aus ihrer Freizeit zu erzählen, sodass wir Spaß bei der Arbeit haben. Außerdem sind sie sehr hilfsbereit und auch wenn ich bei einer Sache mehrmals nachfragen muss, antworten sie immer sehr freundlich.

Abschiedsgeschenk von KollegenIn meiner vorletzten Praktikumswoche schenkten sie mir als kleines Dankeschön einen Gutschein, den man in fast allen Geschäften Irlands einlösen kann. Damit hatte ich so gar nicht gerecht und habe mich natürlich riesig gefreut.

Alles in allem kann ich also sagen, dass ich wirklich zufrieden mit meinem Praktikum bin und, dass die Zeit viel zu schnell vorbei ging.

Eure Maren

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About Maren

Maren

Maren ist 23 Jahre alt und kommt aus der Nähe von Köln. Die Zeit nach ihrem Bachelorabschluss und vor dem Start ins Berufsleben nutzt sie für ein Auslandspraktikum in Irland. Maren hat das Fernweh gepackt, sie möchte andere Kulturen kennenlernen und möglichst viel von der Welt sehen. Aus diesem Grund wird sie 2016 für zwei Monate Dublin ihr Zuhause nennen können.


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