Mara in den USA #1: My American Dream

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Maras Traum von einem Schüleraustausch in die USA ist entstanden, als sie 2013 mit ihrem Orchester eine zweiwöchige Tournee an der Westküste machen durfte. Die Zeit war für sie wie ein Traum, den sie gerne noch intensiver erleben wollte. Unterschiedliche Menschen und Kulturen kennenzulernen, ist für die 16-Jährige das Interessanteste, was es im Leben gibt. Mara wird »nie aufhören, neugierig zu sein« und sie freut sich darauf, dank ihres High School-Stipendiums viel Neues erleben zu können.

Die Stipendienbewerbung

Mir war klar, dass ich ein Auslandsjahr nur im Rahmen eines Stipendiums realisieren könnte. Wie gerufen, stellte mir meine Lehrerin ein Stipendium für die USA vor. Ich bewarb mich, freute mich riesig, zum Auswahlwochenende eingeladen zu werden, bereitete alles in Gedanken vor und scheiterte. Zu diesem Auswahlwochenende wurden alle Bewerber aus meiner Region eingeladen und ich hatte nicht einmal die Chance, in einem Einzelgespräch von mir und meiner Motivation zu berichten. Als die Absage kam, war ich am Boden zerstört. Mein Traum war einfach geplatzt. Doch zusammen mit meiner besten Freundin durchforstete ich das Internet nach weiteren Stipendien, deren Bewerbungsfrist noch nicht abgelaufen war.

Mein Kreativbeitrag

Dank eines Flyers, der an meiner Schule auslag, habe ich dann Stepin gefunden, für deren Stipendium ich mich bis zum 15. Dezember bewerben konnte. Da ich die Absage des ersten Stipendiums erst Ende November erhalten hatte, blieb mir nicht mehr allzu viel Zeit, doch wurde ab diesem Zeitpunkt jede freie Sekunde in meinen Kreativbeitrag gesteckt.

Mara Stepin-Stipendientag KreativbeitragBis zur letzten Sekunde arbeitete ich an einer riesigen Schriftrolle über mich, die länger als unser Wohnzimmer war und die ich mit Bildern und Texten über mich, meine Hobbys, meine Reisen, meine Motivation und meine Familie gestaltete. Es war eine Punktlandung und sehr nervenaufreibend, da das Päckchen erst am 15.12.2015 bei Stepin ankam.

Der Stipendientag

Diesmal war ich zum Glück in der engeren Auswahl und so wurden ich und zwei andere USA-Bewerberinnen nach Bonn eingeladen.

Stipendienbewerberinnen USAAls Team mussten wir unser Land – die USA – den Bewerbern für die anderen Stipendien auf Englisch vorstellen und hatten dabei super viel Spaß. Vor allem mit der Kanada-Stipendiatin Merle habe ich mich sofort angefreundet. Dann kam das Einzelgespräch, auch auf Englisch, in dem ich das Team kennenlernte und mich sofort wohlfühlte.

Ein Traum wird wahr!

Bereits wenige Tage später klingelte das Telefon. Meine Mutter nahm ab, kam in die Küche, sagte es sei Stepin und strahlte. Von einer Sekunde auf die Nächste bin ich aufgesprungen, habe geschrien, bin durch das Haus gehüpft und konnte mich nicht mehr beruhigen. Bis ich realisierte, dass mein Traum von einem Auslandsaufenthalt in den USA wahr werden würde und ihn nichts mehr aufhalten konnte, ist über eine Stunde vergangen. Noch die gesamte Restwoche konnte ich mein Grinsen einfach nicht aus dem Gesicht bekommen. Danke Stepin, für meine Chance, die Welt zu entdecken!

Die Zeit vor meinem Abflug

Auch jetzt noch kommen immer wieder Schübe, in denen ich mein Glück kaum fassen kann. Ich realisiere so langsam, dass sich meine Zeit in Deutschland dem Ende zuneigt. Um meine Ferien vor dem Abflug noch einmal richtig auszunutzen, bin ich fast komplett verplant. Nur vor meinem Flug habe ich mir drei Tage zum Packen freigehalten. Mit meinen Freunden werde ich eine Abschlussfeier machen und ich werde in nächster Zeit viele Familienmitglieder besuchen, um mich zu verabschieden.

Jugendcamp SUPDie nächsten beiden Wochen bin ich jedoch erstmal als ehrenamtliche Mitarbeiterin beim Wölflingslager und dem Pfalzcamp – zwei Kinder- und Jugendcamps in meiner Region. Dort habe ich immer so viel Spaß, dass ich es mir auch dieses Jahr nicht nehmen lasse, dabei zu sein.

Ich freue mich auf alle Sekunden meiner restlichen Zeit hier in Deutschland und werde sie voll auskosten. Aber natürlich bin ich auch schon total gespannt auf meine Reise nach Amerika und werde euch hier auf der »Weltneugier« auf dem Laufenden halten.

Bis bald,
Eure Mara

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About Mara

Mara

Mara ist 16 Jahre alt und wohnt einem kleinen Dorf in der Nähe von Kaiserslautern. Sie leitet zwei Pfadfindergruppen für Kinder, spielt Klarinette im Orchester und trainiert Tischtennis. Du siehst, Mara wird es so schnell nicht langweilig. Doch trotzdem zieht es sie für einen Schüleraustausch ins ferne Amerika...


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