Maren in Irland #2: Ein toller Start in Dublin

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Gut eine Woche von Marens Auslandspraktikum in Irland ist vorbei und die Stepin-Teilnehmerin hat sich schon so richtig in ihrem neuen Zuhause auf Zeit eingelebt. In ihrem heutigen Blogpost beschreibt die 23-Jährige ihre Ankunft in Dublin, wie ihr Arbeitsalltag im Praktikumsunternehmen aussieht und was sie in Irlands Hauptstadt schon so alles erlebt hat.

Los geht’s!

Letzen Samstag war es dann soweit, endlich ging mein Abenteuer los. In Dublin angekommen, wurde ich vom typisch irischen Regenwetter begrüßt und wurde auf dem Weg zu meiner Gastfamilie dementsprechend nass. Als ich endlich »zu Hause« angekommen war, lernte ich meine Gastmutter Jess und ihren Hund Daisy kennen. Auf diesen Moment war ich im Vorhinein natürlich besonders gespannt. Zum Glück verstand ich mich auf Anhieb gut mit ihnen, was die Ankunft sehr erleichterte. Nachdem ich etwas gegessen hatte, zeigte Jess mir mein Zimmer: Bett, Schrank, Schreibtisch – also alles was ich in den nächsten acht Wochen brauchen würde.

River Liffey mit Samuel Beckett Bridge in DublinAufgrund der anstrengenden Anreise, ging ich an diesem Tag sehr früh ins Bett. Am nächsten Morgen habe ich den Weg zu meinem zukünftigen Praktikumsplatz, einem Hotel am Dublin Port, erkundet. Dabei ging ich bei schönstem Sonnenschein entlang der Liffey (Fluss in Dublin) und über die O’Connell Street, der größten Hauptverkehrsstraße Dublins. Die Stadt ist sehr schön, aber noch voller und überlaufener als erwartet. Neben Englisch hört man viel Deutsch und Französisch, denn Dublin ist ein sehr beliebtes Ziel für Touristen aus aller Welt. So gehört Dublin zu den meistbesuchten Städten Europas und hat sogar mehr Touristen als Paris.

Mein Praktikum in Dublin

Montagmorgen um 10 Uhr begann für mich »der Ernst des Lebens«. Nachdem ich mich in meine Arbeitskleidung, bestehend aus Hosenanzug, Bluse und Pumps geworfen hatte, startete mein Praktikum im Bereich des Controllings eines Hotels. Ich wurde sehr freundlich von James, meinem Betreuer für die nächsten acht Wochen, begrüßt. Zuerst führte er mich durch das Hotel und stellte mich den Kollegen vor. Das Hotel hat 252 Zimmer und ist somit recht groß. Es ist total modern eingerichtet und sieht echt schick aus. Die ganzen Gänge und Stockwerke sind jedoch dementsprechend verwirrend und früher oder später werde ich mich auf jeden Fall verlaufen.

Maren vor der St. Patrick's Cathedral in DublinIch werde jeden Tag von 9:00-17:00 Uhr arbeiten (35 Stunden/ Woche). Meine Aufgabe liegt darin, alle Einnahmen, die das Hotel durch die Rezeption, das Restaurant und auch die Bar zu verbuchen hat, täglich auf ihre Richtigkeit zu überprüfen und in ein Computersystem einzugeben. Mein Büro ist recht groß und ich teile es mir mit drei anderen Kollegen, die alle sehr nett sind. Allerdings habe ich noch etwas Schwierigkeiten sie zu verstehen, da sie sehr schnell sprechen und jeder einen anderen Akzent hat. Das Büro hat leider kein Fenster, aber dafür eine neon-grün gestrichene Wand, deren Anblick einen auf Dauer bestimmt verrückt macht. ;-)

Immerhin kann ich die Frühstücks- und Mittagspause in einem Raum mit Fenstern und sogar Gratis-Essen für alle Mitarbeiter verbringen. Dies besteht allerding zum größten Teil aus Toast und Butter, was hier eines der beliebtesten Essen zu sein scheint. Jeder meiner Kollegen isst am Tag mindestens vier Scheiben und trinkt dazu immer eine Tasse Tee.

Nach der ersten Woche meines Praktikums habe ich mich langsam an die Arbeitsabläufe, die Kollegen und das frühe Aufstehen gewöhnt und schon das Gefühl von Alltag. Fast alle Aufgaben, die ich täglich zu erledigen habe, schaffe ich alleine ohne James mit Fragen löchern zu müssen. Ich habe mich schon ganz gut eingewöhnt und komme im Hotel und auch in der Stadt gut zurecht. Nach der Arbeit mache ich mich bisher nur noch auf den Weg nach Hause, da ich meistens zu müde bin, um noch etwas zu unternehmen, aber an den Wochenenden habe ich ja noch genug Zeit die Stadt zu erkunden.

Exploring Dublin – Sightseeing am ersten Wochenende

Ich zog am Samstagmorgen los, um mit dem Sightseeing-Programm zu beginnen. Ich startete auf dem Glasnevin Cemetery. Dabei handelt es sich um einen riesigen Friedhof auf dem auch ein paar berühmte irische Revolutionäre begraben liegen. Ich fand es zwar irgendwie komisch, mit meiner Kamera über einen Friedhof zu laufen und Fotos zu machen, aber noch komischer finde ich es, dass dort sogar geführte Touren angeboten werden.

Glasnevin Cemetery in DublinAnschließend besuchte ich einen Botanischen Garten und machte mich auf den Weg in die Stadt. Ich schlenderte die Grafton Street (die größte Einkaufsstraße) und ein paar kleinere Gassen entlang. Fast an jeder Ecke spielen talentierte Straßenmusiker, die die Stadt noch schöner erscheinen lassen.

Danach habe ich mich mit Miriam, einer anderen deutschen Praktikantin, die ebenfalls mit Stepin in Dublin ist, getroffen und wir waren gemeinsam im Leprechaun Museum. Das Museum ist zwar nicht der Rede wert, aber irgendwie gehören die Kobolde ja auch zu Irland dazu. Ebenso besichtigten wir die St. Patrick’s Cathedral, das Trinity College und auch ein Besuch des Stadtteils Temple Bar gehörte natürlich zum Pflichtprogramm. Der Pub, für den wir uns entschieden haben, war ziemlich voll. Ein Grund dafür war bestimmt das zu der Zeit laufende Fußballspiel. Die Stimmung war gut und man konnte dort gemütlich ein oder auch zwei Guinness trinken.

Bis bald,

Eure Maren

Marens vorheriger ArtikelMehr Infos zu Auslandspraktika in Irland

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About Maren

Maren

Maren ist 23 Jahre alt und kommt aus der Nähe von Köln. Die Zeit nach ihrem Bachelorabschluss und vor dem Start ins Berufsleben nutzt sie für ein Auslandspraktikum in Irland. Maren hat das Fernweh gepackt, sie möchte andere Kulturen kennenlernen und möglichst viel von der Welt sehen. Aus diesem Grund wird sie 2016 für zwei Monate Dublin ihr Zuhause nennen können.


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